Schlagwort-Archiv: Indien

++ Corona-Update 18.06.2020 ++

2’256 – So viele notleidende Familien konnte ora gemeinsam mit dem Team rund um Schwester Ephrem in Indien in den vergangenen Wochen der Corona-Krise helfen. Sie verteilten über 25’000 kg Reis und über 7’000 kg an Dhal und Gewürzen.
“Durch die Gnade Gottes, Fürsorge und Schutz ist keines unserer Kinder oder dessen Familie vom Virus betroffen. Sie bleiben sicher. Aber sie erleiden Armut, haben kein Essen, nicht die wesentlichsten Dinge. In dieser Notsituation freuen wir uns und sind stolz auf ora für die Unterstützung”, schreibt Schwester Ephrem dazu.
 
Vielen Dank euch allen, dass ihr diese Hilfe über die letzten Wochen mit euren Spenden möglich gemacht habt. Wir würden uns freuen, wenn ihr unsere Corona-Hilfsmassnahmen auch weiterhin begleiten würdet.

oras Spendenkonto lautet: 30-19969-6

PS: Ganz konkret könnt ihr den Kindern und ihren Familien auch mit einer Patenschaft helfen. Die aktuelle Krise ist für arme Familien eine grosse Belastung und kann langfristige Folgen haben. Mit einer Patenschaft verbessert ihr die Lebensqualität eures Patenkindes dauerhaft, indem ihr ihm Zugang zu Bildung, Ernährung und medizinischer Versorgung ermöglicht! Bei Interesse meldet euch doch unter 031 982 01 02 oder per Email unter ora@ora-international.ch

!!! Corona und oras Patenschaftsprogramm !!!

Die anhaltende Corona-Krise beeinflusst die Lebenssituation der Familien in oras Projektländern und auch besonders die der Kinder. Schulen sind noch geschlossen und öffnen nur langsam wieder, Eltern haben die Möglichkeit verloren, für das Auskommen ihrer Kinder zu sorgen. Die Unterstützung von benachteiligten Kindern, ihren Familien und Gemeinden ist die zentrale Aufgabe von oras Patenschaftsprogramm. Gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort in allen 7 Patenschaftsländern – Moldawien, Rumänien, Ruanda, Guinea-Bissau, Sierra Leone, Indien und Haiti – tut ora alles, um die Patenkinder sowie ihre Familien in dieser Krise zu versorgen, zu schützen und zu informieren! Weiterlesen

!!! Corona-Update 19.05.2020 !!!

„Der Lockdown wurde erneut bis zum 31. Mai verlängert“, schreibt uns ora-Projektleiterin Sr Ephrem aus Indien. Damit dauern die strengen Schutzmassnahmen im Land schon 2 Monate an. Das Haus darf man nur mit triftigem Grund verlassen.  Und weil das öffentliche Leben noch immer lahm liegt, haben die Menschen keine Arbeit und damit auch kein Einkommen, um ihre Familien zu ernähren. Die Angst der Menschen steigt. Weiterlesen

+++ Corona-Update: 07.05.2020 +++

Die Arbeitslosigkeit ist in oras Projektländern in den vergangenen Wochen der Krise massiv angestiegen. Unter den Menschen und Familien, die ora unterstützt, sind besonders viele Tagelöhner. Wegen der Schutzmassnahmen und weil das öffentliche Leben an vielen Orten noch immer lahm liegt, haben sie keine Arbeit und damit kein Einkommen, um ihre Familien zu ernähren. Sie leiden Hunger. Der Lockdown bedroht die Existenz der Menschen so sehr,  dass ein normales Leben für sie nicht mehr möglich ist. Er macht ihr ohnehin schon armes Leben noch schlimmer! Weiterlesen

!! CORONA-UPDATE 20.04.2020 !!

Sr Ephrem berichtet uns von ihrem Alltag in der Corona-Krise in Indien:

“In unserem Bundesstaat Tamil Nadu sind 142 infiziert, einige sind geheilt, einige sind in Behandlung und 14 sind gestorben. Es hat die armen Leute sehr schwer getroffen. Wegen der Ausgangssperre haben sie keine Arbeit, kein Geld, kein Essen. Gestern haben wir an 52 Patenfamilien und an Bedürftige Lebensmittel verteilt. Täglich kommen Hunderte von Menschen zu uns ins Kloster und bitten uns um etwas Reis. Aber es hat Tausende, die noch Hilfe brauchen. Viele Geschäfte und Einkaufszentren sind geschlossen. Die Sperre gilt bis zum 03. Mai. Vor allem für die Kinder und Jugendlichen ist es sehr schwierig, weil sie in kleinen Hütten und Häusern leben mit nur einem Raum, in dem sich die ganze Familie aufhält und keine Erholung bietet. Wir sind auch angewiesen worden Masken zu tragen. Die Schneiderin und einige Waisenkinder, die wir jetzt bei uns beherbergt haben, nähen Masken, die wir an die Armen verteilen. Obwohl es nicht viele Betroffene und Infizierte bei uns gibt, hat die Armut stark zugenommen. Wir fühlen überall die Leere. Wir hoffen und beten, dass sich dieses Chaos bald ändern wird.”

Unsere Treue könnte in diesen Tagen nicht wichtiger sein. Darum danken wir euch für jede Spende und jedes Gebet, mit denen ihr oras Projekte unterstützt!

Osteraktion 2020 – Osterfreude, doppelte Freude

Sie wissen, ora hilft „Menschen in Not“. Diese Worte sind schnell gesagt. Aber was sind Notleidende für Sie? Welche Vorstellung malt sich Ihr Verstand dazu aus? Und, wie lange müssen Sie diese Vorstellung verinnerlichen, bis sie Ihnen nahegeht?

Wir denken dabei zuerst an die Menschen in oras Projektorten in Indien, die der untersten indischen Kaste, den Dalit, angehören. Aufgrund ihrer Stellung in der Gesellschaft werden die Dalits geächtet. Sie gelten als wertlos. Hausen in Baracken oder Hütten und führen ein Leben in schwerer Armut. Weiterlesen

die neue ora “aktuell” Ausgabe ist da!

Die aktuellen Ereignisse rund um das Corona-Virus beschäftigen uns alle. Doch wir wollen bei alldem nicht die Nöte der Menschen in den ora-Projekten vergessen. So wandte sich jetzt Schwester Ephrem hilfesuchend an ora: Die Behindertenschule Anbu Illam auf dem Klostergelände in Nattamangalam droht die Schliessung! Weiterlesen

Sommerlager 2019

Erwachsen werden über Nacht

Vier Geschwister sitzen zusammen auf einem Bett, dicht an dicht und lassen ihre Füsse baumeln. Was auf den ersten Blick wie eine normale Alltagsszene aus Moldawien erschien, entwickelte sich erst durch die Schilderung von Projektleiterin Veronica Martiniuc zu einer wirklichen Tragödie: Weiterlesen

Oster-Aktion 2019: Hühner für Witwen in Indien

Wenn der Glaube rettet

Eine etwas andere Definition von Ostern könnte lauten: Jesus erniedrigte sich selbst, weshalb er von Gott hoch erhoben wurde. Mit der Auferstehung stellt sich Gott hinter die Mission Jesu und sein Wirken hier auf Erden.  Das, um jene zu erhöhen, die ganz unten sind.

Ganz unten – das sind auch Geetha und ihre beiden Kinder aus dem Slum Selliampatti im südindischen Bundesstaat TamilNadu, denen unsere Projektleiterin Schwester Ephrem letztes Jahr begegnet ist und dabei Unvorstellbares erlebte: Weiterlesen

Wir machen aus Bettelkindern Schulkinder!

Das ist eine starke Aussage. Doch wie genau muss man sich das vorstellen?

Gemeint sind damit 426 Mädchen und Jungen aus sechs Slumgebieten rings um Salem in Südindien. Diese Kinder wachsen unter extrem ärmlichen Verhältnissen auf, zwischen Analphabeten und Arbeitslosen. Ihren Familien mangelt es am Notwendigsten zum Leben. Weshalb der Alltag der Kinder vom Betteln bestimmt ist. Bei ihnen gibt es nichts Unbeschwertes. Die Armut pflanzt sich in diesen indischen Familien von Generation zu Generation fort. Und aus den 426 Mädchen und Jungen werden chancenlose Erwachsene.

Diesen Zustand kann man nicht einfach so hinnehmen. Deshalb hat ora im Februar des vergangenen Jahres ein Hilfsprojekt – das „ABC-Programm“ – für jene Kinder gestartet. Es umfasst die Ausstattung mit Lehrmaterialien, das Beibringen von Lesen, Schreiben und Rechnen über 15 qualifizierte Lehrer und damit die Chance auf eine bessere Zukunft.

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