Schlagwort-Archiv: Ruanda

+++ Corona-Update 09.07.2020 +++

Juni/Juli 2020: Verteilung von Lebensmitteln und Sanitärartikeln an Bedürftige, darunter auch Patenkinder, in oras Projektländern Haiti und Rumänien.

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!!! Corona und oras Patenschaftsprogramm !!!

Die anhaltende Corona-Krise beeinflusst die Lebenssituation der Familien in oras Projektländern und auch besonders die der Kinder. Schulen sind noch geschlossen und öffnen nur langsam wieder, Eltern haben die Möglichkeit verloren, für das Auskommen ihrer Kinder zu sorgen. Die Unterstützung von benachteiligten Kindern, ihren Familien und Gemeinden ist die zentrale Aufgabe von oras Patenschaftsprogramm. Gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort in allen 7 Patenschaftsländern – Moldawien, Rumänien, Ruanda, Guinea-Bissau, Sierra Leone, Indien und Haiti – tut ora alles, um die Patenkinder sowie ihre Familien in dieser Krise zu versorgen, zu schützen und zu informieren! Weiterlesen

!!! Corona-Update 22.05.2020 !!!

Der Hunger ist für die Armen aktuell bedrohlicher als das Corona-Virus! Die vielen Tagelöhner in oras Projektländern können wegen der Krise keiner Arbeit nachgehen und haben damit kein Einkommen, um ihre Familien zu ernähren. Es könnten mehr Menschen an Hunger sterben, als an dem Virus selbst!
 
ora unterstützt seine Projektpartner in Moldawien, Rumänien, Guinea-Bissau, Ruanda, Sierra Leone, Indien und Haiti dabei, Grundnahrungsmittel für Bedürftige zu organisieren. Heute erreichten uns Bilder von der Verteilung in Ruanda. 60 Familien konnte oras Partner Solace Ministries diese Woche mit je 12 kg Reis, 5 kg Bohnen, 3 kg Zucker, 10 kg Maismehl und 2 Stück Seife versorgen.
Jean Bosco Hategekimana ist einer Begünstigten. Er erzählte von seiner schwierigen Situation während der Krise:

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die neue ora “aktuell” Ausgabe ist da!

Die aktuellen Ereignisse rund um das Corona-Virus beschäftigen uns alle. Doch wir wollen bei alldem nicht die Nöte der Menschen in den ora-Projekten vergessen. So wandte sich jetzt Schwester Ephrem hilfesuchend an ora: Die Behindertenschule Anbu Illam auf dem Klostergelände in Nattamangalam droht die Schliessung! Weiterlesen

Aktion “Mäährry Christmas” 2019

Als oras Projektleiter Jean Gakwandi in Ruanda vor einigen Wochen aufgrund eines Hilferufs das Dorf Nyamata besuchte und mit den dort lebenden Menschen ins Gespräch kam, fand er etwas Unvorstellbares heraus: Von den 160 Einwohnern Nyamatas sind 117 Witwen! Weiterlesen

Essenspäckli-Aktion “Satt zum Fest”

„Iss deinen Teller leer, in Afrika sind die Kinder hungrig“. Diesen Satz kennen Sie wahrscheinlich auch noch aus Ihrer Kindheit.  Wir haben damals nie verstanden, wie das Essen, das wir nicht mehr wollten, jemand anderes so weit weg hätte ernähren sollen. Heute verstehen wir es: Wir können zwar unseren Teller nicht teilen, aber wir können jede Mahlzeit aufessen aus Dankbarkeit, dass wir nicht von Hunger bedroht sind und es nie waren.

Nun könnten wir uns mit diesem Empfinden zufrieden geben. Weiterlesen

ora aktuell: Rumänien-Projekte weiter auf Förderung angewiesen

Frisch aus dem Druck: Die ora-Broschüre “aktuell” mit Neuigkeiten aus den Projektländern.

Aktuell, das ist auch immer noch die schwierige, finanzielle Situation der von ora unterstützten Einrichtungen in Gheorgheni/Rumänien. Weiterlesen

Vorfreude ist die schönste Freude: “Mäährry Christmas”-Aktion 2018

Wann haben Sie das letzte Mal so richtig Vorfreude verspürt? Dieses gespannte und aufgeregte Empfinden? Weihnachten gibt zum Beispiel ein solches Gefühl. Der Gedanke an das baldige Familienfest bewirkt jetzt schon eine gute Stimmung, oder?

Umgekehrt ist es bei Ereignissen, vor denen wir Angst haben. Sorgen, Ungewissheit – all das spannt uns an. Und dazu trägt bei uns im Moment leider noch die Situation der 69 Familien der Gemeinde Jali in Ruanda bei. Weiterlesen

Warum entscheidet man sich für einen Job bei einer Hilfsorganisation?

Florence, unsere Projektpartnerin aus Ruanda hat ein paar Fragen für uns beantwortet.

Florence mit ihrer Familie

Florence arbeitet bei Solace Ministries in Ruanda. Das ist eine christliche, unpolitische Non-Profit-Organisation, die sich den Bedürfnissen von Witwen und Waisen des Völkermordes von 1994 widmet. In nur 100 Tagen Bürgerkrieg starben fast eine Million Menschen und unzählige verloren ihre ganze Familie. Das Ziel von Solace Ministries ist es, zu einer alternativen Familie für Überlebende zu werden. Die Mitarbeiter bieten Unterstützung an und kreieren Netzwerke für diejenigen, die traumatisiert und einsam sind, um ihnen dabei zu helfen, ihre Zukunft positiv zu gestalten. Der holistische Ansatz ist ihnen sehr wichtig und beinhaltet alles von medizinischer Versorgung bis hin zu unterschiedlichen Bildungsmöglichkeiten. Florence arbeitet bei Solace Ministries als Koordinatorin der Sponsoring-Programme. Sie hat diesen Job gewählt, weil sie den direkten Kontakt zu den Leuten sehr schätzt. Sie sagt, das Beste an ihrem Job ist es definitiv, die positive Entwicklung der Menschen mitzuerleben, die Schwieriges durchgemacht haben. „Die Verwandlung sollte von innen kommen und sich dann auf das tägliche Leben übertragen. Es gibt immer Hoffnung, egal was passiert ist“, erklärt Florence im Interview. Auf die Frage, was denn die grösste Herausforderung in ihrem Job sei, erzählt Florence: „Für mich war und wird es auch in Zukunft die grösste Herausforderung sein, zu akzeptieren, dass ich nicht allen Leuten helfen kann, weil wir einfach nicht genügend Mittel zur Verfügung haben.“  Somit zeigt sich, dass der Job definitiv positive Seiten hat, wenn man miterleben darf, wie die Leute Freude am Leben entwickeln, doch man muss auch stark genug sein mit den Schattenseiten umzugehen und mit schweren emotionalen Schicksalen zurecht kommen können.  Für Florence überwiegt auf jeden Fall das Positive und sie möchte diese Erfahrungen, die sie durch ihre Arbeit machen durfte, auf keinen Fall missen.

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Schätze im Stall: Nutztiere und ihre Vorzüge

TitelDie 1. ora “aktuell” Ausgabe im 2018 ist erschienen! In dieser Broschüre widmen wir uns vorrangig dem Thema “Nutztiere”. Wir stellten uns die Frage: Kann ein Tier ein Leben verändern? Ja, es kann und zwar fundamental. Aber bitte überzeugen Sie sich selbst davon: Hier geht’s zur Broschüre im PDF-Format Weiterlesen