Schlagwort-Archiv: Not

die neue ora “aktuell” Ausgabe ist da!

Die aktuellen Ereignisse rund um das Corona-Virus beschäftigen uns alle. Doch wir wollen bei alldem nicht die Nöte der Menschen in den ora-Projekten vergessen. So wandte sich jetzt Schwester Ephrem hilfesuchend an ora: Die Behindertenschule Anbu Illam auf dem Klostergelände in Nattamangalam droht die Schliessung! Weiterlesen

Aktion “Mäährry Christmas” 2019

Als oras Projektleiter Jean Gakwandi in Ruanda vor einigen Wochen aufgrund eines Hilferufs das Dorf Nyamata besuchte und mit den dort lebenden Menschen ins Gespräch kam, fand er etwas Unvorstellbares heraus: Von den 160 Einwohnern Nyamatas sind 117 Witwen! Weiterlesen

Aktion “Wintervorrat” 2019 für Rumänien

Die gnadenloseste Jahreszeit

In diesen Tagen ist uns bewusst geworden, wie übel der Winter dem Schicksal mitspielen kann. Während wir in der Schweiz bereits das Weihnachtsfest planen, müssen die Bedürftigen in oras Projektgebiet in Rumänien für den Winter hingegen eine Überlebensstrategie finden, die sie nicht verhungern oder erfrieren lässt. Um Leben und Tod ging es im Winter vor drei Jahren auch bei Magdolna und ihrer Tochter Lili. Weiterlesen

Essenspäckli-Aktion “Satt zum Fest”

„Iss deinen Teller leer, in Afrika sind die Kinder hungrig“. Diesen Satz kennen Sie wahrscheinlich auch noch aus Ihrer Kindheit.  Wir haben damals nie verstanden, wie das Essen, das wir nicht mehr wollten, jemand anderes so weit weg hätte ernähren sollen. Heute verstehen wir es: Wir können zwar unseren Teller nicht teilen, aber wir können jede Mahlzeit aufessen aus Dankbarkeit, dass wir nicht von Hunger bedroht sind und es nie waren.

Nun könnten wir uns mit diesem Empfinden zufrieden geben. Weiterlesen

ora aktuell: Schule schmeckt!

Frisch aus dem Druck: Die ora-Broschüre “aktuell” mit Neuigkeiten aus den Projektländern. Dieses Mal im Vordergrund: Haiti und ein Schul-Zmittag Programm:

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Infektionswelle in Haiti: dringende Hilfe nötig

In oras Projektdörfern Lougou und Raymond in Haiti geht gerade eine Infektionswelle umher. Projektleiterin Madeleine Avignon berichtete uns von einer Hautpilzerkrankung, die unter den Kindern kursiert. Der Pilz ist hartnäckig. Er setzt sich auf der Kopfhaut der Kinder fest und hinterlässt schuppende Stellen und kleine Bibeli, die stark jucken und brennen.

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Haiti: Das verlorene Paradies

In Haiti hätte eigentlich alles so schön sein können: Eine kleine Insel mitten in der Karibik mit traumhaftem Wetter… Doch leider ist Haiti das einzige Land des amerikanischen Doppelkontinents, das zu den am wenigsten entwickelten Ländern zählt. Durch die schwache Wirtschaft und instabile politische Lage ist das Leben dort sehr schwer zu bewältigen und die Lebenshaltungskosten für den durchschnittlichen Haitianer steigen immer weiter an. Das Land mit ungefähr elf Millionen Einwohnern ist weitgehend von Hilfszahlungen aus dem Ausland abhängig.

Seit dem 7. Februar 2019 finden Demonstrationen in ganz Haiti statt. Die Proteste sind gewalttätig und begleitet von Strassensperren, brennenden Barrikaden sowie Plünderungen. Die Proteste forderten bereits sechs Todesopfer. Dies betrifft sowohl das Stadtgebiet von Port-au-Prince als auch die grösseren Städte in den Provinzen. Die Demonstranten fordern den Rücktritt des Präsidenten Jovenel Moise, den sie vor allem wegen Verwicklung in Korruption kritisieren. Konkret wirft man der Regierung vor, Geld aus einem Hilfsfonds veruntreut zu haben, das für den Wiederaufbau nach dem folgeschweren Erdbeben von 2010 mit Hunderttausenden Toten verwendet werden sollte. Weiterlesen

Erdbeben in Haiti

Vergangene Woche ereignete sich in Haiti ein Erdbeben der Stärke 5.9. Bislang ist von 15 Todesopfern und 333 Verletzten die Rede. Im Nordwesten des Landes seien mehr als 7‘000 Häuser beschädigt oder zerstört worden. Angaben zufolge war das Beben in allen Teilen des Landes zu spüren und es brach in mehreren Ortschaften Panik aus. Die Bewohner in unseren Projektdörfern, Lougou und Raymond, in Haiti sind gottseidank wohlauf und wurden verschont. Madeleine, unsere Projektleiterin berichtet, dass sie das Beben im Süden Haitis, wo sich  die beiden ora-Projektorte befinden, zwar mitbekommen haben, doch der grösste Teil des Bebens und die Schäden sind im Norden passiert.

Haiti ist bekannt für Naturkatastrophen: Schon im Jahr 2010 wurde der verarmte Karibikstaat von einem heftigen Erdbeben der Stärke 7 erschüttert. Mehr als 220‘000 Menschen kamen damals ums Leben. Damit handelt es sich um das schwerste Erdbeben in der Geschichte Nord- und Südamerikas. Insgesamt waren über drei Millionen Menschen, also etwa ein Drittel der Bevölkerung Haitis, von dem Erdbeben betroffen. Noch heute leiden die Menschen unter dieser Katastrophe, denn viele Haitianer leben immer noch in Notunterkünften. Weiterlesen

Warum entscheidet man sich für einen Job bei einer Hilfsorganisation?

Florence, unsere Projektpartnerin aus Ruanda hat ein paar Fragen für uns beantwortet.

Florence mit ihrer Familie

Florence arbeitet bei Solace Ministries in Ruanda. Das ist eine christliche, unpolitische Non-Profit-Organisation, die sich den Bedürfnissen von Witwen und Waisen des Völkermordes von 1994 widmet. In nur 100 Tagen Bürgerkrieg starben fast eine Million Menschen und unzählige verloren ihre ganze Familie. Das Ziel von Solace Ministries ist es, zu einer alternativen Familie für Überlebende zu werden. Die Mitarbeiter bieten Unterstützung an und kreieren Netzwerke für diejenigen, die traumatisiert und einsam sind, um ihnen dabei zu helfen, ihre Zukunft positiv zu gestalten. Der holistische Ansatz ist ihnen sehr wichtig und beinhaltet alles von medizinischer Versorgung bis hin zu unterschiedlichen Bildungsmöglichkeiten. Florence arbeitet bei Solace Ministries als Koordinatorin der Sponsoring-Programme. Sie hat diesen Job gewählt, weil sie den direkten Kontakt zu den Leuten sehr schätzt. Sie sagt, das Beste an ihrem Job ist es definitiv, die positive Entwicklung der Menschen mitzuerleben, die Schwieriges durchgemacht haben. „Die Verwandlung sollte von innen kommen und sich dann auf das tägliche Leben übertragen. Es gibt immer Hoffnung, egal was passiert ist“, erklärt Florence im Interview. Auf die Frage, was denn die grösste Herausforderung in ihrem Job sei, erzählt Florence: „Für mich war und wird es auch in Zukunft die grösste Herausforderung sein, zu akzeptieren, dass ich nicht allen Leuten helfen kann, weil wir einfach nicht genügend Mittel zur Verfügung haben.“  Somit zeigt sich, dass der Job definitiv positive Seiten hat, wenn man miterleben darf, wie die Leute Freude am Leben entwickeln, doch man muss auch stark genug sein mit den Schattenseiten umzugehen und mit schweren emotionalen Schicksalen zurecht kommen können.  Für Florence überwiegt auf jeden Fall das Positive und sie möchte diese Erfahrungen, die sie durch ihre Arbeit machen durfte, auf keinen Fall missen.

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Hochwasser in Indien

Der wochenlange Regen in Kerala (Südindien) hat dafür gesorgt, dass mindestens 40% von den 30 Millionen Einwohnern des Bundesstaates betroffen waren. In der Region sind mehr als 40 Flüsse über die Ufer getreten und viele Dörfer sind durch Erdrutsche immer noch abgetrennt. Seit letzter Woche ist auch unsere Projektleiterin Schwester Ephrem vor Ort in Vandipariyar. Schon letzte Woche haben wir darüber berichtet.

Es ist die vom Hochwasser am stärksten betroffene Gegend. Schwester Ephrem und ihr  Team konnten erste Hilfsmassnahmen einleiten, die wir durch Spenden finanzieren konnten. Dennoch ist es ihr und anderen Rettungsteams immer noch nicht möglich, alle Orte zu erreichen. Schwester Ephrem hält uns regelmässige auf dem Laufenden und nun müssen die Dinge in Kerala nach dem langen Regen wieder in Ordnung gebracht werden: Häuser, Strassen, Brücken und andere Infrastrukturen müssen dringend wieder aufgebaut werden. Die Überflutung hat tausenden Leuten das Leben gekostet, Ernten zerstört und Gebäude in Trümmer gelegt. Der Fokus von Schwester Ephrem und ihrem Team besteht darin, die Leute in den Hilfslagern zu versorgen, sowie materielle Unterstützung, wie Essen, Kleider und Hygieneartikel für diejenigen zu organisieren, die in ihr Zuhause zurückgekehrt sind.

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