Kategorie-Archiv: Guinea-Bissau

Briefe an die Patinnen und Paten

kind6(update)Soeben konnten wir unseren Patinnen und Paten wieder ein „Update“ von den jeweils von ihnen unterstützten Patenfamilien weiterleiten. Denn zum Ende des letzten Jahres haben sich alle Patenkinder mit einem Brief für die Unterstützung bedankt und von sich und ihren Erlebnissen im letzten halben Jahr erzählt. Diese Briefe für die Paten zu lesen, zu übersetzen und für den Weiterversand aufzubereiten war eine spannende Arbeit. So verschieden die kleinen und grösseren Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern wie Indien, Haiti, Ruanda, Guinea-Bissau, Rumänien und Moldawien sind, so unterschiedlich fallen auch ihre Berichte aus. Weiterlesen

Gesundheit für alle!

Kürzlich erreichte uns der Hilferuf unseres Projektpartners aus Guinea-Bissau, den  wir Ihnen heute auch ans Herz legen möchten:

Seit Beginn unserer Projektarbeit in Guinea-Bissau wissen wir um die massiven Defizite im Gesundheitssystem des Landes- schlecht bis kaum ausgebildetes Fachpersonal, ein Mangel an Medikamenten, unklare Diagnosen und unbezahlbar hohe Kosten für die medizinische Betreuung. Sie waren mitunter auch ein Grund, weshalb wir uns für den Einsatz in diesem Land entschieden. So waren wir von Anfang an von dem Spital begeistert, welches direkt an das Waisenhaus „Casa Emanuel“ angrenzt und von ora unterstützt wird. Weiterlesen

Licht für Afrika

Vor kurzem bin ich auf eine Gruppe Menschen gestossen, die in Südafrika ein äusserst effizientes Projekt für die Entwicklungshilfe in Afrika auf die Beine gestellt haben: Das Sonnenglas. Ein Glas, das für viele Menschen in Afrika reine Sonnenergie in ein kleines Wunder umwandelt, das möchte ich Ihnen etwas genauer vorstellen.

02 Mit bunten Steinen am Abend auf der TerasseSchon seit 2010 werden in Südafrika Solarlampen aus alten Einweggläsern hergestellt, sogenannte Sonnengläser. Ziel war, eine sichere Lichtquelle für Menschen in Gebieten ohne Stromversorgung herzustellen, da die bisher verwendeten Petroleumlampen und Kerzen in ganz Afrika immer wieder grosse Brände auslösten. Das Erfolgsprojekt Sonnenglas hat bisher über 60 Arbeitsplätze geschaffen und ist unterdessen zum Kultobjekt Südafrikas geworden, denn es kann nicht nur optisch punkten, sondern auch in seiner Qualität und Lebensdauer. Deswegen dauerte es nicht lange, bis die Lampe weltweite Bekanntheit erlangen konnte. Egal ob an einem Gartenfest, auf dem Balkon oder als Laterne – das Sonnenglas verbreitet stets eine gemütliche Stimmung. Weiterlesen

ora aktuell: Es ist so viel geschehen

TitelbildManchmal ist es nur ein kleiner Anstoss, der Unglaubliches leistet. ora kümmert sich um die Ärmsten der Armen, um Kinder, ihre Familien,alte Menschen, körperlich oder geistig Versehrte.

Finden Sie hier die Broschüre mit den aktuellen Berichten, u.a.: Weiterlesen

Neues von Ihren Patenkindern aus Guinea-Bissau!

Erstmals lassen wir die Kinder selbst erzählen: Wir haben ihnen 5 Fragen gestellt. Lesen Sie beispielsweise was Ana Imbali aus Guinea-Bissau ihren Pateneltern berichtet!

Ana Imbali1. Was machst du in deiner Freizeit?
Ich spiele mit Freunden.

2. Welche Tiere gibt es bei dir zuhause?
Wir haben einen Hund, eine Ziege, wir haben eine Katze.

3. Welche Traditionen und Bräuche gibt es in deiner Familie?
In meiner Familie feiern wir Weihnachten mit Geschenken und gutem Essen. Wir feiern auch Ostern. Wir treffen uns zur Gemeinschaft und beten jeden Tag vor dem Abendessen. Wir singen auch zusammen und spielen auf Djembe-Trommeln.

4. Gehst du gern in die Schule? Welches ist dein Lieblingsschulfach und welches nicht?
Ja ich mag die Schule, mein Lieblingsfach ist Portugiesisch, aber ich mag Mathematik nicht.

5. Was möchtest du später einmal werden?
Ich weiss noch nicht, was ich werden will, wenn ich gross bin.

Aber nicht nur die Kinder haben sich Dank Ihrer Hilfe entwickelt…

Allgemein geht es in unserem Projekt, dem Kinderheim Casa Emanuel in Bissau, gut voran. Dank Patenschaften

… gehen alle Mädchen und Buben regelmässig zur Schule

… erhalten die Kinder nahrreiche Mahlzeiten

… werden die Kids medizinisch versorgt und sind dadurch weniger oft krank

… fühlen sie sich geliebt und akzeptiert. Die Kinder sagen: „Ich habe einen Paten der mich mag

Nicht schlecht, was sich allgemein in unseren Projekten getan hat. Selbstkritisch merkt unsere Leiterin Isabel Mora aber an: „So schwer es auch ist Paten zu finden, so wunder­voll wäre es doch für alle Kinder im Casa Emanuel einen Paten zu haben. Das würde allen bes­sere Möglichkeiten einräumen. Ich sehe das natürlich nicht als Misserfolg, sondern eher als eine Beobachtung. Dem Casa Emanuel geht es so viel besser durch Eure Unterstützung. Eure Hilfe schafft Veränderung und lässt viele Kinder hoffen.“ Daran arbeiten wir weiter.

Zum Land Guinea-Bissau selbst gibt es auch stets etwas zu berichten:
Durch Ihre Hilfe sind wir couragiert unser Bestes zu geben. Und sind die klimatischen und poli­ti­schen Verhält­nis­se in Guinea-Bissau noch so schwierig: Vom Wetter her gibt es nur zwei Jahres­zeiten: die Trockenzeit mit extremer Hitze und die Regenzeit. Letztere ist gefährlich, während dieser erkranken viele Kinder an Malaria, Typhus und „norma­len“ Erkältungen, die hier oft zu Asthma führen. Isabel Moro schreibt: „Bei diesem Wetter müssen wir sicherstellen, dass die Kinder gesund bleiben, vor allem unsere vielen behinderten Kinder sind viel anfälliger.

Letztes Jahr gab es aber auch einen beunruhigenden, politischen Einschnitt in Guinea-Bissau, über den es hier zu berichten gilt. Am 12. April 2012 Jahres putschte das Militär. Seitdem ist nichts mehr normal im westafrikanischen Land. Moro berichtet: „Viele Länder verweigerten uns daraufhin ihre Hilfe. Das öffentliche Schulsystem hat stark darunter gelitten: Die meisten Schulen schlossen für ein Jahr! Und auch dieses Jahr leiden die Kinder noch darunter, denn die Lehrer sind in einen Bildungsstreik gegangen, weil sie monatelang nicht bezahlt worden sind.

In allem Unglück: Ihre persönliche Hilfe hat dazu beigetragen, dass dies auf das Casa Emanuel nicht zutrifft. Dank Ihrer Patenschaft war die Finanzierung das ganze Jahr über geregelt: Unsere Schule blieb offen. Welch‘ Geschenk! Wir danken Ihnen von Herzen.

Doch die unsichere Lage hält an. Viele Politiker aus gegnerischen Parteien wurden getötet oder aus dem Land vertrieben. Das Problem ist vorwiegend auf militärischer Ebene zu sehen und bis­lang wissen wir noch nicht, ob ein annähernd demokratisches Verhältnis wiederhergestellt wird.

Viele Botschaften sind geschlossen und das Personal hat das Land verlassen. Guinea-Bissau befindet sich in einem Transformationsprozess. In der Zwischenzeit ist das Land ohne gewählte Regierung. Dennoch ermutigen wir in der Schweiz die Menschen vor Ort dazu, die Entwick­lungs­zusammenarbeit als Zukunftschance zu sehen und nicht als Gottgegeben.

Letztlich wollen wir unsere eigene Arbeit überflüssig machen: Wir wollen mündige und handlungsfähige Menschen. Darum fördern wir mit unseren Projekten Bildung und Ge­sundheit. Daher stehen die Kinder im Mittelpunkt. Denn die Kinder sind die Zukunft.

Und Dank Ihnen ändert sich ein Kinderleben zum Besseren: Vielen Dank!

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Guinea-Bissau: Bildung ändert alles!

Guinea-Bissau ist das fünftärmste Land der Welt und dennoch ein ora-Erfolgsprojekt. Wie geht das?

Ralph Kunze führte Ende letzten Jahres eine ora-Spenderreise dorthin durch. Er sagt es so: „Es war nicht meine erste Reise nach Afrika, nein, vielleicht die 76. Das heisst: Ich kenne Afrika als Projekt-leiter und Controller für Hilfsorganisationen seit fast 40 Jahren sehr gut.“ Er ist schlicht..

.. fasziniert von den Menschen, der Natur und natürlich den besuchten Projekten: „Gerade das Casa Emanuel ist ein Vorzeigeprojekt und Rettungsanker für über 150 gestrandete Kinder. Ein helles Licht in der Dunkelheit des abgewirtschafteten Guinea-Bissaus.

Wo Drogenbosse und das Militär die dunkle Szene beherrschen und den Menschen Armut und Unsicherheit zumuten, besteht seit 25 Jahren ein Ort, der Hoffnung gibt. Ralph Kunze erzählt: „Das gibt Hoffnung für Kinder, die sonst auf der Strasse gelandet wären oder dort schon waren. Es gibt Zukunft für beim Abfall abgelegte Babys, für Strassen- und Waisenkinder. Die Mitarbeiter kümmern sich wirklich so rührend um all ihre Schützlinge.

Was bei uns zum Schuljahresbeginn zählt, gilt auch für Guinea-Bissau: Stark durch Schule! Wir suchen dringend Spender für Stipendien und die Schulspeisungen, damit möglichst viele Kinder die Chance bekommen, lesen und schreiben zu lernen. Verändern Sie Kinderleben zum Besseren. Lesen Sie hier, wie einfach das geht…

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Post aus fernem Lande

Zweimal im Jahr erhalten unsere Paten Nachricht von ihrem Patenkind. Diese sind individuell von den Kindern gestaltet oder es ist ein Bericht von den betreuenden Personen oder Lehrern.

Die Kinder schreiben an ihre Gotte-Eltern in der Schweiz und lassen sie wissen wie es ihnen geht, wie ihnen die Schule gefällt, wie sie die Freizeit gestalten und vieles mehr.
So entstehen wunderbare Freundschaften über hunderte und tausende von Kilometern hinweg.

Lassen Sie sich berühren von diesen Beispielen der Patenpost und verändern auch Sie ganz persönlich und nachhaltig das Leben Ihres Gotte-Meitschis oder Gotte-Buebs.


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Ein Heim geht campen

So kann das Jahr weitergehen. Dieser Spruch ist wohl dem einen oder anderen Kind aus dem Heim in Guinea-Bissau durch den Kopf. Anfang Februar durften einige der grösseren Kinder aus dem Casa Emanuel
(so heisst das Waisenheim in Bissau) auf einen Camping-Ausflug.

Die ganze Kinderschar

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