Kategorie-Archiv: Guinea-Bissau

Nachträgliche Weihnachtsgrüsse aus dem Casa Emanuel

Die Weihnachtsfotos aus dem Casa Emanuel sind da! Die Bilder zeugen von einem frohen Fest mit vielen lachenden Kindergesichtern und entspannten Betreuerinnen.

Wie in jedem Jahr haben manche Paten einen Weihnachtsbatzen an die Patenkinder schicken können. Mit diesem Weihnachtsbatzen konnte ein Fest mit Spiel, Spass und gutem Essen und zusätzlich noch Geschenken organisiert werden. Aber überzeugen Sie sich selbst!

Einblick in das Casa Emanuel in Guinea-Bissau

 

Ein liebevolles Zuhause – das wohl wichtigste für Kinder. Für jene, die die Eltern verloren haben oder die gar ausgesetzt wurden, bietet das Casa Emanuel in Guinea-Bissau dies. Deswegen ist es verdienterweise im ganzen Land bekannt: Das Waisenhaus umfasst mehrere Schulen, ein Spital und eine Einrichtung speziell für geistig und körperlich behinderte Kinder. Schauen Sie sich das Video an und erhalten Sie einen Einblick in das Leben im Casa Emanuel! Weiterlesen

Die Bedeutung von Bildung

DSC_0077_webIn den vergangenen paar Wochen haben wir euch über die Bildung und Schulsysteme in den ora-Projektländern Haiti, Ruanda, Indien, Moldawien und Guinea-Bissau berichtet. Nun können wir im sechsten und letzten Teil unserer Serie über Bildung folgenden Schluss ziehen: Bildung bedeutet mehr als die  Erlernung des Alphabets und der Mathematik oder das Knüpfen von Freundschaften und Kontakten – Bildung ist das Finden eines Weges aus der Armut, das Vorantreiben menschlicher Entwicklung, das Brechen mit traditionellen Strukturen und die Verwirklichung eigener Wünsche. Mit anderen Worten: Bildung ist Zukunft.  Weiterlesen

Guinea-Bissau: Menschliche Entwicklung mit Bildung vorantreiben

Als ich meiner Familie von der SitIMG_4554uation in Guinea-Bissau erzählte, schauten sie mich mit grossen, erstaunten Augen an und fragten: „Wer oder was ist Guinea-Bissau?“ Ich konnte es ihnen nicht verübeln: Auch ich würde ohne meine Praktikumsstelle bei ora international nur wenig Kenntnisse über dieses westafrikanische Land verfügen. Geht es Ihnen wie meiner Familie? Falls Ja werden Sie heute bestimmt etwas lernen, denn es folgt der vierte Teil unserer Serie über Bildung in den ora-Projektländern.

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Briefe an die Patinnen und Paten

kind6(update)Soeben konnten wir unseren Patinnen und Paten wieder ein „Update“ von den jeweils von ihnen unterstützten Patenfamilien weiterleiten. Denn zum Ende des letzten Jahres haben sich alle Patenkinder mit einem Brief für die Unterstützung bedankt und von sich und ihren Erlebnissen im letzten halben Jahr erzählt. Diese Briefe für die Paten zu lesen, zu übersetzen und für den Weiterversand aufzubereiten war eine spannende Arbeit. So verschieden die kleinen und grösseren Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern wie Indien, Haiti, Ruanda, Guinea-Bissau, Rumänien und Moldawien sind, so unterschiedlich fallen auch ihre Berichte aus. Weiterlesen

Gesundheit für alle!

Kürzlich erreichte uns der Hilferuf unseres Projektpartners aus Guinea-Bissau, den  wir Ihnen heute auch ans Herz legen möchten:

Seit Beginn unserer Projektarbeit in Guinea-Bissau wissen wir um die massiven Defizite im Gesundheitssystem des Landes- schlecht bis kaum ausgebildetes Fachpersonal, ein Mangel an Medikamenten, unklare Diagnosen und unbezahlbar hohe Kosten für die medizinische Betreuung. Sie waren mitunter auch ein Grund, weshalb wir uns für den Einsatz in diesem Land entschieden. So waren wir von Anfang an von dem Spital begeistert, welches direkt an das Waisenhaus „Casa Emanuel“ angrenzt und von ora unterstützt wird. Weiterlesen

Licht für Afrika

Vor kurzem bin ich auf eine Gruppe Menschen gestossen, die in Südafrika ein äusserst effizientes Projekt für die Entwicklungshilfe in Afrika auf die Beine gestellt haben: Das Sonnenglas. Ein Glas, das für viele Menschen in Afrika reine Sonnenergie in ein kleines Wunder umwandelt, das möchte ich Ihnen etwas genauer vorstellen.

02 Mit bunten Steinen am Abend auf der TerasseSchon seit 2010 werden in Südafrika Solarlampen aus alten Einweggläsern hergestellt, sogenannte Sonnengläser. Ziel war, eine sichere Lichtquelle für Menschen in Gebieten ohne Stromversorgung herzustellen, da die bisher verwendeten Petroleumlampen und Kerzen in ganz Afrika immer wieder grosse Brände auslösten. Das Erfolgsprojekt Sonnenglas hat bisher über 60 Arbeitsplätze geschaffen und ist unterdessen zum Kultobjekt Südafrikas geworden, denn es kann nicht nur optisch punkten, sondern auch in seiner Qualität und Lebensdauer. Deswegen dauerte es nicht lange, bis die Lampe weltweite Bekanntheit erlangen konnte. Egal ob an einem Gartenfest, auf dem Balkon oder als Laterne – das Sonnenglas verbreitet stets eine gemütliche Stimmung. Weiterlesen

ora aktuell: Es ist so viel geschehen

TitelbildManchmal ist es nur ein kleiner Anstoss, der Unglaubliches leistet. ora kümmert sich um die Ärmsten der Armen, um Kinder, ihre Familien,alte Menschen, körperlich oder geistig Versehrte.

Finden Sie hier die Broschüre mit den aktuellen Berichten, u.a.: Weiterlesen

Neues von Ihren Patenkindern aus Guinea-Bissau!

Erstmals lassen wir die Kinder selbst erzählen: Wir haben ihnen 5 Fragen gestellt. Lesen Sie beispielsweise was Ana Imbali aus Guinea-Bissau ihren Pateneltern berichtet!

Ana Imbali1. Was machst du in deiner Freizeit?
Ich spiele mit Freunden.

2. Welche Tiere gibt es bei dir zuhause?
Wir haben einen Hund, eine Ziege, wir haben eine Katze.

3. Welche Traditionen und Bräuche gibt es in deiner Familie?
In meiner Familie feiern wir Weihnachten mit Geschenken und gutem Essen. Wir feiern auch Ostern. Wir treffen uns zur Gemeinschaft und beten jeden Tag vor dem Abendessen. Wir singen auch zusammen und spielen auf Djembe-Trommeln.

4. Gehst du gern in die Schule? Welches ist dein Lieblingsschulfach und welches nicht?
Ja ich mag die Schule, mein Lieblingsfach ist Portugiesisch, aber ich mag Mathematik nicht.

5. Was möchtest du später einmal werden?
Ich weiss noch nicht, was ich werden will, wenn ich gross bin.

Aber nicht nur die Kinder haben sich Dank Ihrer Hilfe entwickelt…

Allgemein geht es in unserem Projekt, dem Kinderheim Casa Emanuel in Bissau, gut voran. Dank Patenschaften

… gehen alle Mädchen und Buben regelmässig zur Schule

… erhalten die Kinder nahrreiche Mahlzeiten

… werden die Kids medizinisch versorgt und sind dadurch weniger oft krank

… fühlen sie sich geliebt und akzeptiert. Die Kinder sagen: „Ich habe einen Paten der mich mag

Nicht schlecht, was sich allgemein in unseren Projekten getan hat. Selbstkritisch merkt unsere Leiterin Isabel Mora aber an: „So schwer es auch ist Paten zu finden, so wunder­voll wäre es doch für alle Kinder im Casa Emanuel einen Paten zu haben. Das würde allen bes­sere Möglichkeiten einräumen. Ich sehe das natürlich nicht als Misserfolg, sondern eher als eine Beobachtung. Dem Casa Emanuel geht es so viel besser durch Eure Unterstützung. Eure Hilfe schafft Veränderung und lässt viele Kinder hoffen.“ Daran arbeiten wir weiter.

Zum Land Guinea-Bissau selbst gibt es auch stets etwas zu berichten:
Durch Ihre Hilfe sind wir couragiert unser Bestes zu geben. Und sind die klimatischen und poli­ti­schen Verhält­nis­se in Guinea-Bissau noch so schwierig: Vom Wetter her gibt es nur zwei Jahres­zeiten: die Trockenzeit mit extremer Hitze und die Regenzeit. Letztere ist gefährlich, während dieser erkranken viele Kinder an Malaria, Typhus und „norma­len“ Erkältungen, die hier oft zu Asthma führen. Isabel Moro schreibt: „Bei diesem Wetter müssen wir sicherstellen, dass die Kinder gesund bleiben, vor allem unsere vielen behinderten Kinder sind viel anfälliger.

Letztes Jahr gab es aber auch einen beunruhigenden, politischen Einschnitt in Guinea-Bissau, über den es hier zu berichten gilt. Am 12. April 2012 Jahres putschte das Militär. Seitdem ist nichts mehr normal im westafrikanischen Land. Moro berichtet: „Viele Länder verweigerten uns daraufhin ihre Hilfe. Das öffentliche Schulsystem hat stark darunter gelitten: Die meisten Schulen schlossen für ein Jahr! Und auch dieses Jahr leiden die Kinder noch darunter, denn die Lehrer sind in einen Bildungsstreik gegangen, weil sie monatelang nicht bezahlt worden sind.

In allem Unglück: Ihre persönliche Hilfe hat dazu beigetragen, dass dies auf das Casa Emanuel nicht zutrifft. Dank Ihrer Patenschaft war die Finanzierung das ganze Jahr über geregelt: Unsere Schule blieb offen. Welch‘ Geschenk! Wir danken Ihnen von Herzen.

Doch die unsichere Lage hält an. Viele Politiker aus gegnerischen Parteien wurden getötet oder aus dem Land vertrieben. Das Problem ist vorwiegend auf militärischer Ebene zu sehen und bis­lang wissen wir noch nicht, ob ein annähernd demokratisches Verhältnis wiederhergestellt wird.

Viele Botschaften sind geschlossen und das Personal hat das Land verlassen. Guinea-Bissau befindet sich in einem Transformationsprozess. In der Zwischenzeit ist das Land ohne gewählte Regierung. Dennoch ermutigen wir in der Schweiz die Menschen vor Ort dazu, die Entwick­lungs­zusammenarbeit als Zukunftschance zu sehen und nicht als Gottgegeben.

Letztlich wollen wir unsere eigene Arbeit überflüssig machen: Wir wollen mündige und handlungsfähige Menschen. Darum fördern wir mit unseren Projekten Bildung und Ge­sundheit. Daher stehen die Kinder im Mittelpunkt. Denn die Kinder sind die Zukunft.

Und Dank Ihnen ändert sich ein Kinderleben zum Besseren: Vielen Dank!

Sie möchten ein  ein Kind oder ein Projekt in Guinea-Bissau unterstützen?

> Einfach und direkt online spenden!
> Oder fordern Sie einen Einzahlungsschein an:
per Telefon unter 031 982 01 02 oder per E-Mail!
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Vielen Dank!