Schlagwort-Archiv: ora international

Gehen wir ein Stück zusammen?

Das ist Istvan. Er wird im März gerade mal 3 Jahre alt und kennt nichts anderes als Armut. Er lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester Edina in der rumänischen Stadt Gheorgheni, wo die Familie in einer heruntergekommenen 2-Zimmer-Wohnung lebt. Istvans Familie leidet unter schweren finanziellen Problemen.

Die Mutter ist arbeitslos und der Vater verdient nur bei gelegentlichen Aushilfsjobs etwas. Jeder neue Tag bringt grosse Ungewissheit für die ganze Familie und jeden Abend fragen sich die Eltern, ob sie ihren Kindern am nächsten Morgen noch genug Essen auf den Tisch stellen können. Weiterlesen

Wir machen aus Bettelkindern Schulkinder!

Das ist eine starke Aussage. Doch wie genau muss man sich das vorstellen?

Gemeint sind damit 426 Mädchen und Jungen aus sechs Slumgebieten rings um Salem in Südindien. Diese Kinder wachsen unter extrem ärmlichen Verhältnissen auf, zwischen Analphabeten und Arbeitslosen. Ihren Familien mangelt es am Notwendigsten zum Leben. Weshalb der Alltag der Kinder vom Betteln bestimmt ist. Bei ihnen gibt es nichts Unbeschwertes. Die Armut pflanzt sich in diesen indischen Familien von Generation zu Generation fort. Und aus den 426 Mädchen und Jungen werden chancenlose Erwachsene.

Diesen Zustand kann man nicht einfach so hinnehmen. Deshalb hat ora im Februar des vergangenen Jahres ein Hilfsprojekt – das „ABC-Programm“ – für jene Kinder gestartet. Es umfasst die Ausstattung mit Lehrmaterialien, das Beibringen von Lesen, Schreiben und Rechnen über 15 qualifizierte Lehrer und damit die Chance auf eine bessere Zukunft.

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Weihnachten in Moldawien: Crăciun fericit!

In Moldawien haben unsere Patenkinder in den vier verschiedenen Kindertagesstätten Weihnachten gefeiert: Im „Estherhaus“ in Valcinet, im „Walkerhaus“ in Chiperceni, im „Evrica“ in Zberoaia und im „Bunvolentia“ in Ivancea. Dank der grosszügigen Weihnachtsspenden hat jede Kindertagesstätte etwas ganz spezielles organisieren können. Von einem leckeren Mittagessen bis zu einem lustigen Verkleidungsspiel war alles dabei. Wir zeigen euch hier eine paar Eindrücke:

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So feiert man Weihnachten in Ruanda

Wie in der Schweiz feiern auch unsere Patenkinder in Ruanda Weihnachten. Florence, unsere Projektpartnerin vor Ort, berichtet über das gelungene Weihnachtsfest:

Am 6. Dezember 2018 haben sich die Kinder, die über Patenschaften von ora unterstützt werden, versammelt, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Es wurde gut gegessen und getrunken, sowie Geschenke verteilt. Die Kinder waren begeistert und haben das Weihnachtsfest sehr genossen. Die jüngeren Kinder wurden von ihren Eltern begleitet.

Weihnachtsessen in Ruanda

Die Feier hat um 10:00 Uhr mit einem Gebet und einigen Liedern begonnen. Danach haben die Kinder ihre Schulerfahrungen miteinander geteilt. Einige berichteten, dass sie in der Schule sehr erfolgreich waren, während andere etwas mehr Schwierigkeiten hatten. Diese haben sich aber vorgenommen, sich im nächsten Jahr besonders zu bemühen. Weiterlesen

Fröhliche Weihnachten!

Schon bald ist es wieder so weit und die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Wir vom ora-Team haben auch schon fleissig Weihnachtskärtchen geschrieben. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Spendern bedanken und wünschen frohe Weihnachten!

Vom 24. Dezember bis 3. Januar bleibt das ora-Büro geschlossen. Danach sind wir gerne wieder für Sie verfügbar!

Was für ein krankes Gesundheitssystem! (Teil 2)

Bei den ora Patenschaften ist die medizinische Versorgung einer der Punkte, der bei uns im Vordergrund steht. Mit einer ora Patenschaft soll es dem Kind an nichts mangeln, schon gar nicht bei der Gesundheit. Doch wie genau helfen ora Patenschaften, die Gesundheit der Kinder zu verbessern? Wir blicken auf Rumänien:

Im Vordergrund stehen die Mahlzeiten: Durch gesunde Ernährung sollen die Patenkinder in Rumänien gestärkt werden. Jeden Monat bekommen die Familien ein Lebensmittelpäckchen mit verschiedenen Nahrungsmitteln. Somit ist es den Eltern möglich, gesund und ausgewogen für ihre Kinder zu kochen. Das ist wichtig, um das Immunsystem zu stärken, das Knochenwachstum zu fördern und die ganze Entwicklung des Kindes positiv zu beeinflussen. Vor allem viel Obst und Gemüse soll auf dem Speiseplan stehen. Doch auch langhaltende Lebensmittel wie Öl, Getreide oder Konserven sind Bestandteil der Lebensmittelpäckchen.

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Warum entscheidet man sich für einen Job bei einer Hilfsorganisation?

Florence, unsere Projektpartnerin aus Ruanda hat ein paar Fragen für uns beantwortet.

Florence mit ihrer Familie

Florence arbeitet bei Solace Ministries in Ruanda. Das ist eine christliche, unpolitische Non-Profit-Organisation, die sich den Bedürfnissen von Witwen und Waisen des Völkermordes von 1994 widmet. In nur 100 Tagen Bürgerkrieg starben fast eine Million Menschen und unzählige verloren ihre ganze Familie. Das Ziel von Solace Ministries ist es, zu einer alternativen Familie für Überlebende zu werden. Die Mitarbeiter bieten Unterstützung an und kreieren Netzwerke für diejenigen, die traumatisiert und einsam sind, um ihnen dabei zu helfen, ihre Zukunft positiv zu gestalten. Der holistische Ansatz ist ihnen sehr wichtig und beinhaltet alles von medizinischer Versorgung bis hin zu unterschiedlichen Bildungsmöglichkeiten. Florence arbeitet bei Solace Ministries als Koordinatorin der Sponsoring-Programme. Sie hat diesen Job gewählt, weil sie den direkten Kontakt zu den Leuten sehr schätzt. Sie sagt, das Beste an ihrem Job ist es definitiv, die positive Entwicklung der Menschen mitzuerleben, die Schwieriges durchgemacht haben. „Die Verwandlung sollte von innen kommen und sich dann auf das tägliche Leben übertragen. Es gibt immer Hoffnung, egal was passiert ist“, erklärt Florence im Interview. Auf die Frage, was denn die grösste Herausforderung in ihrem Job sei, erzählt Florence: „Für mich war und wird es auch in Zukunft die grösste Herausforderung sein, zu akzeptieren, dass ich nicht allen Leuten helfen kann, weil wir einfach nicht genügend Mittel zur Verfügung haben.“  Somit zeigt sich, dass der Job definitiv positive Seiten hat, wenn man miterleben darf, wie die Leute Freude am Leben entwickeln, doch man muss auch stark genug sein mit den Schattenseiten umzugehen und mit schweren emotionalen Schicksalen zurecht kommen können.  Für Florence überwiegt auf jeden Fall das Positive und sie möchte diese Erfahrungen, die sie durch ihre Arbeit machen durfte, auf keinen Fall missen.

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Klaudias bewegende Geschichte

Hunderte ora-Paten verändern bereits das Leben ihrer Patenkinder und geben ihnen damit die Chance auf eine bessere Zukunft.  Was aber genau bedeutet eine Patenschaft? Das möchten wir anhand von Patenkind Klaudia, ein 14-jähriges Mädchen aus Rumänien, zeigen.

Jedes einzelne unserer Patenkinder hat eine schwierige Vergangenheit hinter sich. Als Klaudia in unser Patenschaftsprogramm aufgenommen wurde, war der Tod ihrer Mutter der Hauptgrund. Ihr Vater, der lange mit Herzproblemen zu kämpfen hatte, erklärte seiner Tochter schon früh, dass die Ärzte auch ihm nicht ewig helfen können. Erst vor kurzem ist nun auch er traurigerweise gestorben und hinterlässt eine riesige Lücke im Leben seiner Tochter und der anderen Familienangehörigen.

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Hochwasser in Indien

Der wochenlange Regen in Kerala (Südindien) hat dafür gesorgt, dass mindestens 40% von den 30 Millionen Einwohnern des Bundesstaates betroffen waren. In der Region sind mehr als 40 Flüsse über die Ufer getreten und viele Dörfer sind durch Erdrutsche immer noch abgetrennt. Seit letzter Woche ist auch unsere Projektleiterin Schwester Ephrem vor Ort in Vandipariyar. Schon letzte Woche haben wir darüber berichtet.

Es ist die vom Hochwasser am stärksten betroffene Gegend. Schwester Ephrem und ihr  Team konnten erste Hilfsmassnahmen einleiten, die wir durch Spenden finanzieren konnten. Dennoch ist es ihr und anderen Rettungsteams immer noch nicht möglich, alle Orte zu erreichen. Schwester Ephrem hält uns regelmässige auf dem Laufenden und nun müssen die Dinge in Kerala nach dem langen Regen wieder in Ordnung gebracht werden: Häuser, Strassen, Brücken und andere Infrastrukturen müssen dringend wieder aufgebaut werden. Die Überflutung hat tausenden Leuten das Leben gekostet, Ernten zerstört und Gebäude in Trümmer gelegt. Der Fokus von Schwester Ephrem und ihrem Team besteht darin, die Leute in den Hilfslagern zu versorgen, sowie materielle Unterstützung, wie Essen, Kleider und Hygieneartikel für diejenigen zu organisieren, die in ihr Zuhause zurückgekehrt sind.

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