Schlagwort-Archiv: Einzelschicksal

August 2020: die neue ora “aktuell” Ausgabe ist da!

Die Lage ist noch immer dramatisch. Seit März kämpfen die Menschen in oras Projektländern mit den Folgen der Corona-Krise. Die, die schon vorher am Existenzminimum lebten, wurden in eine noch akutere Notsituation gestürzt.

Tagelöhner haben keine Arbeit, keine Einkünfte. Jeden Tag müssen sie aufs Neue schauen, wie und womit sie ihre Familien ernähren. Schlimmstenfalls müssen sie gar hungern. Und als wäre das nicht schon katastrophal genug, haben sie dann auch noch ein Zuhause, das diesem Namen nicht einmal ansatzweise gerecht wird. Sie hausen in einem Verschlag, der aus Brettern oder Palmenblättern zusammengesetzt ist. Ohne festen Boden, ohne Bett oder Sitzgelegenheit.

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!!! Corona und oras Patenschaftsprogramm !!!

Die anhaltende Corona-Krise beeinflusst die Lebenssituation der Familien in oras Projektländern und auch besonders die der Kinder. Schulen sind noch geschlossen und öffnen nur langsam wieder, Eltern haben die Möglichkeit verloren, für das Auskommen ihrer Kinder zu sorgen. Die Unterstützung von benachteiligten Kindern, ihren Familien und Gemeinden ist die zentrale Aufgabe von oras Patenschaftsprogramm. Gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort in allen 7 Patenschaftsländern – Moldawien, Rumänien, Ruanda, Guinea-Bissau, Sierra Leone, Indien und Haiti – tut ora alles, um die Patenkinder sowie ihre Familien in dieser Krise zu versorgen, zu schützen und zu informieren! Weiterlesen

die neue ora “aktuell” Ausgabe ist da!

Die aktuellen Ereignisse rund um das Corona-Virus beschäftigen uns alle. Doch wir wollen bei alldem nicht die Nöte der Menschen in den ora-Projekten vergessen. So wandte sich jetzt Schwester Ephrem hilfesuchend an ora: Die Behindertenschule Anbu Illam auf dem Klostergelände in Nattamangalam droht die Schliessung! Weiterlesen

Aktion “Mäährry Christmas” 2019

Als oras Projektleiter Jean Gakwandi in Ruanda vor einigen Wochen aufgrund eines Hilferufs das Dorf Nyamata besuchte und mit den dort lebenden Menschen ins Gespräch kam, fand er etwas Unvorstellbares heraus: Von den 160 Einwohnern Nyamatas sind 117 Witwen! Weiterlesen

Sommerlager 2019

Erwachsen werden über Nacht

Vier Geschwister sitzen zusammen auf einem Bett, dicht an dicht und lassen ihre Füsse baumeln. Was auf den ersten Blick wie eine normale Alltagsszene aus Moldawien erschien, entwickelte sich erst durch die Schilderung von Projektleiterin Veronica Martiniuc zu einer wirklichen Tragödie: Weiterlesen

Gehen wir ein Stück zusammen?

Das ist Istvan. Er wird im März gerade mal 3 Jahre alt und kennt nichts anderes als Armut. Er lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester Edina in der rumänischen Stadt Gheorgheni, wo die Familie in einer heruntergekommenen 2-Zimmer-Wohnung lebt. Istvans Familie leidet unter schweren finanziellen Problemen.

Die Mutter ist arbeitslos und der Vater verdient nur bei gelegentlichen Aushilfsjobs etwas. Jeder neue Tag bringt grosse Ungewissheit für die ganze Familie und jeden Abend fragen sich die Eltern, ob sie ihren Kindern am nächsten Morgen noch genug Essen auf den Tisch stellen können. Weiterlesen

Warum entscheidet man sich für einen Job bei einer Hilfsorganisation?

Florence, unsere Projektpartnerin aus Ruanda hat ein paar Fragen für uns beantwortet.

Florence mit ihrer Familie

Florence arbeitet bei Solace Ministries in Ruanda. Das ist eine christliche, unpolitische Non-Profit-Organisation, die sich den Bedürfnissen von Witwen und Waisen des Völkermordes von 1994 widmet. In nur 100 Tagen Bürgerkrieg starben fast eine Million Menschen und unzählige verloren ihre ganze Familie. Das Ziel von Solace Ministries ist es, zu einer alternativen Familie für Überlebende zu werden. Die Mitarbeiter bieten Unterstützung an und kreieren Netzwerke für diejenigen, die traumatisiert und einsam sind, um ihnen dabei zu helfen, ihre Zukunft positiv zu gestalten. Der holistische Ansatz ist ihnen sehr wichtig und beinhaltet alles von medizinischer Versorgung bis hin zu unterschiedlichen Bildungsmöglichkeiten. Florence arbeitet bei Solace Ministries als Koordinatorin der Sponsoring-Programme. Sie hat diesen Job gewählt, weil sie den direkten Kontakt zu den Leuten sehr schätzt. Sie sagt, das Beste an ihrem Job ist es definitiv, die positive Entwicklung der Menschen mitzuerleben, die Schwieriges durchgemacht haben. „Die Verwandlung sollte von innen kommen und sich dann auf das tägliche Leben übertragen. Es gibt immer Hoffnung, egal was passiert ist“, erklärt Florence im Interview. Auf die Frage, was denn die grösste Herausforderung in ihrem Job sei, erzählt Florence: „Für mich war und wird es auch in Zukunft die grösste Herausforderung sein, zu akzeptieren, dass ich nicht allen Leuten helfen kann, weil wir einfach nicht genügend Mittel zur Verfügung haben.“  Somit zeigt sich, dass der Job definitiv positive Seiten hat, wenn man miterleben darf, wie die Leute Freude am Leben entwickeln, doch man muss auch stark genug sein mit den Schattenseiten umzugehen und mit schweren emotionalen Schicksalen zurecht kommen können.  Für Florence überwiegt auf jeden Fall das Positive und sie möchte diese Erfahrungen, die sie durch ihre Arbeit machen durfte, auf keinen Fall missen.

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Klaudias bewegende Geschichte

Hunderte ora-Paten verändern bereits das Leben ihrer Patenkinder und geben ihnen damit die Chance auf eine bessere Zukunft.  Was aber genau bedeutet eine Patenschaft? Das möchten wir anhand von Patenkind Klaudia, ein 14-jähriges Mädchen aus Rumänien, zeigen.

Jedes einzelne unserer Patenkinder hat eine schwierige Vergangenheit hinter sich. Als Klaudia in unser Patenschaftsprogramm aufgenommen wurde, war der Tod ihrer Mutter der Hauptgrund. Ihr Vater, der lange mit Herzproblemen zu kämpfen hatte, erklärte seiner Tochter schon früh, dass die Ärzte auch ihm nicht ewig helfen können. Erst vor kurzem ist nun auch er traurigerweise gestorben und hinterlässt eine riesige Lücke im Leben seiner Tochter und der anderen Familienangehörigen.

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Verändern Sie Samukthas Leben zum Positiven! Seien Sie ihr neuer Pate!

Die 8-jährige Samuktha wartet sehnsüchtig darauf, einen Paten oder eine Patin zu bekommen. Ich möchte Ihnen gerne verraten, warum:

Samukthas grösster Wunsch ist es, eine gute Ausbildung zu haben, um irgendwann einmal auf ihren eigenen Beinen stehen zu können. Doch ohne finanzielle Unterstützung wird dies nicht möglich sein, denn Samuktha wuchs schon immer unter äusserst schlechten Bedingungen auf. Ihre Eltern trennten sich schliesslich und Samuktha wurde von Verwandten aufgenommen, die aber ebenfalls kaum genug Essen für sie haben. Für Samuktha ist es sehr schwierig, wenn sie ständig um Essen, Kleidung und Unterkunft   bangen muss. Aber Essen und Schule, das können sich ihre Verwandten einfach nicht leisten.

Ernährung und Schulbildung- das sind Grundbedürfnisse, die bei uns in der Schweiz als selbstverständlich angesehen werden, doch in Indien sieht das ganz anders aus. Eine Patenschaft wäre für Samuktha eine grosse Stütze, um ihr Leben in eine positive Richtung lenken zu können. Mit nur 50 Franken pro Monat könnte Samuktha mit Schuluniform und Schulmaterial ausstaffiert werden und das Schulgeld bezahlen. All das, was ihre Verwandten ihr eben nicht auf Dauer ermöglichen könnten. Weiterlesen

Auf gehts – Rundreise auf der Insel Hispaniola

Machen Sie mit Ralph Kunze von der DMMK eine 15 tägige Rundreise auf Haiti und der Domenikanischen Republik. Schauen Sie hinter die Kulissen. Weiterlesen