Schlagwort-Archiv: Patenschaften

Was für ein krankes Gesundheitssystem! (Teil 2)

Bei den ora Patenschaften ist die medizinische Versorgung einer der Punkte, der bei uns im Vordergrund steht. Mit einer ora Patenschaft soll es dem Kind an nichts mangeln, schon gar nicht bei der Gesundheit. Doch wie genau helfen ora Patenschaften, die Gesundheit der Kinder zu verbessern? Wir blicken auf Rumänien:

Im Vordergrund stehen die Mahlzeiten: Durch gesunde Ernährung sollen die Patenkinder in Rumänien gestärkt werden. Jeden Monat bekommen die Familien ein Lebensmittelpäckchen mit verschiedenen Nahrungsmitteln. Somit ist es den Eltern möglich, gesund und ausgewogen für ihre Kinder zu kochen. Das ist wichtig, um das Immunsystem zu stärken, das Knochenwachstum zu fördern und die ganze Entwicklung des Kindes positiv zu beeinflussen. Vor allem viel Obst und Gemüse soll auf dem Speiseplan stehen. Doch auch langhaltende Lebensmittel wie Öl, Getreide oder Konserven sind Bestandteil der Lebensmittelpäckchen.

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Verändern Sie Samukthas Leben zum Positiven! Seien Sie ihr neuer Pate!

Die 8-jährige Samuktha wartet sehnsüchtig darauf, einen Paten oder eine Patin zu bekommen. Ich möchte Ihnen gerne verraten, warum:

Samukthas grösster Wunsch ist es, eine gute Ausbildung zu haben, um irgendwann einmal auf ihren eigenen Beinen stehen zu können. Doch ohne finanzielle Unterstützung wird dies nicht möglich sein, denn Samuktha wuchs schon immer unter äusserst schlechten Bedingungen auf. Ihre Eltern trennten sich schliesslich und Samuktha wurde von Verwandten aufgenommen, die aber ebenfalls kaum genug Essen für sie haben. Für Samuktha ist es sehr schwierig, wenn sie ständig um Essen, Kleidung und Unterkunft   bangen muss. Aber Essen und Schule, das können sich ihre Verwandten einfach nicht leisten.

Ernährung und Schulbildung- das sind Grundbedürfnisse, die bei uns in der Schweiz als selbstverständlich angesehen werden, doch in Indien sieht das ganz anders aus. Eine Patenschaft wäre für Samuktha eine grosse Stütze, um ihr Leben in eine positive Richtung lenken zu können. Mit nur 50 Franken pro Monat könnte Samuktha mit Schuluniform und Schulmaterial ausstaffiert werden und das Schulgeld bezahlen. All das, was ihre Verwandten ihr eben nicht auf Dauer ermöglichen könnten. Weiterlesen

Kinder in Indischen Slums

Blog2BildKürzlich habe ich ein Buch („Die Fahrt“ von Sibylle Berg) gelesen, indem es eine Situation gab, die mir seither nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Der Roman handelt von vielen unglücklichen Menschen, die ihr Glück auf Reisen finden wollen, auf welchen sie jedoch noch viel unglücklicher werden. Eine Person bildet jedoch genau das Gegenteil zu diesen Menschen. Weiterlesen

ora aktuell: Es ist so viel geschehen

TitelbildManchmal ist es nur ein kleiner Anstoss, der Unglaubliches leistet. ora kümmert sich um die Ärmsten der Armen, um Kinder, ihre Familien,alte Menschen, körperlich oder geistig Versehrte.

Finden Sie hier die Broschüre mit den aktuellen Berichten, u.a.: Weiterlesen

Einladung Projektreise: Mit ora nach Rumänien

ora_Rumaenienreise_Titelbild_2014_05_16Mit dem Sturz des Diktators Nicolae Ceausescu vor 25 Jahren, erlebte die künstlich hochgepuschte Industrie Rumäniens einen Wirtschaftlichen Niedergang. Das Land blutet aus, es verarmt. Wer bleibt verdient nichts oder wenig, bei Lebenserhaltungskosten auf dem niveau anderer EU-Staaten. Machen Sie sich selbst ein Bild. Begleiten Sie ora auf einer Projektreise zu aktuellen Hilfsprojekten in Gheorgheni. Weiterlesen

Neues von Ihren Patenkindern aus Guinea-Bissau!

Erstmals lassen wir die Kinder selbst erzählen: Wir haben ihnen 5 Fragen gestellt. Lesen Sie beispielsweise was Ana Imbali aus Guinea-Bissau ihren Pateneltern berichtet!

Ana Imbali1. Was machst du in deiner Freizeit?
Ich spiele mit Freunden.

2. Welche Tiere gibt es bei dir zuhause?
Wir haben einen Hund, eine Ziege, wir haben eine Katze.

3. Welche Traditionen und Bräuche gibt es in deiner Familie?
In meiner Familie feiern wir Weihnachten mit Geschenken und gutem Essen. Wir feiern auch Ostern. Wir treffen uns zur Gemeinschaft und beten jeden Tag vor dem Abendessen. Wir singen auch zusammen und spielen auf Djembe-Trommeln.

4. Gehst du gern in die Schule? Welches ist dein Lieblingsschulfach und welches nicht?
Ja ich mag die Schule, mein Lieblingsfach ist Portugiesisch, aber ich mag Mathematik nicht.

5. Was möchtest du später einmal werden?
Ich weiss noch nicht, was ich werden will, wenn ich gross bin.

Aber nicht nur die Kinder haben sich Dank Ihrer Hilfe entwickelt…

Allgemein geht es in unserem Projekt, dem Kinderheim Casa Emanuel in Bissau, gut voran. Dank Patenschaften

… gehen alle Mädchen und Buben regelmässig zur Schule

… erhalten die Kinder nahrreiche Mahlzeiten

… werden die Kids medizinisch versorgt und sind dadurch weniger oft krank

… fühlen sie sich geliebt und akzeptiert. Die Kinder sagen: „Ich habe einen Paten der mich mag

Nicht schlecht, was sich allgemein in unseren Projekten getan hat. Selbstkritisch merkt unsere Leiterin Isabel Mora aber an: „So schwer es auch ist Paten zu finden, so wunder­voll wäre es doch für alle Kinder im Casa Emanuel einen Paten zu haben. Das würde allen bes­sere Möglichkeiten einräumen. Ich sehe das natürlich nicht als Misserfolg, sondern eher als eine Beobachtung. Dem Casa Emanuel geht es so viel besser durch Eure Unterstützung. Eure Hilfe schafft Veränderung und lässt viele Kinder hoffen.“ Daran arbeiten wir weiter.

Zum Land Guinea-Bissau selbst gibt es auch stets etwas zu berichten:
Durch Ihre Hilfe sind wir couragiert unser Bestes zu geben. Und sind die klimatischen und poli­ti­schen Verhält­nis­se in Guinea-Bissau noch so schwierig: Vom Wetter her gibt es nur zwei Jahres­zeiten: die Trockenzeit mit extremer Hitze und die Regenzeit. Letztere ist gefährlich, während dieser erkranken viele Kinder an Malaria, Typhus und „norma­len“ Erkältungen, die hier oft zu Asthma führen. Isabel Moro schreibt: „Bei diesem Wetter müssen wir sicherstellen, dass die Kinder gesund bleiben, vor allem unsere vielen behinderten Kinder sind viel anfälliger.

Letztes Jahr gab es aber auch einen beunruhigenden, politischen Einschnitt in Guinea-Bissau, über den es hier zu berichten gilt. Am 12. April 2012 Jahres putschte das Militär. Seitdem ist nichts mehr normal im westafrikanischen Land. Moro berichtet: „Viele Länder verweigerten uns daraufhin ihre Hilfe. Das öffentliche Schulsystem hat stark darunter gelitten: Die meisten Schulen schlossen für ein Jahr! Und auch dieses Jahr leiden die Kinder noch darunter, denn die Lehrer sind in einen Bildungsstreik gegangen, weil sie monatelang nicht bezahlt worden sind.

In allem Unglück: Ihre persönliche Hilfe hat dazu beigetragen, dass dies auf das Casa Emanuel nicht zutrifft. Dank Ihrer Patenschaft war die Finanzierung das ganze Jahr über geregelt: Unsere Schule blieb offen. Welch‘ Geschenk! Wir danken Ihnen von Herzen.

Doch die unsichere Lage hält an. Viele Politiker aus gegnerischen Parteien wurden getötet oder aus dem Land vertrieben. Das Problem ist vorwiegend auf militärischer Ebene zu sehen und bis­lang wissen wir noch nicht, ob ein annähernd demokratisches Verhältnis wiederhergestellt wird.

Viele Botschaften sind geschlossen und das Personal hat das Land verlassen. Guinea-Bissau befindet sich in einem Transformationsprozess. In der Zwischenzeit ist das Land ohne gewählte Regierung. Dennoch ermutigen wir in der Schweiz die Menschen vor Ort dazu, die Entwick­lungs­zusammenarbeit als Zukunftschance zu sehen und nicht als Gottgegeben.

Letztlich wollen wir unsere eigene Arbeit überflüssig machen: Wir wollen mündige und handlungsfähige Menschen. Darum fördern wir mit unseren Projekten Bildung und Ge­sundheit. Daher stehen die Kinder im Mittelpunkt. Denn die Kinder sind die Zukunft.

Und Dank Ihnen ändert sich ein Kinderleben zum Besseren: Vielen Dank!

Sie möchten ein  ein Kind oder ein Projekt in Guinea-Bissau unterstützen?

> Einfach und direkt online spenden!
> Oder fordern Sie einen Einzahlungsschein an:
per Telefon unter 031 982 01 02 oder per E-Mail!
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Vielen Dank!