Schlagwort-Archiv: Katastrophenhilfe

!!! Corona-Update 04.06.2020 !!!

Heute erreichten uns Bilder von der Lebensmittelverteilung in Guinea-Bissau. Jeweils 50 kg Reis und insgesamt 90 Liter Öl konnten wir zusammen mit dem ora-Team vor Ort in diesen Tagen an Familien, die besonders stark von der Corona-Krise betroffen sind, verteilen.

“Einige Damen sagten, es sei ein Wunder, weil sie am Morgen zum Herrn um ein Wunder beteten und der Himmel dieses sofort sandte”, schrieb Projektleiterin Eugenia Castro dazu. Ihr seht: Zusammen können wir viel bewegen!

Danke für eure grosse Unterstützung. Bitte macht diese Hilfe auch weiterhin möglich!

oras Spendenkonto: 30-19969-6

!!! Corona und oras Patenschaftsprogramm !!!

Die anhaltende Corona-Krise beeinflusst die Lebenssituation der Familien in oras Projektländern und auch besonders die der Kinder. Schulen sind noch geschlossen und öffnen nur langsam wieder, Eltern haben die Möglichkeit verloren, für das Auskommen ihrer Kinder zu sorgen. Die Unterstützung von benachteiligten Kindern, ihren Familien und Gemeinden ist die zentrale Aufgabe von oras Patenschaftsprogramm. Gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort in allen 7 Patenschaftsländern – Moldawien, Rumänien, Ruanda, Guinea-Bissau, Sierra Leone, Indien und Haiti – tut ora alles, um die Patenkinder sowie ihre Familien in dieser Krise zu versorgen, zu schützen und zu informieren! Weiterlesen

!!! Corona-Update 22.05.2020 !!!

Der Hunger ist für die Armen aktuell bedrohlicher als das Corona-Virus! Die vielen Tagelöhner in oras Projektländern können wegen der Krise keiner Arbeit nachgehen und haben damit kein Einkommen, um ihre Familien zu ernähren. Es könnten mehr Menschen an Hunger sterben, als an dem Virus selbst!
 
ora unterstützt seine Projektpartner in Moldawien, Rumänien, Guinea-Bissau, Ruanda, Sierra Leone, Indien und Haiti dabei, Grundnahrungsmittel für Bedürftige zu organisieren. Heute erreichten uns Bilder von der Verteilung in Ruanda. 60 Familien konnte oras Partner Solace Ministries diese Woche mit je 12 kg Reis, 5 kg Bohnen, 3 kg Zucker, 10 kg Maismehl und 2 Stück Seife versorgen.
Jean Bosco Hategekimana ist einer Begünstigten. Er erzählte von seiner schwierigen Situation während der Krise:

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!!! Corona-Update 19.05.2020 !!!

„Der Lockdown wurde erneut bis zum 31. Mai verlängert“, schreibt uns ora-Projektleiterin Sr Ephrem aus Indien. Damit dauern die strengen Schutzmassnahmen im Land schon 2 Monate an. Das Haus darf man nur mit triftigem Grund verlassen.  Und weil das öffentliche Leben noch immer lahm liegt, haben die Menschen keine Arbeit und damit auch kein Einkommen, um ihre Familien zu ernähren. Die Angst der Menschen steigt. Weiterlesen

die Not macht erfinderisch in oras Projektländern:

Weil es in Guinea-Bissau nicht genügend Schutzmasken gibt, werden diese in einem eigenen Nähprojekt von ein paar Jugendlichen im Waisenhaus Casa Emanuel gerade selbst hergestellt

+++ Corona-Update: 07.05.2020 +++

Die Arbeitslosigkeit ist in oras Projektländern in den vergangenen Wochen der Krise massiv angestiegen. Unter den Menschen und Familien, die ora unterstützt, sind besonders viele Tagelöhner. Wegen der Schutzmassnahmen und weil das öffentliche Leben an vielen Orten noch immer lahm liegt, haben sie keine Arbeit und damit kein Einkommen, um ihre Familien zu ernähren. Sie leiden Hunger. Der Lockdown bedroht die Existenz der Menschen so sehr,  dass ein normales Leben für sie nicht mehr möglich ist. Er macht ihr ohnehin schon armes Leben noch schlimmer! Weiterlesen

!! CORONA-UPDATE 20.04.2020 !!

Sr Ephrem berichtet uns von ihrem Alltag in der Corona-Krise in Indien:

“In unserem Bundesstaat Tamil Nadu sind 142 infiziert, einige sind geheilt, einige sind in Behandlung und 14 sind gestorben. Es hat die armen Leute sehr schwer getroffen. Wegen der Ausgangssperre haben sie keine Arbeit, kein Geld, kein Essen. Gestern haben wir an 52 Patenfamilien und an Bedürftige Lebensmittel verteilt. Täglich kommen Hunderte von Menschen zu uns ins Kloster und bitten uns um etwas Reis. Aber es hat Tausende, die noch Hilfe brauchen. Viele Geschäfte und Einkaufszentren sind geschlossen. Die Sperre gilt bis zum 03. Mai. Vor allem für die Kinder und Jugendlichen ist es sehr schwierig, weil sie in kleinen Hütten und Häusern leben mit nur einem Raum, in dem sich die ganze Familie aufhält und keine Erholung bietet. Wir sind auch angewiesen worden Masken zu tragen. Die Schneiderin und einige Waisenkinder, die wir jetzt bei uns beherbergt haben, nähen Masken, die wir an die Armen verteilen. Obwohl es nicht viele Betroffene und Infizierte bei uns gibt, hat die Armut stark zugenommen. Wir fühlen überall die Leere. Wir hoffen und beten, dass sich dieses Chaos bald ändern wird.”

Unsere Treue könnte in diesen Tagen nicht wichtiger sein. Darum danken wir euch für jede Spende und jedes Gebet, mit denen ihr oras Projekte unterstützt!

!! CORONA-UPDATE 03.04.2020 !!

Letzte Woche konnten wir gemeinsam mit unserem ora-Partner in Österreich einen Hilfstransport für Rumänien organisieren. Er hatte einen Gesamtwert von umgerechnet 26’000 Franken und war u.a. mit 28 Paletten an Lebensmitteln gefüllt, um Nothilfe für Bedürftige in diesen Tagen zu leisten.

Bitte begleitet die Menschen in oras Projekten auch weiterhin durch diese schwierige Zeit. Sie brauchen unsere Hilfe. Danke für eure Gebete und Spenden!

Hochwasser in Indien

Der wochenlange Regen in Kerala (Südindien) hat dafür gesorgt, dass mindestens 40% von den 30 Millionen Einwohnern des Bundesstaates betroffen waren. In der Region sind mehr als 40 Flüsse über die Ufer getreten und viele Dörfer sind durch Erdrutsche immer noch abgetrennt. Seit letzter Woche ist auch unsere Projektleiterin Schwester Ephrem vor Ort in Vandipariyar. Schon letzte Woche haben wir darüber berichtet.

Es ist die vom Hochwasser am stärksten betroffene Gegend. Schwester Ephrem und ihr  Team konnten erste Hilfsmassnahmen einleiten, die wir durch Spenden finanzieren konnten. Dennoch ist es ihr und anderen Rettungsteams immer noch nicht möglich, alle Orte zu erreichen. Schwester Ephrem hält uns regelmässige auf dem Laufenden und nun müssen die Dinge in Kerala nach dem langen Regen wieder in Ordnung gebracht werden: Häuser, Strassen, Brücken und andere Infrastrukturen müssen dringend wieder aufgebaut werden. Die Überflutung hat tausenden Leuten das Leben gekostet, Ernten zerstört und Gebäude in Trümmer gelegt. Der Fokus von Schwester Ephrem und ihrem Team besteht darin, die Leute in den Hilfslagern zu versorgen, sowie materielle Unterstützung, wie Essen, Kleider und Hygieneartikel für diejenigen zu organisieren, die in ihr Zuhause zurückgekehrt sind.

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„Jeden Tag hörten wir die herzzerreissenden Schreie der Menschen“ (Schwester Ephrem, Südindien)

Sie haben es sicher auch in den Nachrichten gehört: der südindische Bundesstaat Kerala wurde von einer Jahrhundertflut durch starken Monsunregen heimgesucht. Hunderttausende wurden vom Wasser eingeschlossen. Verzweifelt schrien sie nach Hilfe. 1.2 Million Menschen wurden evakuiert, mehr als 400 Menschen sind in den Wassermassen ertrunken.

Niemand war auf eine solche Katastrophe vorbereitet und schon gar nicht, über eine Million Menschen mit Nahrung, Wasser und Unterkunft versorgen zu müssen.

Vor zwei Tagen erhielt ich einen Anruf von unserer Projektleiterin Schwester Ephrem aus Indien. Sie ist vor Ort in Vandiperiyar und bekräftigte die dramatische Situation: „Die Menschen haben nichts mehr. Sie sind obdachlos, haben nichts zu Essen. Nichts, um die Lage auch nur irgendwie durchzustehen.“

Mit einem Team von Sozialarbeitern, Krankenschwestern und freiwilligen Helfern startete Schwester Ephrem einen Noteinsatz und richtete ein Rettungslager für über Tausend Menschen ein. Sie plant, hunderte Hilfspakete zu verteilen, bestehend aus Essen und Trinkwasser, Kleidung, Bettdecken, Medizin und Haushaltsartikel. Diese Güter will sie im Nachbar-Bundesstaat Tamil Nadu einkaufen.

Um die Hilfspakete jedoch schnüren zu können, bat mich Schwester Ephrem um finanzielle Hilfe. Für mich war klar, dass ich dieser Bitte so schnell wie möglich nachkommen will. Doch alleine bin ich dazu nicht in der Lage. Werde ich wohl auf Ihre Spende zählen können? Ich hoffe es sehr!

Spenden mit dem Vermerk “Nothilfe Indien” sind auf das ora Spendenkonto 30-19969-6 möglich. Vielen Dank für Ihr Dazutun!