Schlagwort-Archiv: Götti/Gottis

Laufen gegen Kinderarmut – ein Rückblick

_CB57983In unserer ora “aktuell” Frühjahrsausgabe berichteten wir über Oliver Speich,  selbständiger Zürcher Notarpatentinhaber und Mediator, und seinem Vorhaben, den härtesten Ultramarathon der Welt zu laufen und damit Spendengelder für notleidende Kinder zu sammeln.

Lesen Sie in diesem Artikel den authentischen Bericht aus dem Blick des Läufers, der mit seinem Lauf bewundernswerte 7’125 Franken sammeln konnte. Weiterlesen

Auf gehts – Rundreise auf der Insel Hispaniola

Machen Sie mit Ralph Kunze von der DMMK eine 15 tägige Rundreise auf Haiti und der Domenikanischen Republik. Schauen Sie hinter die Kulissen. Weiterlesen

Patenkinder aus Indien berichten!

Erstmals lassen wir Boomika selbst erzählen: Wir haben ihr 5 Fragen gestellt. Boomika ist 8 Jahre alt und geht in die dritte Klasse. Lesen Sie hier, was sie beschäftigt und uns erzählen möchte..

Boomika1. Was machst du in deiner Freizeit?
In meiner Freizeit bin ich im Garten beschäftigt und ich spiele.

2. Welche Tiere und Pflanzen gibt es bei dir zuhause?
Wir haben Dalien, einen Hund und eine Ziege in der Nachbarschaft.

3. Welche Traditionen und Bräuche gibt es in deiner Familie?
Während der Festivalzeit lade ich Freunde und Verwandte ein.

4. Gehst du gerne in die Schule? Welches ist dein Lieblingsschulfach und welches nicht?
Ich mag die Schule. Mathematik ist mein Lieblingsfach und ich mag alle anderen Fächer.

5. Was möchtest du später einmal werden?
Ich möchte Elektronikerin werden.

Aber nicht nur Boomika hat sich Dank Ihrer Hilfe entwickelt. Allgemein geht es in
unserem Projekt, im Slum von Mettur Dam, gut voran. Dank PatenschaftenWeiterlesen

Überzeugen Sie sich selbst: Kommen Sie mit nach Moldawien!

Besuchen Sie im Januar 2014 unsere Hilfsprojekte in Moldawien und überzeugen Sie sich persönlich von unserer Arbeit. Zusammen mit ora-Mitarbeiter Georg Rettenbacher fliegen Sie für sechs Tage in Moldawiens Hauptstadt und sehen rund um diese viele durch Spenden und Patenschaften finanzierte Einrichtunge.

Die Moldawien-Reise 2014 auf einem Blick:Die Moldawien-Reise 2014 auf einem Blick

Oder melden Sie sich mit unten folgendem Formular an!

Moldawien, ein Land voller Gegensätze. Die Menschen haben wenig und kämpfen hart, um zu überleben. Ein Fakt, der viel aussagt: Das Geld, dass die Auslands-Moldawier – ein Viertel ist bereits abgewandert – zurück in ihre Heimat überweisen, beträgt mehr als die gesamte Wirtschaft des Landes zu erbringen vermag.

Übernachten und helfen
Auf der einen Seite ist da die unglaubliche Armut, die einem auf Schritt und Tritt begegnet. Auf der anderen Seite zeichnet die Menschen ihre grosse Herzlichkeit aus. Diese spüren Sie sicher bereits in Ihrem „Zuhause“: Sie übernachten bequem, praktisch und kostengünstig im „Casa Diamant“, einem unserer ältesten Projekte in Chisinau.

Das zentral gelegene Restaurant mit Gästezimmern ist das perfekte Zeichen für gelungene Selbsthilfe. Hier wurden zahlreiche, sichere Arbeitsplätze geschaffen. Das ist etwas besonders im Armenhaus Europas. Die erwirtschafteten Gewinne, auch durch Ihren Besuch, fliessen direkt in die Entwicklungszusammenarbeit vor Ort zurück.

Nur so ist es möglich, dass im Casa Diamand jeden Sonntag alte, bedürftige Menschen ein herrliches Mittagessen erhalten. Welch‘ ein Lichtblick, müssen in Moldawien doch viele Senioren von nur 20 Franken im Monat überleben. Die Zusammenkünfte sind der regelmässige Höhepunkt ihrer, ansonsten von Armut geprägten, Leben.

Vielfältiges Programm
Selbstverständlich lernen Sie auch die moldawische Hauptstadt bei einem Tagesausflug kennen. Chisinau ist geprägt von post-sozialistischen Bauten, Grünanlagen und altertümlichen Fahrzeugen.

Damit Sie sich von unserer Arbeit ein Bild machen können, zeigen wir Ihnen in und um Chisinau an verschiedenen Projektstandorten unsere Kindertagesstätten und besuchen Kindergärten, Schulen und unterschiedliche Einrichtungen.

Sie werden u. a. eines unserer Landwirtschaftsprojekte sehen, die hoffentlich sodann fertiggestellte, Kosten sparende, Lagerhalle, und ein neues Nähprojekt, das auch zur Ausbildung dient. Und wahrscheinlich besichtigen wir auch schon das neue Altenheim.

Natürlich zeigen wir Ihnen das Büro von ora Moldova, unserer Partnerin vor Ort, mit den dort durchgeführten Kursprojekten. Anhand all dessen wollen wir Ihnen die Hintergründe unserer Arbeit erklären und aufzeigen, wie die Hilfe durch Spenden und Patenschaften funktioniert. Es erwartet Sie eine eindrückliche, abwechslungsreiche und spannende Reise. Kommen Sie mit!

> Haben wir Sie neugierig gemacht? Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns unter 031 982 01 02 an: Wir informieren Sie ausführlich und merken Sie auf Wunsch unverbindlich vor.

Wir freuen uns auf Sie!

Post aus fernem Lande

Zweimal im Jahr erhalten unsere Paten Nachricht von ihrem Patenkind. Diese sind individuell von den Kindern gestaltet oder es ist ein Bericht von den betreuenden Personen oder Lehrern.

Die Kinder schreiben an ihre Gotte-Eltern in der Schweiz und lassen sie wissen wie es ihnen geht, wie ihnen die Schule gefällt, wie sie die Freizeit gestalten und vieles mehr.
So entstehen wunderbare Freundschaften über hunderte und tausende von Kilometern hinweg.

Lassen Sie sich berühren von diesen Beispielen der Patenpost und verändern auch Sie ganz persönlich und nachhaltig das Leben Ihres Gotte-Meitschis oder Gotte-Buebs.


> Bitte spenden Sie mit dem Vermerk „
Patenschaftsarbeit
auf unser Postscheckkonto PC 30-19969-6!
> Gerne senden wir Ihnen einen Patenschaftsvorschlag
Rufen Sie an: 031 982 01 02 – oder schreiben Sie uns eine E-Mail!

Vielen Dank!

Sechs Frauen überzeugen sich davon, wo ihr Geld hinkommt: Zu Besuch in Moldawien

Anfang des Jahres reisten sechs Frauen nach Moldawien. Sie wollten sich die ORA-Projekte persönlich genau ansehen und schauen, wo ihr Geld hinfliesst. Es wurde eine ebenso eindrückliche wie bewegende Reise. Für uns berichtet Patin Pia Puccio.

Am Reisetag wurden wir am Flughafen von ORA Moldova-Leiterin Veronica und ihrem Fahrer Iurie sehr herzlich begrüsst und direkt in unsere Unterkunft gefahren. Nach einem späten (um 16:30 Uhr!), reichlichen Mittagessen zeigte uns Irina, unsere Dolmetscherin, bei einem Verdauungsspaziergang die Stadt. Um 19:30 Uhr gab es bereits wieder Abendessen und so gingen wir satt und überdreht ins Bett.

Am ersten Tag besuchten wir das Tuberkulosenkinderheim in Chisinau. Wir wurden von den Kindern freudig begrüsst und verteilten aus unserem Gepäck gestrickte Teddys und Bäbelis sowie diverse Socken, Mützen und Pullis. Am Nachmittag gingen wir ins sehr eindrückliche ORA-Zentrum. Anschliessend zu einer Familie, die zu acht in einer 1 ½-Zimmer Wohnung lebt. Für uns alle undenkbar.

Die Gruppe kam sich schnell näher und so lachten und alberten wir beim Znacht viel. Eigentlich wollten Isabel, Andrea und ich die Ankunft der Lastwagenfahrer abwarten. Aber moldawische 15 Minuten dauern mitunter etwas länger. Kurz vor Mitternacht hatten wir den Empfangswein selber getrunken… Kaum im Bett kamen sie.

Am Donnerstag besuchten wir die neue Lagerhalle und dann fing das Warten auf die Freigabe des Lastwagens durch die Zollbeamten an. Um 16:00 Uhr endlich der erlösende Anruf. Also alle Mann, (besser gesagt: Frauen) anziehen und an die Arbeit. Um acht waren Lastwagen und Anhänger leer und alle zufrieden, nach einem Tag abwarten doch noch so viel geschafft zu haben.

Am Freitag besuchten wir die sechs Familien, welche Holz und Kohle geschenkt bekommen haben. Elisabeths Patenkind war auch dabei. Direkt daneben wohnt eine alkoholkranke Frau mit ihren Töchtern. Zwei Mädchen alleine in einer total verwahrlosten kleinen Wohnung. Solch ein Anblick bringt einem doch an die Grenzen. Wir waren den Tränen nah. Natürlich hatten wir auch für diese Familie Geschenke.

Aber mir taten die Menschen auch leid. Wir kamen zu acht in ihre kleinen Häuser oder Zimmer. Es wurde fotografiert und viel gefragt. Nur ungern sprechen sie über ihre Probleme, zu sehr schämen sie sich vor uns. Andrea hat zu Hause tolle Familienpakete gemacht und dem Lastwagen mitgegeben. Diese hatten wir nun dabei und so konnten wir den Familien etwas sehr nützliches und brauchbares schenken.

Dann mussten wir uns schon wieder sputen, denn die Kinder im Ester Chipercheni warteten auf uns. Sie haben für uns gesungen, Gedichte vorgetragen und sogar ein kleines Puppenspiel einstudiert. Danach gab es ganz geordnet die Weihnachtspäckliverteilung direkt am Lastwagen.

Und für uns einen reichlichen Zvieri. Die Zeit ging so schnell vorbei. Nach fünf drängte unser Fahrer Iurie zur Abfahrt; die Strassen sind bei Dunkelheit doch sehr gefährlich. Keine Mittellinien, grosse Strassenschäden und vor allem nirgendwo ein Licht. Dazu kam tristes Wetter mit viel Nebel. Zum ersten Mal war es in unserem Bus mal ganz still. Jeder hing seinen Gedanken nach und verarbeitete all das Gesehene und Erlebte.

Am Tag vor der Heimreise dann der Besuch des Altenheims. Wir hatten ja schon im Weblog darüber gelesen, aber so was hatte doch noch keiner von uns gesehen. Zuerst war da mal dieser Geruch. Nicht nach alten Menschen. Dieser Geruch nach Schimmel nahm einem schier den Atem. Fast die Hälfte des Heims ist wegen dem undichten Dach nicht mehr brauchbar. Das Wasser tropft von der Decke und läuft an den Wänden neben den Stromleitungen hinunter. In allen Ecken dunkle Schimmelflecken.

Die Heimbewohner wohnen meist zu zweit oder dritt in einem Zimmer. Dick eingepackt liegen oder sitzen sie auf ihren Betten. Margrith, die bereits letztes Jahr hier war, brachte für jeden ein Geschenkpaket mit. Wie freuten sie sich: Jeder wollte uns gerne noch etwas länger bei sich haben.

Im Kinderzentrum Ester Valcinet wurden wir schon freudig erwartet. Hatten wir doch viele Kleidersäcke, Betten, Weihnachtspakete und vor allem auch warme Schuhe mitgebracht. Nach den Vorführungen empfingen die Kinder ihre Pakete und Schuhe, dann machten sie sich freudig und beladen auf den Heimweg. Das Herz hing manchen von uns schwer, hatten wir hier doch spontan neue Patenschaften übernommen. Zum Abschluss besuchten wir noch zwei Familien, darunter den Patenjungen von Isabel.

Am Sonntagmorgen dann noch kurz auf den Markt. Nach dem Mittagessen ging es zum Flughafen. Nur gerade mal vier Stunden später landeten wir wieder — in einer völlig anderen Welt. Es gehen informative, eindrückliche, traurige und emotionale Tage zu Ende.

Überzeugen auch Sie sich von unserer Projektarbeit:
> Lassen Sie sich unter 031 982 01 02 oder ora@ora-international.ch unverbindlich vormerken.
Oder werden Sie Gotte oder Götti für ein armes Kind in Moldawien!