Neues von Ihren Patenkindern aus Guinea-Bissau!

Erstmals lassen wir die Kinder selbst erzählen: Wir haben ihnen 5 Fragen gestellt. Lesen Sie beispielsweise was Ana Imbali aus Guinea-Bissau ihren Pateneltern berichtet!

Ana Imbali1. Was machst du in deiner Freizeit?
Ich spiele mit Freunden.

2. Welche Tiere gibt es bei dir zuhause?
Wir haben einen Hund, eine Ziege, wir haben eine Katze.

3. Welche Traditionen und Bräuche gibt es in deiner Familie?
In meiner Familie feiern wir Weihnachten mit Geschenken und gutem Essen. Wir feiern auch Ostern. Wir treffen uns zur Gemeinschaft und beten jeden Tag vor dem Abendessen. Wir singen auch zusammen und spielen auf Djembe-Trommeln.

4. Gehst du gern in die Schule? Welches ist dein Lieblingsschulfach und welches nicht?
Ja ich mag die Schule, mein Lieblingsfach ist Portugiesisch, aber ich mag Mathematik nicht.

5. Was möchtest du später einmal werden?
Ich weiss noch nicht, was ich werden will, wenn ich gross bin.

Aber nicht nur die Kinder haben sich Dank Ihrer Hilfe entwickelt…

Allgemein geht es in unserem Projekt, dem Kinderheim Casa Emanuel in Bissau, gut voran. Dank Patenschaften

… gehen alle Mädchen und Buben regelmässig zur Schule

… erhalten die Kinder nahrreiche Mahlzeiten

… werden die Kids medizinisch versorgt und sind dadurch weniger oft krank

… fühlen sie sich geliebt und akzeptiert. Die Kinder sagen: „Ich habe einen Paten der mich mag

Nicht schlecht, was sich allgemein in unseren Projekten getan hat. Selbstkritisch merkt unsere Leiterin Isabel Mora aber an: „So schwer es auch ist Paten zu finden, so wunder­voll wäre es doch für alle Kinder im Casa Emanuel einen Paten zu haben. Das würde allen bes­sere Möglichkeiten einräumen. Ich sehe das natürlich nicht als Misserfolg, sondern eher als eine Beobachtung. Dem Casa Emanuel geht es so viel besser durch Eure Unterstützung. Eure Hilfe schafft Veränderung und lässt viele Kinder hoffen.“ Daran arbeiten wir weiter.

Zum Land Guinea-Bissau selbst gibt es auch stets etwas zu berichten:
Durch Ihre Hilfe sind wir couragiert unser Bestes zu geben. Und sind die klimatischen und poli­ti­schen Verhält­nis­se in Guinea-Bissau noch so schwierig: Vom Wetter her gibt es nur zwei Jahres­zeiten: die Trockenzeit mit extremer Hitze und die Regenzeit. Letztere ist gefährlich, während dieser erkranken viele Kinder an Malaria, Typhus und „norma­len“ Erkältungen, die hier oft zu Asthma führen. Isabel Moro schreibt: „Bei diesem Wetter müssen wir sicherstellen, dass die Kinder gesund bleiben, vor allem unsere vielen behinderten Kinder sind viel anfälliger.

Letztes Jahr gab es aber auch einen beunruhigenden, politischen Einschnitt in Guinea-Bissau, über den es hier zu berichten gilt. Am 12. April 2012 Jahres putschte das Militär. Seitdem ist nichts mehr normal im westafrikanischen Land. Moro berichtet: „Viele Länder verweigerten uns daraufhin ihre Hilfe. Das öffentliche Schulsystem hat stark darunter gelitten: Die meisten Schulen schlossen für ein Jahr! Und auch dieses Jahr leiden die Kinder noch darunter, denn die Lehrer sind in einen Bildungsstreik gegangen, weil sie monatelang nicht bezahlt worden sind.

In allem Unglück: Ihre persönliche Hilfe hat dazu beigetragen, dass dies auf das Casa Emanuel nicht zutrifft. Dank Ihrer Patenschaft war die Finanzierung das ganze Jahr über geregelt: Unsere Schule blieb offen. Welch‘ Geschenk! Wir danken Ihnen von Herzen.

Doch die unsichere Lage hält an. Viele Politiker aus gegnerischen Parteien wurden getötet oder aus dem Land vertrieben. Das Problem ist vorwiegend auf militärischer Ebene zu sehen und bis­lang wissen wir noch nicht, ob ein annähernd demokratisches Verhältnis wiederhergestellt wird.

Viele Botschaften sind geschlossen und das Personal hat das Land verlassen. Guinea-Bissau befindet sich in einem Transformationsprozess. In der Zwischenzeit ist das Land ohne gewählte Regierung. Dennoch ermutigen wir in der Schweiz die Menschen vor Ort dazu, die Entwick­lungs­zusammenarbeit als Zukunftschance zu sehen und nicht als Gottgegeben.

Letztlich wollen wir unsere eigene Arbeit überflüssig machen: Wir wollen mündige und handlungsfähige Menschen. Darum fördern wir mit unseren Projekten Bildung und Ge­sundheit. Daher stehen die Kinder im Mittelpunkt. Denn die Kinder sind die Zukunft.

Und Dank Ihnen ändert sich ein Kinderleben zum Besseren: Vielen Dank!

Sie möchten ein  ein Kind oder ein Projekt in Guinea-Bissau unterstützen?

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per Telefon unter 031 982 01 02 oder per E-Mail!
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Vielen Dank!

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