Bildung in Ruanda: Wenden Sie das Blatt im Leben eines Kindes!

????????????????????????????????????„Der Lehrer erklärt uns, dass wir zum Schreiben ein Schulheft mitbringen müssen. Das ist nicht einfach. Wir haben nicht viel Geld und Hefte sind sehr teuer. Wenn ich kein Heft zum Mitschreiben in der Schule habe, schreibe ich eben auf etwas anderem. Heute habe ich ein Stück Karton.“ Dieses Zitat stammt vom 13-jährigen Chadrack, der im ruandischen Kiyovu bei seiner Cousine lebt. Er ist gut in der Schule und geht auch gerne hin, aber, wie das Zitat genügend aufzeigt, kann er nicht alles aufschreiben, was er lernen muss und will. Denn in Ruanda müssen die Kinder für die Schulmaterialien selbst aufkommen und es gibt keine Chance, diese zu mieten. Für viele Familien, wie diejenige von Chadrack, sind die Kosten für die Schulmaterialen, dazu gehören Bücher, Schuluniformen und Schreibzeuge, schlichtweg zu hoch. Auch wenn sie ihre Kinder zur Schule schicken möchten, wird durch die Schulmaterialen eine manchmal nicht zu überwindende Schranke gesetzt. Was wären also die Konsequenzen? Kann Chadrack die Schule nicht besuchen oder werden ihm keine Schulmaterialien zur Verfügung gestellt, wird er wie seine Familie in der Armut stecken bleiben. Bildung ist seine Chance zu einem besseren, sorgenfreieren Leben.

In Ruanda schliessen nur 65 % der in die Primarschule eingeschulten Kinder diese auch wirklich ab. Eine für uns unvorstellbare Zahl. Woran kann das liegen? Das ruandische Bildungsdepartement selbst zieht folgende Schlüsse: Eltern sollen auf die Wichtigkeit von Bildung sensibilisiert werden, Schulen den Zugang zu Wasser und Elektrizität erleichert werden und Lehrer, Eltern, Schüler und Regierungen müssen sich den Gründen der hohen Abbruchquote stellen. ora’s Projektpartnerin Florence ergänzt diese Gründe der hohen Abbruchquote: Bücher und Schulhefte sind zu teuer für viele Familien. Wenn Sie sich noch mehr für die Situation in Ruanda interessieren, erfahren Sie hier mehr.

Es darf nicht sein, dass Bildung ein Privileg der Reichen bleibt und einem Grossteil der Bevölkerung verwehrt bleibt. Bildung ist ein Menschenrecht, kein Privileg. ora international möchte mit dieser Aktion erreichen, dass mehr Kinder eine Chance auf ein besseres Leben erhalten. Für 25 Franken werden die Schulmaterialien für ein Kind sichergestellt, für 75 Franken die Schulgebühren und für 100 Franken kann ein Kind das ganze Schuljahr über sorgenfrei Bildung geniessen.

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