Was für ein krankes Gesundheitssystem! (Teil 2)

Bei den ora Patenschaften ist die medizinische Versorgung einer der Punkte, der bei uns im Vordergrund steht. Mit einer ora Patenschaft soll es dem Kind an nichts mangeln, schon gar nicht bei der Gesundheit. Doch wie genau helfen ora Patenschaften, die Gesundheit der Kinder zu verbessern? Wir blicken auf Rumänien:

Im Vordergrund stehen die Mahlzeiten: Durch gesunde Ernährung sollen die Patenkinder in Rumänien gestärkt werden. Jeden Monat bekommen die Familien ein Lebensmittelpäckchen mit verschiedenen Nahrungsmitteln. Somit ist es den Eltern möglich, gesund und ausgewogen für ihre Kinder zu kochen. Das ist wichtig, um das Immunsystem zu stärken, das Knochenwachstum zu fördern und die ganze Entwicklung des Kindes positiv zu beeinflussen. Vor allem viel Obst und Gemüse soll auf dem Speiseplan stehen. Doch auch langhaltende Lebensmittel wie Öl, Getreide oder Konserven sind Bestandteil der Lebensmittelpäckchen.

Die Kinder freuen sich über die gesunden Lebensmittelpäckchen

Enikö, unsere Projektpartnerin in Rumänien erklärt, wie der ganze Prozess abläuft: „Wir haben einen speziellen Laden für die Familien, wo sie am Anfang des Monats vorbeikommen und sich ein Lebensmittelpäckchen abholen. Zusätzlich fahren wir auch noch nach Balan und Ditrau, das sind zwei Dörfer, die weiter weg sind. Die Leute dort können es sich nicht leisten, in die Stadt zu reisen und ihre Lebensmittelpakete selber zu holen. Deshalb fahren wir zu den rund 150 Familien, um sicherzustellen, dass sie gesunde Lebensmittel erhalten. Das klappt sehr gut.“

In den Regionen der ora Patenschaften werden die Kinder zudem medizinisch gut betreut und wenn sie Medikamente brauchen, werden diese auch besorgt, versichert uns Enikö. Wenn die Kinder mal sehr krank werden, gibt es auch ein Krankenhaus in Gheorgheni, dem Ort wo sich die Zentrale der ora-Projekte befindet, wo es verschiedene Abteilungen gibt, eine auch speziell für Kinder. Falls es doch mal Probleme geben sollte und einen Mangel an Ärzten, ist der ora- Projektleiter Geza, der beruflich als Arzt arbeitet, ebenfalls vor Ort und kann die Kinder medizinisch betreuen. Normalerweise behandelt er Erwachsene, doch wenn etwas sein sollte, ist er stets zur Stelle.

 

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