Verflucht und abgeschoben- Quintino und sein Schicksal

Wenn uns Projektpartner von Kinderschicksalen berichten, verschlägt es uns oft die Sprache. Es ist unfassbar, was manche Kinder in ihren wenigen Lebensjahren bereits durchmachen mussten. Quintios Schicksal ist genau ein solches. Seine Geschichte klingt wie aus einem schlechten Horror-Film und doch ist sie Realität. Es ist eine Geschichte, wie sie sie unzählige Kinder in Guinea-Bissau bereits erlebt haben:

IMG_7484[1]Quintino wurde vor fünf Jahren im Busch geboren. Er kam mit einer Behinderung zur Welt. Jetzt denken Sie sicher, da ist ja nichts dabei. Für uns hier in der westlichen Zivilisation sind Menschen mit Behinderungen etwas ganz Normales, sie werden toleriert und in die Gesellschaft integriert. Doch in Guinea-Bissau sieht man das noch immer ganz anders. Für die “naturgläubigen“ Menschen sind behinderte Kinder schlicht böse Geister. Sie sind nichts “wert“. Viele Volksstämme sehen sich in ihrer Existenz gefährdet, wenn ein Kind mit Behinderung in ihren Reihen geboren wird. Um sich vor einem drohenden Unheil zu bewahren, versuchen sie den „Geist“ im Kind durch das Anrufen höherer Mächte auszutreiben. ora sind Fälle bekannt, in denen Kinder wie Voodoo-Puppen behandelt und mit Nadeln auf sie eingestochen wurden oder man ihre Haut einritzte, um sie vom Bösen zu erlösen. Viele Kinder überleben diese schmerzhafte Prozedur nicht.

Ähnliches ist auch Quintino wiederfahren. Doch der Bub hatte grosses Glück, Mitarbeiter des von ora unterstützten Waisenhauses Casa Emanuel in Guinea-Bissaus Hauptstadt Bissau fanden den Kleinen, verletzt und ausgesetzt. Der anfänglich sehr schüchterne Junge hat im Casa Emanuel ein neues Zuhause gefunden, in dem Kinder wie er geliebt und behütet aufwachsen können. Mittlerweile ist Quintino sehr anhänglich geworden und wirft jedem, der ihm den Weg kreuzt Luftküsse zu.

Zur besseren Förderung Quintino’s sucht ora einen liebevollen Paten: Wollen Sie dem Jungen vielleicht eine Stütze sein? Mit Ihrer Patenschaft stellen Sie nicht nur seine Grundversorgung sicher, sie ermöglichen ihm auch eine kindgerechte, seinen Fähigkeiten entsprechende Entwicklung und zeigen ihm, dass er etwas ganz Besonderes ist und es da Draussen jemanden gibt, der an ihn glaubt!

Ja, ich übernehme die Patenschaft für Quintino:

Strasse, PLZ Wohnort

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