Schlagwort-Archiv: Haiti

Drei Kontinente und drei Weihnachtsfeste: Rumänien, Haiti und Sierra Leone feiern

Egal ob in Europa, Amerika oder Afrika – Die ora Patenkinder feierten überall auf der Welt Weihnachten und genossen das Fest der Liebe zusammen.

Auf Rumänisch heisst Weihnachten „Crăciun“ und ist das wichtigste Fest des Jahres. Wie in der Schweiz ist Weihnachten in Rumänien ein traditionelles Familienfest, das gemeinsam gefeiert wird. Ein wichtiger Bestandteil der rumänischen  Weihnacht sind die Colindatori (singende Kinder), die schon einige Tage vor Weihnachten von Tür zu Tür ziehen und traditionelle rumänische Lieder singen, sowie Gedichte aufsagen. In Rumänien gibt es ebenfalls einen Heiligabend (Ajunul Crăciunului), aber die Geschenke packt man normalerweise erst am Morgen des 25. Dezembers aus. Meist können sich nur wohlhabende Familien ein solches Weihnachtsfest gönnen, doch auch unsere rumänischen Patenkinder durften einen wunderschönen Weihnachtsbaum dekorieren und erfreuten sich an ihren Geschenken. Weiterlesen

Unser Projekt in Haiti: Einblick einer Mitarbeiterin

ora-Patenschaften erstrecken sich über viele Länder, mit dem Ziel, Kindern und ihren Familien eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Dazu ist eine gute Zusammenarbeit sehr wichtig, damit die Patenkinder in den diversen Ländern optimal betreut und versorgt werden können. Unsere Partnerorganisation in Haiti heisst COFHED und diese möchten wir Ihnen etwas näher bringen:

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Erdbeben in Haiti

Vergangene Woche ereignete sich in Haiti ein Erdbeben der Stärke 5.9. Bislang ist von 15 Todesopfern und 333 Verletzten die Rede. Im Nordwesten des Landes seien mehr als 7‘000 Häuser beschädigt oder zerstört worden. Angaben zufolge war das Beben in allen Teilen des Landes zu spüren und es brach in mehreren Ortschaften Panik aus. Die Bewohner in unseren Projektdörfern, Lougou und Raymond, in Haiti sind gottseidank wohlauf und wurden verschont. Madeleine, unsere Projektleiterin berichtet, dass sie das Beben im Süden Haitis, wo sich  die beiden ora-Projektorte befinden, zwar mitbekommen haben, doch der grösste Teil des Bebens und die Schäden sind im Norden passiert.

Haiti ist bekannt für Naturkatastrophen: Schon im Jahr 2010 wurde der verarmte Karibikstaat von einem heftigen Erdbeben der Stärke 7 erschüttert. Mehr als 220‘000 Menschen kamen damals ums Leben. Damit handelt es sich um das schwerste Erdbeben in der Geschichte Nord- und Südamerikas. Insgesamt waren über drei Millionen Menschen, also etwa ein Drittel der Bevölkerung Haitis, von dem Erdbeben betroffen. Noch heute leiden die Menschen unter dieser Katastrophe, denn viele Haitianer leben immer noch in Notunterkünften. Weiterlesen

Aktion Familiengarten: Hungerbekampfung in Haiti

JephteIn der Schweiz klopft der Frühling an die Tür. Merken und riechen Sie es auch? Die warmen April-Sonnenstrahlen haben schon die ersten grünen Blättchen spriessen lassen. Leider kann der 6-jährige Jephte aus Lougou in Haiti von dieser neuen Blüte im wahrsten Sinne des Wortes „nicht die Bohne“ spüren. Seit 9 Wochen macht ihn sein ununterbrochen vor Hunger knurrender Bauch darauf aufmerksam. Denn auf dem kleinen Feld, hinter der Hütte seiner Familie, wächst wegen einer starken Trockenheit kaum mehr Essbares. Gerade einmal eine Handvoll Süsskartoffeln hat Jephte heute noch gefunden. Für ihn und seine Familie wird es die einzige Mahlzeit des Tages sein. Weiterlesen

Schätze im Stall: Nutztiere und ihre Vorzüge

TitelDie 1. ora „aktuell“ Ausgabe im 2018 ist erschienen! In dieser Broschüre widmen wir uns vorrangig dem Thema „Nutztiere“. Wir stellten uns die Frage: Kann ein Tier ein Leben verändern? Ja, es kann und zwar fundamental. Aber bitte überzeugen Sie sich selbst davon: Hier geht’s zur Broschüre im PDF-Format Weiterlesen

Briefe an die Patinnen und Paten

kind6(update)Soeben konnten wir unseren Patinnen und Paten wieder ein „Update“ von den jeweils von ihnen unterstützten Patenfamilien weiterleiten. Denn zum Ende des letzten Jahres haben sich alle Patenkinder mit einem Brief für die Unterstützung bedankt und von sich und ihren Erlebnissen im letzten halben Jahr erzählt. Diese Briefe für die Paten zu lesen, zu übersetzen und für den Weiterversand aufzubereiten war eine spannende Arbeit. So verschieden die kleinen und grösseren Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern wie Indien, Haiti, Ruanda, Guinea-Bissau, Rumänien und Moldawien sind, so unterschiedlich fallen auch ihre Berichte aus. Weiterlesen

Neues zu Haiti nach Hurrikan Matthew

Es ist nun bereits mehr als drei Wochen her, seit Hurrikan Matthew über Haiti fegte und Teile des Landes total verwüstete. Unsere Projektpartner in Haiti von COFHED sind inzwischen in Kontakt mit den ora-Projektdörfern Lougou und Raymond. Die Lebensbedingungen in den beiden Dörfern, sowie in vielen anderen umliegenden Orten, sind nach wie vor miserabel.Am dringendsten seien momentan Materialien zum Aufbau vorübergehender Unterkünfte für diejenigen Familien, deren Häuser anzahl-zerstoerter-haushaltedurch den Wirbelsturm zerstört wurden. Dabei handelt es sich um über 900 Behausungen und über 1000 Familien sind betroffen. Insgesamt sind es 4‘859 Personen, die durch den Sturm ihr Zuhause verloren haben. Gerade jetzt, in dem als regnerisch bekannten Monat Oktober, ist der (Wieder-)Aufbau von Behausungen besonders wichtig, damit die zurzeit Obdachlosen nicht schutzlos dem Wetter ausgesetzt sind. Weiterlesen

Update zu Projektorten in Haiti nach Hurrikan Matthew

2_img_4065Die Notlage und die dementsprechenden Bedürfnisse auf Haiti sind immer noch riesig und Hilfe kommt nur sehr schleppend in Gang. Überall fehlt es am Nötigsten: Unterkünfte, Trinkwasser und Nahrung. Menschen, die  langsam wieder in ihre zerstörten Behausungen zurückkehrten, wurden vom einsetzenden Regen erneut in die Notunterkünfte getrieben. Die Preise, etwa für Lebensmittel, steigen, sodass die ohnehin nur über wenig Geld verfügenden Menschen zunehmend Schwierigkeiten haben, sich mit dem Grundlegendsten zu versorgen.  Währenddessen scheint die Regierung nichts zu unternehmen und viele Menschen warten noch immer vergebens auf Hilfe und Unterstützung. Weiterlesen

Nach Hurrikan Matthew: Bitte spenden Sie für Haiti!

mh-hurricane-matthew-9Abgedeckte Häuser, überschwemmte Strassen, beschädigte Stromleitungen und zerstörte Ernten. Haiti, das sich noch immer nicht von den Folgen des schweren Erdbebens vor sechs Jahren erholt hat, wurde nun erneut von einer Naturkatastrophe heimgesucht: Hurrikan Matthew hat verheerende Schäden angerichtet. Jetzt, nach der akuten Gefahr des Sturms, haben die Menschen mit den Folgen der Zerstörung zu kämpfen: Hunger, Obdachlosigkeit, Krankheiten. Schwer betroffen ist vor allem die Südwestregion der Insel. Dort, wo auch ora Projektarbeit leistet.

Aufgrund der unpassierbaren Wege und der mehrheitlich nicht funktionierenden Kommunikationsleitungen ist der genaue Schaden, den Matthew in den ora-Projektstandorten Lougou und Raymond hinterlassen hat, noch nicht vollständig überschaubar. Doch wissen wir, dass ora’s lokaler Projektpartner COFHED Unterstützung braucht und das möglichst schnell. Weiterlesen

ora-Projekte in Haiti: Situation nach Hurrikan Matthew noch weitgehend unklar

Mit einer Windgeschwindigkeit von mehr als 230 km/h  hat der Hurrikan Matthew am Dienstag Haiti mit voller Wucht getroffen. Der Sturm, der nebst heftigem Wind auch starke Regenfälle und Überflutungen mit sich brachte, hat das Land inzwischen in einem Zustand der Verwüstung hinter sich gelassen. Strassen und eine wichtige Verbindungsbrücke sind zerstört, sodass Teile des Landes noch nicht erreichbar sind. Kontakt zu unseren in Haiti unterstützten Projekten konnte noch nicht hergestellt werden, da auch Telefon- und Internetverbindungen lahmgelegt zu sein scheinen. Währenddessen halten die Regenfälle an.

Die akute Gefahr des Sturms scheint vorüber zu sein, jedoch sieht sich nun das Land, das sich noch nicht richtig von den Folgen des Erdbebens von 2010 erholt hat, mit den Langzeiteffekten der Katastrophe konfrontiert. Es ist davon auszugehen, dass die ganze Ernte zerstört sein wird, was Nahrungsknappheit und Hunger bedeutet. Ausserdem können sich durch die Überflutungen über Wasser ansteckbare Krankheiten wie Cholera verbreiten. Armut und politische Instabilität werden zunehmen.

Es ist ein weiterer Schicksalsschlag für ein Land, das bereits vorher mit diversen sozialen, politischen und gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Wir suchen weiterhin den Kontakt zu unseren Projektpartnern vor Ort und werden Sie umgehend informieren, sobald wir mehr wissen.

Spenden für Haiti nehmen wir sehr gerne an mit dem Vermerk „Hurrikan Haiti“ auf unser Spendenkonto 30-19969-6.