Schlagwort-Archiv: Fragen und Antworten

Mein Praktikum bei ora

Mein Praktikum bei ora-international in der Schweiz

Das bin ich.Vor drei Monaten kam ich in die, zu dem Zeitpunkt mir unbekannte, Schweiz um bei ora internationl ein Praktikum zu absolvieren. Ich, Sarah Eisen, studiere in Deutschland Kulturwissenschaften im Bachelor und wollte, nachdem fest stand, dass ich im Rahmen meines Studiums ein Praktikum machen soll, sofort am Liebsten in die Schweiz. Mit Freude las ich das Inserat für ein Praktikum bei ora international in der Schweiz, welches sich unter anderem in den Bereichen Marketing und Webdesign bewegte. Mit Begeisterung habe ich mich für dieses beworben und umso grösser war die Freude, als ich eine Zusage erhalten habe.

Gespannt und voller Erwartungen trat ich meinen ersten Arbeitstag Mitte Juli an. Ich wurde sehr warmherzig und freundlich empfangen. Schon im Vorfeld hatte ich Kontakt zu der wundervollen Ulrike Fechner, die bei ora international arbeitet.

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Fakten und Zahlen: Ruanda

Ruanda war 1994 Schauplatz einer der blutigsten Völkermorde des letzten Jahrhunderts: 1 Million Menschen starben innert 100 Tagen. Angehörige der Hutu-Mehrheit töteten rund 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit sowie moderate Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligten oder sich aktiv dagegen einsetzten.

Ländergrafik Ruanda

Der zentralafrikanische Staat ist das am dichtesten bevölkerte Land Afrikas. Er liegt in Ostafrika als Binnenstaat eingeschlossen. Ein Grossteil der Bevölkerung im „Land der tausend Hügel“ ist in der Landwirtschaft tätig. Obwohl mit zwei Regenperioden sehr fruchtbar, leben 60 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Ruanda ist eines der ärmsten und am höchsten verschuldeten Länder der Welt.

Massenvergewaltigung, totale Demütigung, Vernichtung
Die bewusste Ansteckung mit HIV zählte zu den Strategien während des Völkermordes. Gezielte Vergewaltigungen durch HIV-positive Soldaten waren alltäglich. Die UNICEF schätzt die Zahl auf bis zu 500‘000 vergewaltigte Mädchen und Frauen. Von den Überlebenden sind 70 Prozent mit HIV infiziert. Viele Kinder und Frauen wurden Zeuge unvorstellbarer Gewalttaten, Brutalität und von Morden gegenüber geliebten Menschen. Über 80 Prozent der Ruander leiden unter diesen Erlebnissen. Vor allem Waisenkinder und Witwen blieben schwerst traumatisiert zurück. Weiterlesen