ora-Projekte in Moldawien

Bis 1991 war Moldawien eine der wohlhabendsten Sowjetrepubliken. Als Folge seiner Unabhängigkeit kappten die „Bruderstaaten“ fast alle wirtschaftlichen Verbindungen. Die Folgen sind noch heute spürbar: Je nach Indikator wird Moldawien als das ärmste Land Europas bezeichnet, so liegt das Durchschnittseinkommen monatlich bei gerade mal 190 Franken. Die Wirtschaft des Landes liegt am Boden: Aufgrund der fehlenden Arbeitsplätze und zu tiefen Löhne sind mehr als 20 Prozent (rund 800’000 Leute) der moldawischen Arbeiter und Arbeiterinnen im Ausland erwerbstätig. Die Kinder bleiben oft als Sozialwaisen und „elternlose Generation“ alleine zurück.

ora arbeitet seit 1991 in Moldawien. Rund 14‘000 Kinder sind in staatlichen Heimen untergebracht, weitere 8‘000 leben auf der Strasse. ora international begegnet dem mit Kinderzentren und der Förderung von Schule und Ausbildung. Dazu fährt ora weit in die Dörfer rund um Chisinau- ora’s Projektstandort.

Central1Rundum-Hilfe

ora trägt vier Kindertageszentren, in denen die Kinder täglich nach der Schule betreut und durch Nachhilfeprogramme entsprechend gefördert werden. Sie erhalten Aufgabenhilfe, können spielen und Spass haben und bekommen ausreichend gesundes Essen. Hier erhalten sie die Aufmerksamkeit und Fürsorge, die sie von Zuhause oftmals nicht bekommen.

Gegen Elend und Krankheit

In Moldawien ist Tuberkulose  etwa 15 mal weiter verbreitet als im westlichen Europa. Die hohe Infektionsrate im Land ist nicht zuletzt auf mangelhafte Ernährung und Fehler im staatlichen Gesundheitssystem zurückzuführen. So erkranken auch viele Kinder. ora unterstützt einen Tuberkulose-Kindergarten in Chisinau und fördert aktiv deren Genesung. Die Kinder werden mit Hygieneartikel, Kleidung und gesunder Ernährung versorgt.

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Gemeinsam mit dem lokalen Partner, ora international Moldova, konnte ora ein effizientes Patenschaftsprogramm auf- bauen. Patenkindern wird der Schulbesuch ermöglicht und durch den Besuch der Tagesstätten erhalten die Kinder abwechslungsreiche Nahrung und medizinische Versorgung. Zudem erhält die ganze Familie in regelmässigen Abständen Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleidung.

Integrativ und generationsübergreifend

Doch nicht nur Kinder und Jugendliche leiden unter der Armut: Die kärgliche Rente lässt viele Menschen in Moldawien noch im Alter verarmen. Das von ora unterstütze Altersheim in Ghetlova hilft ihnen mit einer warmen Unterkunft, Verpflegung und Betreuung, um ihnen einen angenehmen Lebensabend zu ermöglichen.

Unterstützen Sie unsere Projektarbeit in Moldawien mit einer Spende oder übernehmen Sie eine Patenschaft und lassen ein moldawisches Kind behütet und beschützt aufwachsen!

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