Ein Zückerchen Hoffnung – Erfolge aus dem Patenschaftsprogramm

Überlegen Sie sich, eine Patenschaft zu übernehmen, sind sich aber doch ein wenig unsicher? Fragen Sie sich zum Beispiel, was denn eine Patenschaft wirklich bringt und inwiefern Sie das Leben eines Kindes nachhaltig verändern können? In diesem Beitrag möchte ora international Ihnen ein paar Beispiele von Kindern zeigen, die dank der Patenschaft auf eigenen Beinen werden stehen können.

Als Erstes ein Beispiel aus Moldawien: Die heute 18-jährige Constanta wuchs mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter unter der Armutsgrenze auf. Die Lebensbedingungen waren nie einfach – dies änderte sich zum Besseren, als Constanta in das Patenschaftsprogramm von ora international aufgenommen wurde. Ihr Pate erklärte sich ausserdem bereit, ihr nach dem obligatorischen Schulabschluss noch weitere Ausbildung zu finanzieren: Heute besucht sie die medizinische Hochschule und wird Krankenschwester werden.

Laut ora’s Patenschaftskoordinatorin Enikö in Rumänien ereignete sich in diesem Jahr einer der grössten Erfolge des Programms: Rita wuchs auf dem Land auf, ihre Eltern haben beide praktisch keine Schulbildung. Ihr Leben war vorprogrammiert, auch sie würde keine Hochschule besuchen oder eine Lehre machen können und sich der Landwirtschaft widmen. Enikö aber konnte die Eltern überzeugen, Rita auf eine bessere Schule gehen zu lassen, denn das Geld dazu wurde von ora international ermöglicht. Nun ist sie 16 Jahre alt und hat gerade die Gastronomie-Schule abgeschlossen, auf deren Diplom sie nun aufbauen kann.

In Indien besucht der 19-jährige Boobhalan die Hochschule für Ingenieurwesen und wird Maschinenbauer werden. Seine Eltern konnten ihm keine Schulbildung ermöglichen und hätten ihn mit grosser Wahrscheinlichkeit zum Arbeiten im Kindesalter schicken müssen – und nun studiert er und hat laut dem Patenschaftskoordinator Pastor Aristotle gute Noten und studiert sehr gerne.

Aus Ruanda erreichten uns verschiedenste Erfolge, welche die Gesundheit von Patenkindern betreffen: Sandrine kam mit dem HI-Virus zur Welt, ihr Vater ist an Aids gestorben und ihre Mutter konnte sich nicht um sie kümmern. Seit Sandrine sechs Monate alt ist, lebt sie bei ihrer Grossmutter. In der Schule lief es leider gar nicht gut, da Sandrine öfters krank war und die besten Medikamente zu teuer waren. Ihre Grossmutter hatte Angst, dass Sandrine nicht überleben würde. Mit ihrer Patenschaft konnte Sandrine eine antiretrovirale Therapie ermöglich werden, die die Virusvermehrung bekämpft. Mittlerweile ist sie 11 Jahre alt, geht zur Schule und hat gute Noten. Das Mädchen möchte mal Lehrerin werden. Auch dem HIV-positiven und mittlerweile 19-jährigen Robert konnte gesundheitlich geholfen werden – und auch schulisch, er befindet sich momentan im letzten Schuljahr und möchte mal im Bauwesen tätig sein.

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