Die Reise in das Land der Armut: Moldawien Teil 2

imageDer heutige Morgen begannen wir mit einem reichhaltigen Frühstück damit wir gestärkt durch den Tag kommen. Auf dem Weg in den Süden des Landes, nach Balauresti nahe der rumänischen Grenze, durften wir die wunderschöne Winterlandschaft betrachten. In dem Dorf leben viele allein gelassene und vergessene, alte Menschen. Von einer sozialen Kantine werden sie täglich mit Lebensmitteln versorgt. Oft der einzige Kontakt am Tag, den sie haben. Wir besuchten  eine Familie, wessen Mutter gelähmt und blind und die Tochter geistlich behindert ist. Das Haus in dem die Familie lebt, hat nur ein Zimmer und für uns unvorstellbar unter welchen Verhältnissen die Zwei leben. Nachdem wir den Kindern vor Ort Schokolade und Zahnbürsten verteilt hatten, fuhren wir weiter durch die schlammigen Strassen in den Nachbarort Zberoaia. Dort besuchten wir die neue und moderne Tagesstätte „Evrica“. Diese Tagesstätte konnte durch eine Spenderin von ora finanziert werden. Da Einige von uns diesen Ort bereits vor einem Jahr besucht hatten, und die Fortschritte durch Renovierungen deutlich erkennbar sind, war es wundervoll zu sehen, was da geleistet imagewurde. Die Kinder sangen uns noch Lieder vor, wir assen etwas zu Mittag und dann ging es weiter zur nächsten Familie. Im selben Dorf besuchten wir eine Familie mit fünf Kindern. Die Mutter verliess sie vor einem Jahr und liess den Vater allein zurück mit den Kindern.  Eines war klar, auch diese Famili e braucht unsere Unterstützung. Nach diesen unvergesslichen Eindrücke machten wir uns zurück auf den Weg zum Hotel.

Praktikantin Carla V. Flury

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