Die Reise in das Land der Armut: Moldawien Teil 1


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Wie wir vor einigen Monaten angekündigt haben, ist es nun soweit und wir reisen zusammen mit einer Gruppe hilfswilligen Leuten durch Moldawien. In dieser Zeit werde ich jeden Abend eine kurze Zusammenfassung des Tages schreiben, damit ihr mitverfolgen könnt,  was wir hier alles erleben.

Am Sonntag-Nachmittag sind wir in der Hauptstadt Moldawiens, Chisinau angekommen. Das Casa Diamant bietet uns auch diesmal eine gute Unterkunft und sorgt dafür, dass wir leckere moldawische Spezialitäten auf den Tisch bekommen. Nach der Besprechung wie unser Wochenprogramm aussieht, konnten wir unser erstes Nachtessen geniessen. Einen Verdauungsmarsch durch die Strassen von Chisinau rundete der lange Reise-Tag super ab.

Heute Morgen, pünktlich um 8:00 Uhr versammelten wir uns am Morgentisch. Nachdem wir uns für den Tag gestärkt hatten, brachen wir auf. Der erste Stop war in Trebujeni wo eine Patin sein Patenkind zum ersten mal treffen konnte. Unsere Gruppe hatte auch die Möglichkeit einen lokalen „Dorfladen“ zu besuchen. Die ersten Eindrücke vom Land konnten wir uns bereits verschaffen und so machten wir uns auf den Weg zur Nähfabrik „Zola Vera“. Ein Schweizer Geschäftsmann, welcher vor drei Jahren auch an einer ora-Reise nach Moldawien teilnahm, ergriff die Möglichkeit dem Land etwas Gutes zu tun und eröffnete in Orhei eine Nähfabrik wo er direkt Leute schult und beschäftigt.

imageWeiter ging es mit einem Besuch in der Tagesstätte „Walkerhaus“. Die Näherinnen, welche auch die Taschen für die Weihnachtsmärkte genäht haben, durften wir jetzt persönlich kennenlernen. (Übrigens, die Taschen kann man nun auch direkt in unserem Online-Shop kaufen.) Die Kinder der Tagesstätte überraschte uns auch noch mit einer ideenreichen Vorführung, worauf wir sie mit Zahnbürsten, Socken und Schokolade beschenkten. Für drei weitere Paten war heute ein ganz spezieller Tag. Wir besuchten nämlich die Patenkinder direkt in ihrem zu Hause. Worte können diese glücklichen aber manchmal auch fassungslosen Momente nicht beschreiben. Nachdem wir im Walkerhaus kulinarisch verwöhnt worden sind, machten wir uns auf den Nachhauseweg. Wir sind alle gespannt was der folgende Tag bringt.

Praktikantin Carla V. Flury

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