Kategorie-Archiv: Schweiz

Back to School – für alle?

Raymond 3Jedes Jahr nach den Sommerferien erfahren Schweizer Schüler und Schülerinnen dasselbe – Back to School oder „Freude bei den Eltern, Wehmut bei den Kindern“. Manche würden am liebsten wieder am Strand liegen, andere freuen sich auf ihre Schulfreunde und hoffentlich viele sind so wissbegierig, dass sie die Schule gar nicht mehr abwarten können. Wie ist es aber, wenn Schule und Bildung nicht selbstverständlich sind?

In der Schweiz ist die Grundschulbildung unentgeltlich, obligatorisch und steht allen, auch behinderten Kindern, offen. Ausserdem untersteht sie staatlicher Aufsicht oder Leitung, was eine umfassende Grundschulbildung garantiert. Für Schweizer Kinder soll Bildung bedeuten, dass einem alle Türen offen stehen und jedes Kind seinen Fähigkeiten zufolge gefödert wird. In Entwicklungsländern wie Haiti, Ruanda oder Guinea-Bissau ist dies anders: Die Schule und deren Materialien sind vielerorts zu teuer und lohnt sich für die Familie nicht, denn häufig sind Eltern oder Grosseltern auf die Mitarbeit des Kindes zu Hause angewiesen. Ein Teufelskreis entsteht: Ohne Bildung und Erlernung eines Berufes steht dem Kind keine andere Tür offen als jene, die es schon kennt.

In dieser neuen Serie informieren wir Sie wöchentlich über die Schulsysteme in unseren Projektländern und allgemein über die Bedeutung von Bildung. Heute auf dem Programm: Der Inselstaat Haiti.

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Rückblick: Mein Praktikum bei ora international

DankeschönEs ist schon wieder so weit: Mein Praktikum bei ora international geht dem Ende zu. Vor elf Monaten hat mein Zwischenjahr bei ora international angefangen.

Zu meinen Aufgaben zählten unter anderem die Bewirtschaftung der Website von ora international und der Kampagne „BH gegen Gewalt“ und die Mithilfe bei der Patenschaftsverwaltung. Ausserdem durfte ich beim Toffen Märit und beim Gartenfest in Rüeggisberg mit einem Stand zur BH Kampagne mitwirken.

Meine absolute Lieblingsaufgabe war jedoch das Übersetzen der Kinderbriefe von Englisch auf Deutsch. Einen Einblick in den Alltag von über 300 Kinder aus unterschiedlichen und fremden Kulturen erhält man nicht jeden Tag, weshalb mich das sehr faszinierte. Bei manchen Briefen musste ich schmunzeln, bei anderen war mir zum Weinen zu Mute. Weiterlesen

Kaufen, verkaufen und helfen

Liebe Paten, Liebe Spender, Liebe Interessentenscreenshot

Ich freue mich Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir diese Woche einen Kauf- und Verkaufsmarkt auf Facebook ins Leben gerufen haben! Wir von ora verkaufen dort sowohl neuwertige, als auch Second Hand Artikel. Der gesamte Erlös kommt anschliessend Menschen in Not aus unseren Projektländern zugute. Das Beste daran ist aber, dass auch Sie sich daran beteiligen können. Treten Sie ganz einfach unserer Facebook Gruppe „ora’s Verkaufsmarkt“ bei und verkaufen Sie den anderen Gruppenmitgliedern dort allerhand Produkte. Sie selbst können schlussendlich entscheiden, wie viel Sie vom Erlös an ora international spenden möchten.

Wir hoffen auf ein blühendes Geschäft mit vielen Spenden und bedanken uns schon im Voraus bei Ihnen!

PS: Weiterempfehlen erwünscht: Laden Sie all Ihre Facebook Freunde in die Gruppe ein!

Erste Eindrücke meines Praktikums bei ora

Blog1BildDiese Woche war es endlich so weit: Mein Praktikum bei ora international hat begonnen. Vor einem Monat habe ich die Matura abgeschlossen und war auf der Suche nach etwas Neuem für mein Zwischenjahr. Ich war auf der Suche nach etwas Neuem, das mich gleichzeitig interessiert, sowie auch persönlich weiterbringt.

Nach knapp einer halben Woche Arbeit im gemütlichen Büro in Toffen wurden diese Erwartungen bereits übertroffen. Es ist unglaublich spannend zu sehen, wie Kinder in Ländern wie zum Beispiel Guinea Bissau leben, was sie zum Lachen bringt und was sie traurig macht. Ihre Schicksale sind zum Teil zutiefst erschütternd, weshalb ich es wichtig finde, dass genau diese Kinder Hilfe angeboten bekommen. Sie sollen die Möglichkeit haben, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein besseres Leben mit einer sicheren Zukunft führen zu können. Ora ermöglicht es mir, ein Teil dieses Verbesserungsprozess für die Kinder zu sein, was für mich das frühe Aufstehen am Morgen nicht mehr zu einem Müssen, sondern zu einem Dürfen macht.

Ich freue mich auf das kommende Jahr und hoffentlich viele neue Projekte!

Patricia Zwahlen

ora aktuell: Es ist so viel geschehen

TitelbildManchmal ist es nur ein kleiner Anstoss, der Unglaubliches leistet. ora kümmert sich um die Ärmsten der Armen, um Kinder, ihre Familien,alte Menschen, körperlich oder geistig Versehrte.

Finden Sie hier die Broschüre mit den aktuellen Berichten, u.a.: Weiterlesen

Laufen gegen Kinderarmut – ein Rückblick

_CB57983In unserer ora „aktuell“ Frühjahrsausgabe berichteten wir über Oliver Speich,  selbständiger Zürcher Notarpatentinhaber und Mediator, und seinem Vorhaben, den härtesten Ultramarathon der Welt zu laufen und damit Spendengelder für notleidende Kinder zu sammeln.

Lesen Sie in diesem Artikel den authentischen Bericht aus dem Blick des Läufers, der mit seinem Lauf bewundernswerte 7’125 Franken sammeln konnte. Weiterlesen

Einladung Projektreise: Mit ora nach Rumänien

ora_Rumaenienreise_Titelbild_2014_05_16Mit dem Sturz des Diktators Nicolae Ceausescu vor 25 Jahren, erlebte die künstlich hochgepuschte Industrie Rumäniens einen Wirtschaftlichen Niedergang. Das Land blutet aus, es verarmt. Wer bleibt verdient nichts oder wenig, bei Lebenserhaltungskosten auf dem niveau anderer EU-Staaten. Machen Sie sich selbst ein Bild. Begleiten Sie ora auf einer Projektreise zu aktuellen Hilfsprojekten in Gheorgheni. Weiterlesen

Statt wegwerfen Gutes bewirken!

„Was hier wie Altware aussieht, bewirkt in Moldawien sicher Gutes“, sagt Paul Lischetti. Und Rolf Flückiger ergänzt: „Wir wollten dieser sinnlosen Ex-und-Hopp-Mentalität nicht länger folgen und eigentlich intakte Topgeräte chüdern.“ Die Geschäftsleiter der Firma comtool haben das Herz am rechten Fleck. Das ist für viele bedürftigen Kinder in Moldawien ein Glücksfall.

Von dieser professionellen und zukunftsorientierten Einstellung profitieren in Moldawien nun zig Einrichtungen von ora international. Das kam so: Bei der Arbeit von comtool — die Berner haben sich erfolgreich auf IT-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert — kommt es immer wieder vor, dass ganze „Landschaften“ von Rechnern, Bildschirmen und Zusatzmaterial ausgetauscht werden.

Wiederverwertung statt Müll
In einem hochtechnologisierten Land wie der Schweiz ist das nichts ungewöhnliches. Die hiessigen Firmen und Einrichtungen sind auf das neueste Material angewiesen, um im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

„Doch warum wegschmeissen, was noch gut ist,“ fragten sich die Firmeninhaber. Über einen privaten Kontakt kamen sie zu ora international und erkundigten sich nach einer Lösung. Schnell präsentierte ihnen das Toffener Hilfswerk eine sinnvolle Verwendung – die Geräte sollten in den verschiedenen Projekten in Moldawien zum Einsatz kommen.

Mit Herz und Verstand bereitgestellt
So wurden zunächst 20 Flachbildschirme, Einzelvideokameras und natürlich Strom- und Anschlusskabel geholt und nach Moldawien transportiert. In einem zweiten Schritt folgten dann sieben Tower und zehn Desktop-Rechner. Doch bevor es so weit war, gab es noch einiges zu tun. Das tat comtool-Mitarbeiter Hannes Hählen — ebenfalls als Geschenk.

Jeden einzelnen Bildschirm, jede Kamera und jeden Rechner prüfte der Systemtechniker auf Tauglichkeit. Schliesslich wollte man nur intakte, sofort funktionstüchtige Geräte verschenken. Und so kam es. Denn Hannes Hählen checkte alle Rechner auf Herz und Nieren und „setzte“ sie gleich auf. Zu guter Letzt legte er auf CD-Rom eine Kurzinfo in Englisch und die notwendige Lizenz-Software zum Bespielen bei.

Hilfe vor Ort
In der ersten Jahreshälfte kamen die Geräte dann über zwei Etappen in die moldawische Hauptstadt Chisinau und von dort in die verschiedenen Projekte. Heute sind sie eine grossartige Hilfe an verschiedenen Orten. Die Bilder zeigen den Einsatz bei Computerkursen in einer Kindertagesstätte. ora international sagt im Namen der beschenkten: Vielen Dank!

Sie wollen auch in Moldawien helfen? Jede Spende hilft:

> Mit dem Vermerk „Gutes für Moldawien bewirken!“
auf unser Spendenkonto PC 30-19969-6!
> oder einfach und direkt
online spenden!
> Oder fordern Sie einen Einzahlungsschein an:
per Telefon unter 031 982 01 02 oder per E-Mail!
> Helfen Sie jetzt mit einer Patenschaft in Moldawien!

Vielen Dank!

Gerne können sie uns auch über das folgende Kontaktformular schreiben:
[contact-form to=’u.fechner@ora-international.ch‘ subject=’Gutes für Moldawien bewirken!‘][contact-field label=’Name%26#x002c; Vorname‘ type=’name‘ required=’1’/][contact-field label=’Strasse und Hausnummer‘ type=’text‘ required=’1’/][contact-field label=’PLZ und Ort‘ type=’text‘ required=’1’/][contact-field label=’E-Mail oder Telefon‘ type=’text‘ required=’1’/][contact-field label=’Ich möchte einen Einzahlungsschein‘ type=’select‘ options=’Einzahlungsschein’/][contact-field label=’Kommentar‘ type=’textarea’/][/contact-form]

Wir freuen uns mit Ihnen unterwegs zu sein!

Einladung zum Tag der offenen Tür

Klicken, Einladung ansehen - und kommen!

Alles neu, macht der Mai: Das Hilfswerk ora international macht sich mit einem Frühjahrsputz fit für die Zukunft. Ein neues Zuhause, ein neues Logo und ein frisches Layout symbolisieren diesen Aufbruch. Um sich vorzustellen, laden die Mitarbeiter am 4. Mai von 14 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Bürotür nach Toffen ein.

Bedürftige Kinder in Burma (c) 2013 Georg Rettenbacher

Ein Geschwisterpaar aus Burma, allein vor ihrer Hütte, die Eltern Tags über weg. Im Umkreis von 10 km: Nichts!

Seit 1991 setzt sich ora international als christlich-überkonfessionelle Hilfsorganisation für Kinder in Not ein. Die Vision entwickelte sich aus dem innigen Wunsch, dass jedes Kind in einem geschützten Umfeld aufwachsen und durch liebevolle Erziehung und gute Ausbildung in eine lebenswerte Zukunft geführt werden soll.

Das Leitbild des Hilfswerks, dessen Arbeit von den Schweizer Behörden als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt wird, bringt es auf den Punkt:  „Wir sorgen dafür, dass Kinder nicht durch Armut, Gewalt, Prostitution und Kinderarbeit ausgenutzt werden, indem wir über ihr Schicksal aufklären, die Armut und Ignoranz in ihrem Lebensraum bekämpfen und ihnen eine Ausbildung ermöglichen.“ Weiterlesen