Kategorie-Archiv: Rumänien

Drei Kontinente und drei Weihnachtsfeste: Rumänien, Haiti und Sierra Leone feiern

Egal ob in Europa, Amerika oder Afrika – Die ora Patenkinder feierten überall auf der Welt Weihnachten und genossen das Fest der Liebe zusammen.

Auf Rumänisch heisst Weihnachten „Crăciun“ und ist das wichtigste Fest des Jahres. Wie in der Schweiz ist Weihnachten in Rumänien ein traditionelles Familienfest, das gemeinsam gefeiert wird. Ein wichtiger Bestandteil der rumänischen  Weihnacht sind die Colindatori (singende Kinder), die schon einige Tage vor Weihnachten von Tür zu Tür ziehen und traditionelle rumänische Lieder singen, sowie Gedichte aufsagen. In Rumänien gibt es ebenfalls einen Heiligabend (Ajunul Crăciunului), aber die Geschenke packt man normalerweise erst am Morgen des 25. Dezembers aus. Meist können sich nur wohlhabende Familien ein solches Weihnachtsfest gönnen, doch auch unsere rumänischen Patenkinder durften einen wunderschönen Weihnachtsbaum dekorieren und erfreuten sich an ihren Geschenken. Weiterlesen

Rumänien: Wenn die Not noch grösser wird

Aktion „Wintervorrat“ 2018

Eine Welt, in der kein Mensch mehr an Hunger leiden müsste. Wer würde sich das nicht zu Weihnachten wünschen, wenn das möglich wäre? ora behauptet, dass dies möglich ist. Wie das?

Indem wir von „unserer Welt“ sprechen. Von jenen Menschen, die ora kennt oder die uns bekannt gemacht wurden. Menschen, von denen ora weiss, dass es sie gibt. Wenn wir dafür sorgen könnten, dass nur diese nicht an Hunger leiden müssten, dann wäre möglich, was zunächst unmöglich erscheint. Weiterlesen

Was für ein krankes Gesundheitssystem! (Teil 2)

Bei den ora Patenschaften ist die medizinische Versorgung einer der Punkte, der bei uns im Vordergrund steht. Mit einer ora Patenschaft soll es dem Kind an nichts mangeln, schon gar nicht bei der Gesundheit. Doch wie genau helfen ora Patenschaften, die Gesundheit der Kinder zu verbessern? Wir blicken auf Rumänien:

Im Vordergrund stehen die Mahlzeiten: Durch gesunde Ernährung sollen die Patenkinder in Rumänien gestärkt werden. Jeden Monat bekommen die Familien ein Lebensmittelpäckchen mit verschiedenen Nahrungsmitteln. Somit ist es den Eltern möglich, gesund und ausgewogen für ihre Kinder zu kochen. Das ist wichtig, um das Immunsystem zu stärken, das Knochenwachstum zu fördern und die ganze Entwicklung des Kindes positiv zu beeinflussen. Vor allem viel Obst und Gemüse soll auf dem Speiseplan stehen. Doch auch langhaltende Lebensmittel wie Öl, Getreide oder Konserven sind Bestandteil der Lebensmittelpäckchen.

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Was für ein krankes Gesundheitssystem! (Teil 1)

Wenn man an Europa denkt, kommen imposante Städte wie London, Paris oder Zürich in den Sinn. Wir verbinden diese europäischen Städte mit Reichtum, Schönheit und Kultur. Ja, Europa hat definitiv ein paar Städte und Länder, wo es sich sehr gut leben lässt. Unsere schöne Schweiz gilt sogar als eines der reichsten Länder Europas. Scheint also alles in Ordnung zu sein. Doch halt! Nicht alle Europäer haben das Glück, so ein sorgloses Leben zu führen, wie wir in der Schweiz. Rumänien gilt als eines der ärmsten Länder Europas. Dies macht sich vor allem im Gesundheitswesen bemerkbar.

Völlig überfüllte Arztpraxen, nicht genug Personal und zu viele kranke Leute: So sieht der rumänische Alltag aus. In Rumänien gibt es immer weniger Mediziner, doch eine steigende Anzahl Patienten. Seit Rumänien in 2007 der EU beigetreten ist, hat ein Drittel der Ärzte das Land bereits verlassen, gefolgt von rund 40‘000 Pflegern und Pflegerinnen. Der Grund dafür sind die tiefen Löhne, die permanente Überbelastung, sowie die fehlende Anerkennung im rumänischen Gesundheitswesen. Somit verlassen viele Arbeiter das staatliche Gesundheitssystem und suchen sich im Ausland Arbeit, denn dort verdienen die in Rumänien ausgebildeten Ärzte 10- bis 20-mal so viel. Durch den grossen Personalmangel ist das verbliebene Personal hoffnungslos überlastet. Pfleger und Pflegerinnen betreuen nun statt 15 Betten doppelt so viel. Weiterlesen

Klaudias bewegende Geschichte

Hunderte ora-Paten verändern bereits das Leben ihrer Patenkinder und geben ihnen damit die Chance auf eine bessere Zukunft.  Was aber genau bedeutet eine Patenschaft? Das möchten wir anhand von Patenkind Klaudia, ein 14-jähriges Mädchen aus Rumänien, zeigen.

Jedes einzelne unserer Patenkinder hat eine schwierige Vergangenheit hinter sich. Als Klaudia in unser Patenschaftsprogramm aufgenommen wurde, war der Tod ihrer Mutter der Hauptgrund. Ihr Vater, der lange mit Herzproblemen zu kämpfen hatte, erklärte seiner Tochter schon früh, dass die Ärzte auch ihm nicht ewig helfen können. Erst vor kurzem ist nun auch er traurigerweise gestorben und hinterlässt eine riesige Lücke im Leben seiner Tochter und der anderen Familienangehörigen.

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Schätze im Stall: Nutztiere und ihre Vorzüge

TitelDie 1. ora „aktuell“ Ausgabe im 2018 ist erschienen! In dieser Broschüre widmen wir uns vorrangig dem Thema „Nutztiere“. Wir stellten uns die Frage: Kann ein Tier ein Leben verändern? Ja, es kann und zwar fundamental. Aber bitte überzeugen Sie sich selbst davon: Hier geht’s zur Broschüre im PDF-Format Weiterlesen

Brennholz für Rumänien – Wärme schenken

old ladyDer Winter hält Einzug! Packt eure Mützen und Mäntel und holt eure Teekocher aus dem Versteck, jetzt wird es kalt! Ich als „Gfrörli“ bin immer besonders froh, wenn meine Stube endlich warm wird und ich mich wieder konzentrieren kann. Während ich mir allerdings nie Sorgen um die Wärme meiner Stube machen muss, sieht dies im rumänischen Georgheni anders aus: Die 72-jährige Gizella kann als einziges Einkommen umgerechnet 26 Euro staatliche Hilfe pro Monat verzeichnen. Dies reicht kaum für ein würdevolles Leben, geschweige denn für eine warme Stube. Weiterlesen

BH gegen Gewalt – die etwas andere Hilfe

PlakatHäusliche Gewalt ist ein Thema, das die Medien und die Bevölkerung schon zu lange beschäftigt. Doch es darf nicht lockergelassen werden: Erst wenn keine Frau in ihren eigenen vier Wänden mehr Angst haben muss, ist der Kampf gegen häusliche Gewalt vorbei.

ora international hat der häuslichen Gewalt mit dem Projekt „BH gegen Gewalt“ den Kampf angesagt, womit gewaltbetroffenen Frauen in Rumänien geholfen wird. Im Rahmen dieses Projekts werden gut erhaltene BH’s in der Schweiz gesammelt und nach Rumänien in das Frauenhaus der Kleinstadt Gheorgheni geschickt. Dort werden sie von den Bewohnerinnen des Frauenhauses aufbereitet und anschliessend verkauft. Daraus erzielen sie ein kleines Einkommen, das sie auf ihrem Weg in ein gewaltfreies, unabhängiges Leben unterstützt. Dieses Verarbeiten stellt auch eine wichtige Ablenkung in Form einer Aufgabe dar, die den Frauen Selbstbewusstsein gibt. Schliesslich wird auf das Thema der häuslichen Gewalt aufmerksam gemacht, das im ländlichen Rumänien noch immer ein Tabuthema ist. Frauen müssen wissen, dass sie Rechte haben und dass ein selbstständiges Leben durchaus möglich ist. Diese Aktion verfolgt folglich mit dieser kleinen (oder grossen, je nach Cup-Form) Unterstützung das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Weiterlesen

Briefe an die Patinnen und Paten

kind6(update)Soeben konnten wir unseren Patinnen und Paten wieder ein „Update“ von den jeweils von ihnen unterstützten Patenfamilien weiterleiten. Denn zum Ende des letzten Jahres haben sich alle Patenkinder mit einem Brief für die Unterstützung bedankt und von sich und ihren Erlebnissen im letzten halben Jahr erzählt. Diese Briefe für die Paten zu lesen, zu übersetzen und für den Weiterversand aufzubereiten war eine spannende Arbeit. So verschieden die kleinen und grösseren Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern wie Indien, Haiti, Ruanda, Guinea-Bissau, Rumänien und Moldawien sind, so unterschiedlich fallen auch ihre Berichte aus. Weiterlesen

Sehen schenken – Leben verändern

brille2spOb in der Schule, am Computer, beim Auto fahren oder zum Zeitung lesen – Gutes Sehen ohne Anstrengungen ist für uns ganz selbstverständlich. Und braucht man für die einwandfreie Sicht eine Brille, geht man zum Optiker. Für uns ist die Brille längst zu einem Alltagsgegenstand geworden. Was aber, wenn eine Brille so viel wie ein halber Monatslohn kostet, doch das Einkommen gerade einmal für die Grundversorgung der Familie ausreicht? Was, wenn eine Brille zu einem unerschwinglichem Luxusgut wird?

Hier kommen ora international und Espresso Optic AG ins Spiel: Gemeinsam bringen wir die dringend benötigten Brillen in bedürftige Gebiete- nach Gheorgheni in Rumänien. Weiterlesen