Kategorie-Archiv: Patenherz allgemein

Kinderparlamente – Damit jedes Kind eine Stimme erhält

IMG_1686Today’s children are tomorrow’s leaders:

„Bevor unsere Gesellschaft unsere Kinder vergiftet, mach sie immun dagegen und bereite sie vor, unsere Gesellschaft zum Besseren zu wenden“

Dies ist ein Zitat von ora’s Projektleiterin Schwester Ephrem, die das Kloster Anbu Illam in den Slums der Stadt Salem in Indien führt. In dieser Gegend, wie auch in vielen anderen Slums, sind Kinder aufgrund der Armut und den fehlenden Perspektiven mehreren Risiken ausgesetzt: Kinderarbeit, Menschenhandel, Kinderprostitution und Sklaverei sind nur einige schreckliche Beispiele. Vor allem Mädchen haben ein höheres Risiko, in Bordellen oder in Fabriken versklavt zu werden, da die Frau vor allem im ländlichen Indien weniger wert ist als ihr männliches Pendant. Schwester Ephrem und ihre Mitarbeiter arbeiten konstant daran, Kinder in derartigen Situationen zu befreien. Sie betont aber auch, dass diese unmenschlichen Praktiken vielfach unerkannt bleiben und nicht verfolgt werden. Weiterlesen

Die Bedeutung von Bildung

DSC_0077_webIn den vergangenen paar Wochen haben wir euch über die Bildung und Schulsysteme in den ora-Projektländern Haiti, Ruanda, Indien, Moldawien und Guinea-Bissau berichtet. Nun können wir im sechsten und letzten Teil unserer Serie über Bildung folgenden Schluss ziehen: Bildung bedeutet mehr als die  Erlernung des Alphabets und der Mathematik oder das Knüpfen von Freundschaften und Kontakten – Bildung ist das Finden eines Weges aus der Armut, das Vorantreiben menschlicher Entwicklung, das Brechen mit traditionellen Strukturen und die Verwirklichung eigener Wünsche. Mit anderen Worten: Bildung ist Zukunft.  Weiterlesen

Moldawien: Bildung als Weg aus der Armut

Moldawien_Mai15 223Heute möchten wir Ihnen Näheres über das osteuropäische Land Moldawien und dessen Bedeutung der Bildung vorstellen. Moldawien wird anhand verschiedener Kennzahlen als das ärmste Land Europas identifiziert: Hier leben rund ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, das Bruttoinlandprodukt ist das tiefste in ganz Europa und die Arbeitslosigkeit ist hoch. Auch in Bezug auf Indikatoren der menschlichen Entwicklung werden beunruhigende Meldungen geliefert: Menschenrechte, wie das Recht auf faire Gerichtsverhandlungen, das Diskriminierungs- und das Folterverbot, werden laut Amnesty International regelmässig verletzt und nur Ungenügendes wird von der Regierung dagegen unternommen. Vor allem Minderheiten wie die Roma erfahren verschiedenste Diskriminierungen und gewalttätige Übergriffe und leben unter sehr niedrigen Lebensstandards. Weiter sind gesundheitliche Risiken in Moldawien auf dem Vormarsch, so ist in keinem europäischen Land Tuberkulose so stark verbreitet wie in Moldawien. Das staatliche Gesundheitssystem hat viele Lücken und kann keine entsprechende Versorgung bereitsstellen. Im Resultat sind viele Menschen, vor allem viele arme Menschen, auf sich allein gestellt. Auch im Bereich der Bildung ergeben sich Verbesserungspotentiale, denn nur 93 % der Kinder besuchen die Primarschule. In anderen Worten geht beinahe eines von zehn Kindern nicht zur Schule. Weiterlesen

Guinea-Bissau: Menschliche Entwicklung mit Bildung vorantreiben

Als ich meiner Familie von der SitIMG_4554uation in Guinea-Bissau erzählte, schauten sie mich mit grossen, erstaunten Augen an und fragten: „Wer oder was ist Guinea-Bissau?“ Ich konnte es ihnen nicht verübeln: Auch ich würde ohne meine Praktikumsstelle bei ora international nur wenig Kenntnisse über dieses westafrikanische Land verfügen. Geht es Ihnen wie meiner Familie? Falls Ja werden Sie heute bestimmt etwas lernen, denn es folgt der vierte Teil unserer Serie über Bildung in den ora-Projektländern.

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Kindheitserinnerungen

Als ich ein Kind war, war ich Spurensucherin. Eine Zeit lang habe ich zusammen mit meiner besten Freundin jeden Tag nach der Schule interessante Spuren aufgespürt und diese verfolgt. Wir haben immer etwas gefunden. Einmal glaubten wir sogar, wir hätten die Spur von einem Marder am Waldrand entdeckt. 532758_3734409404108_319101477_n-jpgkopieIch war mir zwar nicht ganz sicher, was genau der Zusammenhang zwischen Marder und Mörder ist, jedoch war ich davon überzeugt, dass es einen geben muss. Auf jeden Fall war diese Spurensuche eine der aufregendsten und abenteuerlichsten. Ausserdem war ich als Kind erfolgreiche   Verkäuferin. Immer wieder haben mein Bruder und ich unseren Strassenverkaufsstand geöffnet und die zufällig vorbeikommenden Passanten mit einer überwältigenden Auswahl an atemberaubend schönen Steinen von unserem Kiesweg und einzigartigen Gänseblümchen aus dem Garten beglückt. Manchmal kombinierten wir die Blumen sogar noch mit einem Büschel Gras und Klee, sodass wir die Kundschaft mit völlig ausgefallenen Zusammenstellungen und richtig üppigen Blumensträussen richtiggehend begeistern konnten. Ich war aber auch Zirkusartistin. Weiterlesen

Post aus der Ferne

photo 2Liebe Paten

Die Tage werden schon wieder etwas länger und der Frühling ist bereits im Anmarsch. Zeit, etwas von Ihrem Schützling aus der Ferne zu hören. Viele von Euch, haben die Updates von den Patenkindern bereits erhalten. Dieses Jahr haben wir uns etwas ganz Spezielles einfallen lassen, und zwar könnt Ihr in Form eines Freundebuches, die persönliche Entwicklung des Kindes verfolgen. Nicht nur kennen Sie jetzt die Lieblingsfarbe, das Lieblingstier, und das Lieblingsessen, sie wissen nun auch, was sich das Kind von ganzem Herzen wünscht, was es in der Freizeit macht und was es gar nicht mag. Zusätzlich malten die Kinder voller Freude eine farbenfrohe Zeichnung.

 
Ganz bestimmt haben Sie sich über dieses kleine Präsent von Ihrem Patenkind gefreut. Machen Sie auch Ihm eine Freude, und schicken Sie ein Freundebuch von Ihnen zurück. Kleben Sie ein Foto von ihrer Familie hinein oder malen Sie selbst etwas Schönes. Weiterlesen

Die Reise in das Land der Armut: Moldawien Teil 3

imageDie vielen Eindrücke von Gestern mussten zuerst verarbeitet werden, und so kam es, dass Einige von uns die ganze Nacht wach gelegen sind. Umso mehr freuten wir uns auf den mit Käse, Früchte, Müesli und Brot gedeckten Morgentisch. Pünktlich um 9:00 Uhr fuhren wir dann los nach Straseni wo wir das Altenheim „Barmherziger Samariter“ besuchten. Was uns da erwartete war für alle von uns erschreckend und unbegreiflich. Das Haus ist befallen mit Schimmel, die Temperaturen sind kalt, die Luft feucht, in einem Zustand wo keiner von uns erraten würde, dass das Haus bewohnt ist. Bewohnt mit 28 Rentnerinnen und Rentner. Weiterlesen

Die Reise in das Land der Armut: Moldawien Teil 2

imageDer heutige Morgen begannen wir mit einem reichhaltigen Frühstück damit wir gestärkt durch den Tag kommen. Auf dem Weg in den Süden des Landes, nach Balauresti nahe der rumänischen Grenze, durften wir die wunderschöne Winterlandschaft betrachten. In dem Dorf leben viele allein gelassene und vergessene, alte Menschen. Von einer sozialen Kantine werden sie täglich mit Lebensmitteln versorgt. Oft der einzige Kontakt am Tag, den sie haben. Wir besuchten  eine Familie, wessen Mutter gelähmt und blind und die Tochter geistlich behindert ist. Das Haus in dem die Familie lebt, hat nur ein Zimmer und für uns unvorstellbar unter welchen Verhältnissen die Zwei leben. Weiterlesen

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Auf gehts – Rundreise auf der Insel Hispaniola

Machen Sie mit Ralph Kunze von der DMMK eine 15 tägige Rundreise auf Haiti und der Domenikanischen Republik. Schauen Sie hinter die Kulissen. Weiterlesen

Mein Praktikum bei ora

Mein Praktikum bei ora-international in der Schweiz

Das bin ich.Vor drei Monaten kam ich in die, zu dem Zeitpunkt mir unbekannte, Schweiz um bei ora internationl ein Praktikum zu absolvieren. Ich, Sarah Eisen, studiere in Deutschland Kulturwissenschaften im Bachelor und wollte, nachdem fest stand, dass ich im Rahmen meines Studiums ein Praktikum machen soll, sofort am Liebsten in die Schweiz. Mit Freude las ich das Inserat für ein Praktikum bei ora international in der Schweiz, welches sich unter anderem in den Bereichen Marketing und Webdesign bewegte. Mit Begeisterung habe ich mich für dieses beworben und umso grösser war die Freude, als ich eine Zusage erhalten habe.

Gespannt und voller Erwartungen trat ich meinen ersten Arbeitstag Mitte Juli an. Ich wurde sehr warmherzig und freundlich empfangen. Schon im Vorfeld hatte ich Kontakt zu der wundervollen Ulrike Fechner, die bei ora international arbeitet.

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