Kategorie-Archiv: Kinder

Vielen Dank für den Weihnachtsbatzen!

Unsere Patenkinder aus Guinea-Bissau präsentieren uns ihre ganz persönlichen Weihnachtsgeschenke, die sie von ihren Paten erhalten haben.

 

 

 

Santida, die im Casa Emanuel die Primarschule besucht, freut sich sehr über ihre neue Puppe. Ihre absolute Lieblingsbeschäftigung ist es, mit Puppen zu spielen, von dem her hat sie definitiv das perfekte Geschenk erhalten. Ausserdem passt sie auch gerne auf die kleineren Kinder im Waisenhaus auf.

 

 

 

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Drei Kontinente und drei Weihnachtsfeste: Rumänien, Haiti und Sierra Leone feiern

Egal ob in Europa, Amerika oder Afrika – Die ora Patenkinder feierten überall auf der Welt Weihnachten und genossen das Fest der Liebe zusammen.

Auf Rumänisch heisst Weihnachten „Crăciun“ und ist das wichtigste Fest des Jahres. Wie in der Schweiz ist Weihnachten in Rumänien ein traditionelles Familienfest, das gemeinsam gefeiert wird. Ein wichtiger Bestandteil der rumänischen  Weihnacht sind die Colindatori (singende Kinder), die schon einige Tage vor Weihnachten von Tür zu Tür ziehen und traditionelle rumänische Lieder singen, sowie Gedichte aufsagen. In Rumänien gibt es ebenfalls einen Heiligabend (Ajunul Crăciunului), aber die Geschenke packt man normalerweise erst am Morgen des 25. Dezembers aus. Meist können sich nur wohlhabende Familien ein solches Weihnachtsfest gönnen, doch auch unsere rumänischen Patenkinder durften einen wunderschönen Weihnachtsbaum dekorieren und erfreuten sich an ihren Geschenken. Weiterlesen

Weihnachten in Moldawien: Crăciun fericit!

In Moldawien haben unsere Patenkinder in den vier verschiedenen Kindertagesstätten Weihnachten gefeiert: Im „Estherhaus“ in Valcinet, im „Walkerhaus“ in Chiperceni, im „Evrica“ in Zberoaia und im „Bunvolentia“ in Ivancea. Dank der grosszügigen Weihnachtsspenden hat jede Kindertagesstätte etwas ganz spezielles organisieren können. Von einem leckeren Mittagessen bis zu einem lustigen Verkleidungsspiel war alles dabei. Wir zeigen euch hier eine paar Eindrücke:

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Feste in Indien

In Indien gibt es viele Religionen und hunderte von Bräuchen und Festen. Viele dieser Feste werden von Gemeinschaften im ganzen Land geteilt. Eines der grössten Feste Indiens, das von der hinduistischen Religion gefeiert wird, ist Diwali, auch Lichterfest genannt. Dieses wird in der Regel im Oktober oder November gefeiert.

Feierlichkeiten in Indien

In Indien steht die Weihnachtsfeier in den römisch-katholischen Kirchen im Vordergrund. Auch hier bereiten sich die Christen auf Weihnachten vor, indem sie ihr Zuhause dekorieren und einen Weihnachtsbaum aufstellen. Die Weihnachtsdekoration in Indien unterscheidet sich stark von der in anderen Ländern, da alles viel bunter und auffälliger geschmückt wird, als beispielsweise in der Schweiz. Ausserdem werden statt Tannenbäume, Bananenstauden, Palmen oder Mangobäume geschmückt.

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So feiert man Weihnachten in Ruanda

Wie in der Schweiz feiern auch unsere Patenkinder in Ruanda Weihnachten. Florence, unsere Projektpartnerin vor Ort, berichtet über das gelungene Weihnachtsfest:

Am 6. Dezember 2018 haben sich die Kinder, die über Patenschaften von ora unterstützt werden, versammelt, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Es wurde gut gegessen und getrunken, sowie Geschenke verteilt. Die Kinder waren begeistert und haben das Weihnachtsfest sehr genossen. Die jüngeren Kinder wurden von ihren Eltern begleitet.

Weihnachtsessen in Ruanda

Die Feier hat um 10:00 Uhr mit einem Gebet und einigen Liedern begonnen. Danach haben die Kinder ihre Schulerfahrungen miteinander geteilt. Einige berichteten, dass sie in der Schule sehr erfolgreich waren, während andere etwas mehr Schwierigkeiten hatten. Diese haben sich aber vorgenommen, sich im nächsten Jahr besonders zu bemühen. Weiterlesen

Unser Projekt in Haiti: Einblick einer Mitarbeiterin

ora-Patenschaften erstrecken sich über viele Länder, mit dem Ziel, Kindern und ihren Familien eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Dazu ist eine gute Zusammenarbeit sehr wichtig, damit die Patenkinder in den diversen Ländern optimal betreut und versorgt werden können. Unsere Partnerorganisation in Haiti heisst COFHED und diese möchten wir Ihnen etwas näher bringen:

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Bildung in Indien

Mit über eine Milliarden Bewohnerinnen und Bewohnern gehört Indien zu den bevölkerungsreichsten Ländern der Welt und es weist nach China das zweitgrösste Bildungssystem auf. Indien kämpft jedoch nach wie vor gegen grosse Armut, Ungleichheit und Analphabetismus.

2009 wurde Bildung in Indien als fundamentales Recht in der Verfassung festgeschrieben. Seitdem unterliegen Kinder von 6 bis 14 Jahren der Schulpflicht. Ihnen wird also ein kostenloser Schulbesuch garantiert, doch trotzdem gehen viele Kinder nicht zur Schule. Warum? Tatsächlich weigern sich Eltern, ihre Kinder in die Schule zu schicken, denn wer lernt, dem fehlt die Zeit zum Betteln. So denken verarmte Familien in Indien, die täglich um ihr Überleben kämpfen. Kinderarbeit ist dort sehr weit verbreitet. Ab dem Alter von fünf Jahren fangen Kinder teilweise schon an zu arbeiten.

Das teure an den Schulen ist nicht der Unterricht selbst, sondern das Schulzubehör. Mit einer ora Patenschaft wird dafür gesorgt, dass die Kinder Geld bekommen, um sich Bücher, Notizhefte, Schreibzeug und ein Mittagessen zu leisten. Ausserdem dient das Geld einer Patenschaft auch dazu, eine Schuluniform zu kaufen. Schwester Ephrem, unsere Projektpartnerin aus Indien erklärt, dass Schuluniformen dazu dienen, dass alle Kinder gleich angesehen werden und es somit keine Diskriminierung gibt. Viele Kinder können die Schule nicht besuchen, weil den Eltern eben genau dieses Zusatzgeld für das ganze „Zubehör“ fehlt und genau da setzt ora an: Die ora Patenschaften bieten also den Eltern finanzielle Entlastung und somit können die Kinder in die Schule geschickt werden.

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Was für ein krankes Gesundheitssystem! (Teil 2)

Bei den ora Patenschaften ist die medizinische Versorgung einer der Punkte, der bei uns im Vordergrund steht. Mit einer ora Patenschaft soll es dem Kind an nichts mangeln, schon gar nicht bei der Gesundheit. Doch wie genau helfen ora Patenschaften, die Gesundheit der Kinder zu verbessern? Wir blicken auf Rumänien:

Im Vordergrund stehen die Mahlzeiten: Durch gesunde Ernährung sollen die Patenkinder in Rumänien gestärkt werden. Jeden Monat bekommen die Familien ein Lebensmittelpäckchen mit verschiedenen Nahrungsmitteln. Somit ist es den Eltern möglich, gesund und ausgewogen für ihre Kinder zu kochen. Das ist wichtig, um das Immunsystem zu stärken, das Knochenwachstum zu fördern und die ganze Entwicklung des Kindes positiv zu beeinflussen. Vor allem viel Obst und Gemüse soll auf dem Speiseplan stehen. Doch auch langhaltende Lebensmittel wie Öl, Getreide oder Konserven sind Bestandteil der Lebensmittelpäckchen.

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Dürfen wir vorstellen: Unsere Projektpartnerin aus Sierra Leone

Seit November 2015 unterstützt ora zwei Projekte in Sierra Leone mit dem Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Durch Patenschaften werden die Kinder unterstützt und ihr Umfeld profitiert ebenfalls. Es werden Ausbildungs- und Einkommensmöglichkeiten für die Eltern der Patenkinder geschaffen. Die so erlernten Fähigkeiten und das erworbene Kapital helfen den Familien, sich langfristig selbst versorgen zu können. Ohne unsere Projektpartnerin Glorious, die in Sierra Leone vor Ort aktiv mitwirkt, wäre das alles nicht möglich.

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Zwillinge: Unheilbringer oder Glücksbringer?

Seit ich mein Praktikum hier bei ora international angefangen habe, sehe ich, was sich alles so hinter einer Hilfsorganisation verbirgt. Unter anderem schreibe ich Berichte über unsere vielen Patenkinder. Dabei ist mir aufgefallen, dass besonders in unserem Partnerland Guinea-Bissau, wo wir mit dem Waisenhaus Casa Emanuel zusammenarbeiten, enorm viele Zwillingskinder dabei sind. Irgendwann habe ich mir dann gedacht, dass das ja kein Zufall mehr sein kann. Prompt habe ich meine Chefin darauf angesprochen und sie hat mir erklärt, dass Zwillinge in Guinea-Bissau als etwas Negatives angesehen werden und deswegen von den Eltern schon kurz nach der Geburt weggegeben werden, oder sehr oft auch einfach getötet werden. Ich war schockiert, das zu hören, denn bei uns in der Schweiz sind Zwillinge ja etwas ganz Normales und ich kann nicht verstehen, warum ein Kind bestraft werden soll, nur weil es ein Zwilling ist. Ich habe dann über dieses Thema recherchiert und mich auch mit unserer Projektpartnerin Josi, die in Guinea-Bissau im Waisenhaus arbeitet, über das Thema Zwillinge ausgetauscht.

Josi hat folgendes dazu berichtet: „In den Köpfen der Einheimischen herrscht immer noch der Glaube, dass Zwillinge verflucht sind. Vor allem in den Dörfern ist das so. Der Fluch lautet, dass wenn Zwillinge geboren werden, einer davon getötet werden muss, weil wenn beide weiterleben, dann das ganze Dorf verflucht wird. Viele Zwillinge werden also getötet.“ Die meisten Volksstämme in Guinea-Bissau sind noch von Naturreligionen abhängig und beschäftigen sich viel mit Voodoo. Daher kommt auch der negative Gedanke gegenüber Zwillingen. Weiterlesen