Kategorie-Archiv: Entwicklungshilfe

Schulmöbel in Moldawien angekommen- Danke für Ihre Mithilfe!

Erinnern Sie sich? im Juni baten wir um Spenden für einen Schulmöbeltransport in die Kleinstadt Edinet im Norden Moldawiens. 3’200 Franken waren nötig, um 300 Stühle, 75 Tische und 90 Tafeln auf die Reise schicken zu können. Wir haben es geschafft- Jetzt endlich ist der Transport in der Primar- und Mittelschule „Mihail Eminescu“ eingetroffen! Wir danken allen von ganzem Herzen, die diesen Transport finanziell unterstützt haben!

Von der Schulleiterin wussten wir, dass die Schulmöbel schon seit Jahrzenten nicht mehr erneuert wurden. Dem moldawischen Staat fehlt das Geld dazu, noch sieht er die Notwendigkeit. ora aber ist der Meinung, dass ein schlechtes Lernumfeld demotivierend für Kinder ist. Besonders für diejenigen, die in verarmten Verhältnissen aufwachsen müssen. Und das tun die allermeisten Kinder an dieser Schule. Bildung ist ihr einziger Weg  aus der Armut.

Die „neuen“ Schulmöbel verbessern ab jetzt die Infrastruktur der Primar- und Mittelschule „Mihail Eminescu“ in Edinet und verändern damit auch die Lernatmosphäre der Kinder grundlegend zum Positiven.

Indien: Von der Strasse in die Schule

Anbu Illam, NattamangalamWir alle wissen es: Millionen Kinder in Indien besuchen keine Schule. Was vielleicht nicht alle wissen ist, dass 2009 die allgemeine Schulpflicht in Indien eingeführt wurde. Dadurch sollen alle Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren eine kostenlose Schulbildung erhalten. Der indische Staat hat hierfür flächendeckend über eine Million Schulen eingerichtet. Sie fragen sich jetzt sicher: Wenn Bildung doch als Recht in Indien festgesetzt wurde, warum gehen dann so viele Kinder nicht in die Schule? Weiterlesen

Wo fängt Bildung an?

Woran erinnern Sie sich, wenn Sie an Ihr damaliges Klassenzimmer denken? Vielleicht an einen freundlichen Raum, mit vielen Land- und Wissenskarten an den Wänden, grossen Tischen und Stühlen mit bunt lackierten Beinen und eine lange, aufklappbare Tafel? Man sollte meinen, ein solches Klassenzimmer ist heutzutage schon die Regel an allen Schulen hier bei uns in Europa. In Moldawien aber ist die Realität eine ganz andere:

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Aktion Sommerlager 2018- Moldawien und Indien

Evrica (6)In nicht einmal mehr 2 Monaten ist es wieder soweit: für unsere Kinder beginnen die Sommerferien. Wir erinnern uns bestimmt alle gerne an diese Zeit zurück. Keine Aufgaben, keine Schulsorgen. Gemeinsam Zeit mit der Familie verbringen und den ein oder anderen Ausflug unternehmen.

Können Sie sich vorstellen, dass es Kinder gibt, die noch nie von ihrem Zuhause weg waren oder gar eine Stadt besucht haben? Weiterlesen

Aktion Familiengarten: Hungerbekampfung in Haiti

JephteIn der Schweiz klopft der Frühling an die Tür. Merken und riechen Sie es auch? Die warmen April-Sonnenstrahlen haben schon die ersten grünen Blättchen spriessen lassen. Leider kann der 6-jährige Jephte aus Lougou in Haiti von dieser neuen Blüte im wahrsten Sinne des Wortes „nicht die Bohne“ spüren. Seit 9 Wochen macht ihn sein ununterbrochen vor Hunger knurrender Bauch darauf aufmerksam. Denn auf dem kleinen Feld, hinter der Hütte seiner Familie, wächst wegen einer starken Trockenheit kaum mehr Essbares. Gerade einmal eine Handvoll Süsskartoffeln hat Jephte heute noch gefunden. Für ihn und seine Familie wird es die einzige Mahlzeit des Tages sein. Weiterlesen

Schätze im Stall: Nutztiere und ihre Vorzüge

TitelDie 1. ora „aktuell“ Ausgabe im 2018 ist erschienen! In dieser Broschüre widmen wir uns vorrangig dem Thema „Nutztiere“. Wir stellten uns die Frage: Kann ein Tier ein Leben verändern? Ja, es kann und zwar fundamental. Aber bitte überzeugen Sie sich selbst davon: Hier geht’s zur Broschüre im PDF-Format Weiterlesen

Von meinem Praktikum bei ora international

„Let us move forward and make a difference. There are hundreds of problems but millions of solutions. Your life is a message, keep it inspiring!“

Schwester Ephrem, Projektleiterin und Patenschaftskoordinatorin in Indien, schrieb dem ganzen Büro eine Weihnachtskarte, deren Worte mich in mehrer Hinsicht berührt hatten. Ja, es gibt Hunderte von Probleme, aber die Arbeit, wie sie von ora international geführt wird, ist eine der Millionen von Lösungen.

IMG_1643Nach dem Abschluss meines Bachelorstudiums wollte ich nur eines – Erfahrungen sammeln in einem Arbeitsbereich, der mich interessiert und wohinter ich stehen kann. Also sollte es etwas Soziales mit internationaler Wirkung sein. Dies hat geklappt: Ich sammelte Erfahrungen in verschiedensten Bereichen, häufig auch Bereiche, in welche ich vorher noch keinerlei Einblick gewonnen hatte: So beschäftigte ich mich u.a. mit der Patenschaftsverwaltung, der Administration, der Öffentlichkeitsarbeit und der Kommunikation. Mit der Mitarbeit am Projekt „16 Tage gegen Gewalt“ durch ora’s „BH gegen Gewalt“ kam auch der politische Input nicht zu kurz. Weiterlesen

Nachträgliche Weihnachtsgrüsse aus dem Casa Emanuel

Die Weihnachtsfotos aus dem Casa Emanuel sind da! Die Bilder zeugen von einem frohen Fest mit vielen lachenden Kindergesichtern und entspannten Betreuerinnen.

Wie in jedem Jahr haben manche Paten einen Weihnachtsbatzen an die Patenkinder schicken können. Mit diesem Weihnachtsbatzen konnte ein Fest mit Spiel, Spass und gutem Essen und zusätzlich noch Geschenken organisiert werden. Aber überzeugen Sie sich selbst!

Einblick in das Casa Emanuel in Guinea-Bissau

 

Ein liebevolles Zuhause – das wohl wichtigste für Kinder. Für jene, die die Eltern verloren haben oder die gar ausgesetzt wurden, bietet das Casa Emanuel in Guinea-Bissau dies. Deswegen ist es verdienterweise im ganzen Land bekannt: Das Waisenhaus umfasst mehrere Schulen, ein Spital und eine Einrichtung speziell für geistig und körperlich behinderte Kinder. Schauen Sie sich das Video an und erhalten Sie einen Einblick in das Leben im Casa Emanuel! Weiterlesen

Weihnachtsaktion: Tiere für Indien und Haiti

Frau PushpaDie diesjährige Weihnachtsaktion unterstützt die benachteiligte Personen in Indien und in Haiti mit Nutztieren. Dabei werden Kühe und Ziegen in den örtlichen Märkten gekauft und bedürftige Familien oder Einzelpersonen verteilt.

Frau Pushpa aus Indien erzählt uns ihre Geschichte: Als alleinerziehende Mutter hat sie es im ländlichen Indien sehr schwer, denn sie war und ist noch immer mehrfachen Diskriminierungen ausgesetzt und konnte sich und ihre zwei Söhne nur mit sehr viel Mühe ausreichend ernähren. Dann konnte ihr eine Kuh finanziert werden und das Blatt wendete sich: „Ich bin so dankbar für dieses Tier. Mit dieser Kuh kann ich Geld verdienen und uns ein besseres Leben ermöglichen. Jetzt habe ich weniger Probleme und kann meinen Kindern täglich eine Mahlzeit geben.“ Frau Pushpa kann die Milch ihrer Kuh nun auf dem Markt verkaufen und vom Ertrag sich selbst und ihren Söhnen bessere Lebensbedingungen ermöglichen. Ausserdem ist Kuhmilch gesund und gerade für heranwachsende Kinder von herausragender Bedeutung. Ausserdem hat Frau Pushpas Kuh im Sommer ein Kalb geboren, der Fortbestand ihrer Kuhfamilie ist also garantiert – hurra! Weiterlesen