Kategorie-Archiv: Entwicklungshilfe

Briefe an die Patinnen und Paten

kind6(update)Soeben konnten wir unseren Patinnen und Paten wieder ein „Update“ von den jeweils von ihnen unterstützten Patenfamilien weiterleiten. Denn zum Ende des letzten Jahres haben sich alle Patenkinder mit einem Brief für die Unterstützung bedankt und von sich und ihren Erlebnissen im letzten halben Jahr erzählt. Diese Briefe für die Paten zu lesen, zu übersetzen und für den Weiterversand aufzubereiten war eine spannende Arbeit. So verschieden die kleinen und grösseren Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern wie Indien, Haiti, Ruanda, Guinea-Bissau, Rumänien und Moldawien sind, so unterschiedlich fallen auch ihre Berichte aus. Weiterlesen

25 Jahre ora international Schweiz

ora international Schweiz hat Geburtstag!

guinea-bissau1Seit 25 Jahren leistet ora nun bereits nachhaltige Entwicklungshilfe in verschiedenen Ländern weltweit! Im Fokus stehen dabei stets die Kinder. Kinder, die in bedürftigen Familien aufwachsen, erhalten durch das Patenschaftsprogramm regelmässige Unterstützung. Damit werden zum einen Grundbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung und medizinische Versorgung abgedeckt, zum andern wird den Kindern somit aber auch ermöglicht die Schule zu besuchen. Dies ist uns besonders wichtig, denn Kinder, die eine Ausbildung machen können,  erhöhen somit ihre Chancen auf ein besseres Leben und eine perspektivenreiche Zukunft. Denn das Ziel nachhaltiger Entwicklung ist, dass sie mit der Zeit selbsttragend und dadurch überflüssig wird. Weiterlesen

Sehen schenken – Leben verändern

brille2spOb in der Schule, am Computer, beim Auto fahren oder zum Zeitung lesen – Gutes Sehen ohne Anstrengungen ist für uns ganz selbstverständlich. Und braucht man für die einwandfreie Sicht eine Brille, geht man zum Optiker. Für uns ist die Brille längst zu einem Alltagsgegenstand geworden. Was aber, wenn eine Brille so viel wie ein halber Monatslohn kostet, doch das Einkommen gerade einmal für die Grundversorgung der Familie ausreicht? Was, wenn eine Brille zu einem unerschwinglichem Luxusgut wird?

Hier kommen ora international und Espresso Optic AG ins Spiel: Gemeinsam bringen wir die dringend benötigten Brillen in bedürftige Gebiete- nach Gheorgheni in Rumänien. Weiterlesen

Weltkindertag ist für uns nicht nur am ersten Juni!

01 Waisen aus unserem Projektstandort BikumbiÜber 145 Staaten dieser Welt feiern am 1. Juni den internationalen Kindertag. Der Tag soll Themen wie Kinderschutz und vor allem Kinderrechte in das öffentliche Bewusstsein rücken. Es ist ein unglaublich wichtiges und gleichzeitig nachdenklich stimmendes Ereignis. Viel zu viele Kinder wachsen ohne Rechte auf, dürfen nicht zur Schule gehen, werden zu Gewalt oder zu harter, illegaler Kinderarbeit verleitet.

Für ora international ist nicht nur der 1. Juni, sondern auch jeder andere Tag des Jahres ein Kindertag.

Tagtäglich wollen wir auf Kinder aufmerksam machen, die unwürdig aufleben müssen und wollen deren Situation so schnell wie möglich verbessern. Mit Projekten in acht Ländern auf vier Kontinenten kämpfen wir für die Kinderrechte. Weiterlesen

Emanzipation „dank“ Völkermord

Als ich neulich in der Frauenzeitschrift „Annabelle“ blätterte, entdeckte ich einen Artikel, der sofort meine Neugier weckte. Es war eine Reportage über die Frauen Ruandas mit dem verlockenden Titel „Das Frauenwunderland“. Nicht zuletzt weil ora international eng mit den Frauen in Ruanda zusammenarbeitet, habe ich mich gedanklich in den Artikel gestürzt und würde nun gerne einige Fakten und Überlegungen mit Ihnen teilen. Der Link zum Artikel finden Sie am Ende des Beitrags.

IMG_0903Die Erfolgsgeschichte, wie der Artikel bezeichnet wird, handelt von der unglaublich rasanten Emanzipation der Frauen in Ruanda und beginnt mit dem Holocaust von 1994. Es kämpften die Hutu gegen die Tutsi, die Ackerbauern gegen die Viehwirte. Das Töten schien kein Ende zu nehmen. Nach drei Monaten waren eine Million Menschen tot, davon hauptsächlich Männer.  Schätzungen zufolge betrug der Frauenanteil der Bevölkerung unmittelbar nach dem Genozid 70 Prozent. Weiterlesen

Die Reise in das Land der Armut: Moldawien Teil 4

imageAuf dem heutigen Tagesprogramm stand die Tuberkulose-Kinderstation, das Krankenhaus-und nebenbei bemerkt die einzige Tuberkulose -Station im Land-und der Tuberkulose-Kindergarten in Chisinau. Nachdem wir uns kulinarisch verwöhnten, fuhren wir dann auch gleich los, um Bettwäsche für die Kinder des Kindergartens zu besorgen. Unsere Gruppe hatte am Abend zuvor Geld zusammengelegt, als wir erfuhren, dass der Kindergarten dringend neue Wäsche und Handtücher nötig hat. Auch wollten wir die Wäsche gleich vor Ort verteilen. Nach dem Kauf der Hilfsgüter, fuhren wir in das Spital. Dort erfuhren wir, dass offene wie auch geschlossene
TB-Erkrankte stationiert sind. Dies bedeutete für uns, dass wir das Gebäude nur mit Maske betreten dürfen. Die äusserst freundlichen Krankenschwestern führte uns durch die TB-Station des Spitals. Wir beschenkten die Kinder mit weiteren Präsenten und gingen zurück in das Hotel um Mittag zu essen. Fertig gegessen, fuhren wir wieder los um Familien aus dem Patenschaftsprogramm zu besuchen. Pakete mit Lebensmitteln, die Teil der Patenschaftsleistung sind,wurden verteilt und so fuhren imagewir in den TB-Kindergarten. Es war wundervoll zusehen wie sich das Projekt von ora entwickelt. Die gekaufte Bettwäsche wie auch andere Geschenke überliessen wir den Kindern. Auf dem Weg nach Hause besuchten wir noch weitere Patenkinder und genossen den Nachhauseweg zu Fuss. Der letzte Abend durften wir dann noch im neu renovierten Hotel Restaurant „Qbar“ das sensationelle Essen ausprobieren. Der perfekte Ausklang des Abends. Morgen fliegen wir schon wieder nach Hause. Wir alle werden ganz bestimmt Vieles aus diesem Projektaufenthalt mitnehmen und das privilegierte Leben zu schätzen wissen.

Praktikantin Carla V. Flury

ora aktuell: Es ist so viel geschehen

TitelbildManchmal ist es nur ein kleiner Anstoss, der Unglaubliches leistet. ora kümmert sich um die Ärmsten der Armen, um Kinder, ihre Familien,alte Menschen, körperlich oder geistig Versehrte.

Finden Sie hier die Broschüre mit den aktuellen Berichten, u.a.: Weiterlesen

Laufen gegen Kinderarmut – ein Rückblick

_CB57983In unserer ora „aktuell“ Frühjahrsausgabe berichteten wir über Oliver Speich,  selbständiger Zürcher Notarpatentinhaber und Mediator, und seinem Vorhaben, den härtesten Ultramarathon der Welt zu laufen und damit Spendengelder für notleidende Kinder zu sammeln.

Lesen Sie in diesem Artikel den authentischen Bericht aus dem Blick des Läufers, der mit seinem Lauf bewundernswerte 7’125 Franken sammeln konnte. Weiterlesen

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Auf gehts – Rundreise auf der Insel Hispaniola

Machen Sie mit Ralph Kunze von der DMMK eine 15 tägige Rundreise auf Haiti und der Domenikanischen Republik. Schauen Sie hinter die Kulissen. Weiterlesen