Kategorie-Archiv: Allgemein

Von meinem Praktikum bei ora international

„Let us move forward and make a difference. There are hundreds of problems but millions of solutions. Your life is a message, keep it inspiring!“

Schwester Ephrem, Projektleiterin und Patenschaftskoordinatorin in Indien, schrieb dem ganzen Büro eine Weihnachtskarte, deren Worte mich in mehrer Hinsicht berührt hatten. Ja, es gibt Hunderte von Probleme, aber die Arbeit, wie sie von ora international geführt wird, ist eine der Millionen von Lösungen.

IMG_1643Nach dem Abschluss meines Bachelorstudiums wollte ich nur eines – Erfahrungen sammeln in einem Arbeitsbereich, der mich interessiert und wohinter ich stehen kann. Also sollte es etwas Soziales mit internationaler Wirkung sein. Dies hat geklappt: Ich sammelte Erfahrungen in verschiedensten Bereichen, häufig auch Bereiche, in welche ich vorher noch keinerlei Einblick gewonnen hatte: So beschäftigte ich mich u.a. mit der Patenschaftsverwaltung, der Administration, der Öffentlichkeitsarbeit und der Kommunikation. Mit der Mitarbeit am Projekt „16 Tage gegen Gewalt“ durch ora’s „BH gegen Gewalt“ kam auch der politische Input nicht zu kurz. Weiterlesen

Weihnachten in Haiti

ora’s Patenschaftsleiterin Madeleine in Haiti hat einen Brief über Weihnachten in ihrer Gemeinschaft geschrieben. Dies soll Ihnen nicht vorenthalten werden: Viel Spass beim Lesen!

Weihnachten wird als traditionelles Fest auch in Haiti gefeiert, aber meistens nur in den wohlhabenden Haushalten. Auf dem Land, wo ärmere Leute leben, fehlen die Voraussetzungen für ein ausgelassenes Fest. Kinder fragen sich jedes Jahr, wie denn Weihnachten ablaufen wird und ob es einfach ein ganz normaler Tag sein wird. Für die Kinder in Raymond und Lougou konnten wir jedes Jahr ein kleines Fest organisieren. In diesem Jahr war es allerdings besonders schön: 455 Kinder kamen in Lougou und 172 Kinder in Raymond zusammen, haben zusammen Lieder gesungen, getanzt und Gedichte rezitiert. In der Schule von Lougou, der La Petite Académie de Lougou, war Full House: Alle Patenkinder von ora Schweiz und ora Österreich versammelten sich und feierten zusammen. Wir konnten allen Kindern, auch jenen ohne Patenschaft, ein kleines Geschenk überreichen. Das war wunderbar, so fühlten sich alle Kinder geliebt und unterstützt. Weiterlesen

Nachträgliche Weihnachtsgrüsse aus Moldawien

Schauen Sie sich diese Festessen an! ora’s Patenschaftskoordinatoren konnten eine Weihnachtsfeier für die Kinder aus den jeweiligen Kindertagesstätten organisieren. Dies war dank den Weihnachtsbatzen der grosszügigen Schweizer Spenderinnen und Spender möglich. Wie Sie sehen können, waren die Weihnachtsfeiern ein voller Erfolg und konnten viele Kinder glücklich machen und auf Weihnachten einstimmen.

Viel Spass beim Anschauen!

Nachträgliche Weihnachtsgrüsse aus dem Casa Emanuel

Die Weihnachtsfotos aus dem Casa Emanuel sind da! Die Bilder zeugen von einem frohen Fest mit vielen lachenden Kindergesichtern und entspannten Betreuerinnen.

Wie in jedem Jahr haben manche Paten einen Weihnachtsbatzen an die Patenkinder schicken können. Mit diesem Weihnachtsbatzen konnte ein Fest mit Spiel, Spass und gutem Essen und zusätzlich noch Geschenken organisiert werden. Aber überzeugen Sie sich selbst!

Einblick in das Casa Emanuel in Guinea-Bissau

 

Ein liebevolles Zuhause – das wohl wichtigste für Kinder. Für jene, die die Eltern verloren haben oder die gar ausgesetzt wurden, bietet das Casa Emanuel in Guinea-Bissau dies. Deswegen ist es verdienterweise im ganzen Land bekannt: Das Waisenhaus umfasst mehrere Schulen, ein Spital und eine Einrichtung speziell für geistig und körperlich behinderte Kinder. Schauen Sie sich das Video an und erhalten Sie einen Einblick in das Leben im Casa Emanuel! Weiterlesen

Weihnachtsaktion: Tiere für Indien und Haiti

Frau PushpaDie diesjährige Weihnachtsaktion unterstützt die benachteiligte Personen in Indien und in Haiti mit Nutztieren. Dabei werden Kühe und Ziegen in den örtlichen Märkten gekauft und bedürftige Familien oder Einzelpersonen verteilt.

Frau Pushpa aus Indien erzählt uns ihre Geschichte: Als alleinerziehende Mutter hat sie es im ländlichen Indien sehr schwer, denn sie war und ist noch immer mehrfachen Diskriminierungen ausgesetzt und konnte sich und ihre zwei Söhne nur mit sehr viel Mühe ausreichend ernähren. Dann konnte ihr eine Kuh finanziert werden und das Blatt wendete sich: „Ich bin so dankbar für dieses Tier. Mit dieser Kuh kann ich Geld verdienen und uns ein besseres Leben ermöglichen. Jetzt habe ich weniger Probleme und kann meinen Kindern täglich eine Mahlzeit geben.“ Frau Pushpa kann die Milch ihrer Kuh nun auf dem Markt verkaufen und vom Ertrag sich selbst und ihren Söhnen bessere Lebensbedingungen ermöglichen. Ausserdem ist Kuhmilch gesund und gerade für heranwachsende Kinder von herausragender Bedeutung. Ausserdem hat Frau Pushpas Kuh im Sommer ein Kalb geboren, der Fortbestand ihrer Kuhfamilie ist also garantiert – hurra! Weiterlesen

Bildung in Ruanda: Wenden Sie das Blatt im Leben eines Kindes!

????????????????????????????????????„Der Lehrer erklärt uns, dass wir zum Schreiben ein Schulheft mitbringen müssen. Das ist nicht einfach. Wir haben nicht viel Geld und Hefte sind sehr teuer. Wenn ich kein Heft zum Mitschreiben in der Schule habe, schreibe ich eben auf etwas anderem. Heute habe ich ein Stück Karton.“ Dieses Zitat stammt vom 13-jährigen Chadrack, der im ruandischen Kiyovu bei seiner Cousine lebt. Er ist gut in der Schule und geht auch gerne hin, aber, wie das Zitat genügend aufzeigt, kann er nicht alles aufschreiben, was er lernen muss und will. Denn in Ruanda müssen die Kinder für die Schulmaterialien selbst aufkommen und es gibt keine Chance, diese zu mieten. Für viele Familien, wie diejenige von Chadrack, sind die Kosten für die Schulmaterialen, dazu gehören Bücher, Schuluniformen und Schreibzeuge, schlichtweg zu hoch. Auch wenn sie ihre Kinder zur Schule schicken möchten, wird durch die Schulmaterialen eine manchmal nicht zu überwindende Schranke gesetzt. Was wären also die Konsequenzen? Kann Chadrack die Schule nicht besuchen oder werden ihm keine Schulmaterialien zur Verfügung gestellt, wird er wie seine Familie in der Armut stecken bleiben. Bildung ist seine Chance zu einem besseren, sorgenfreieren Leben. Weiterlesen

Empowerment von Frauen und Mädchen in Indien

2014-12_India_Anbu-Illam-030-1200x801„Von Frauen wird erwartet, dass sie in jedem Lebensabschnitt den Männern gehorchen. Eltern hoffen auf ein männliches Kind und vernachlässigen oftmals ihre Töchter: Sie ernähren sie mangelhaft und Geld für ihre Bildung auszugeben kommt nicht infrage. Allgemein sind die Zugänge zu Bildung, Hygiene und Freizeitmöglichkeiten von Frauen eingeschränkt.“

Dieses Zitat stammt von Schwester Ephrem, ora international’s Projektpartnerin in Indien. Sie und ihre Mitarbeiterinnen unterhalten das Kloster Anbu Illam, das sich um die armen Leute der Umgebung kümmern. Auch die Kinderparlamente sind dort angesiedelt. Die Ungleichbehandlung kriegt sie aus erster Hand mit, so werden Mädchen öfters zum Arbeiten verdonnert, werden verheiratet und können die Schule nicht mehr besuchen. Schwester Ephrem strebt das „Empowerment“ der Mädchen und Frauen an, möchte ihnen Perspektiven aufzeigen und eine Stimme geben, was die indische Gesellschaft nur mangelhaft tut. Mithilfe von Selbsthilfegruppen und Nähkursen für Frauen versucht sie, genau dies zu erreichen. Weiterlesen

Brennholz für Rumänien – Wärme schenken

old ladyDer Winter hält Einzug! Packt eure Mützen und Mäntel und holt eure Teekocher aus dem Versteck, jetzt wird es kalt! Ich als „Gfrörli“ bin immer besonders froh, wenn meine Stube endlich warm wird und ich mich wieder konzentrieren kann. Während ich mir allerdings nie Sorgen um die Wärme meiner Stube machen muss, sieht dies im rumänischen Georgheni anders aus: Die 72-jährige Gizella kann als einziges Einkommen umgerechnet 26 Euro staatliche Hilfe pro Monat verzeichnen. Dies reicht kaum für ein würdevolles Leben, geschweige denn für eine warme Stube. Weiterlesen

BH gegen Gewalt – die etwas andere Hilfe

PlakatHäusliche Gewalt ist ein Thema, das die Medien und die Bevölkerung schon zu lange beschäftigt. Doch es darf nicht lockergelassen werden: Erst wenn keine Frau in ihren eigenen vier Wänden mehr Angst haben muss, ist der Kampf gegen häusliche Gewalt vorbei.

ora international hat der häuslichen Gewalt mit dem Projekt „BH gegen Gewalt“ den Kampf angesagt, womit gewaltbetroffenen Frauen in Rumänien geholfen wird. Im Rahmen dieses Projekts werden gut erhaltene BH’s in der Schweiz gesammelt und nach Rumänien in das Frauenhaus der Kleinstadt Gheorgheni geschickt. Dort werden sie von den Bewohnerinnen des Frauenhauses aufbereitet und anschliessend verkauft. Daraus erzielen sie ein kleines Einkommen, das sie auf ihrem Weg in ein gewaltfreies, unabhängiges Leben unterstützt. Dieses Verarbeiten stellt auch eine wichtige Ablenkung in Form einer Aufgabe dar, die den Frauen Selbstbewusstsein gibt. Schliesslich wird auf das Thema der häuslichen Gewalt aufmerksam gemacht, das im ländlichen Rumänien noch immer ein Tabuthema ist. Frauen müssen wissen, dass sie Rechte haben und dass ein selbstständiges Leben durchaus möglich ist. Diese Aktion verfolgt folglich mit dieser kleinen (oder grossen, je nach Cup-Form) Unterstützung das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Weiterlesen