Kategorie-Archiv: Allgemein

Ein ora-Spender vor Ort in Ruanda

Im April reiste der interessierte Spender Klaus Rüdiger gemeinsam mit ora-Mitarbeiterin Ulrike Fechner nach Ruanda, um sich ein Bild von oras Entwicklungsprojekten vor Ort zu machen. Die Eindrücke, die er dort bekam, prägten den Paten zweier Kinder in Rumänien und Guinea-Bissau gewaltig und führten kurzerhand dazu, dass er auch zum ora-Paten von Didier in Ruanda wurde.

Lesen Sie mehr über die Begegnungen und Erfahrungen in Klaus Rüdigers persönlichem Reisebericht: Weiterlesen

Schulmöbel in Moldawien angekommen- Danke für Ihre Mithilfe!

Erinnern Sie sich? im Juni baten wir um Spenden für einen Schulmöbeltransport in die Kleinstadt Edinet im Norden Moldawiens. 3’200 Franken waren nötig, um 300 Stühle, 75 Tische und 90 Tafeln auf die Reise schicken zu können. Wir haben es geschafft- Jetzt endlich ist der Transport in der Primar- und Mittelschule „Mihail Eminescu“ eingetroffen! Wir danken allen von ganzem Herzen, die diesen Transport finanziell unterstützt haben!

Von der Schulleiterin wussten wir, dass die Schulmöbel schon seit Jahrzenten nicht mehr erneuert wurden. Dem moldawischen Staat fehlt das Geld dazu, noch sieht er die Notwendigkeit. ora aber ist der Meinung, dass ein schlechtes Lernumfeld demotivierend für Kinder ist. Besonders für diejenigen, die in verarmten Verhältnissen aufwachsen müssen. Und das tun die allermeisten Kinder an dieser Schule. Bildung ist ihr einziger Weg  aus der Armut.

Die „neuen“ Schulmöbel verbessern ab jetzt die Infrastruktur der Primar- und Mittelschule „Mihail Eminescu“ in Edinet und verändern damit auch die Lernatmosphäre der Kinder grundlegend zum Positiven.

Kinderarbeit oder Chance auf Bildung?

VinciyaDas ist die 8-jährige Vinciya. Sie und viele andere Kinder sind von Geburt an benachteiligt, weil sie Indiens tiefster Kaste angehören. Vinciya ist aufgrund dessen von vielem ausgeschlossen – auch von der Schule. Und wo Menschen keinen Zugang zu Bildung haben, ist Armut die Folge. Wie auch im Falle des kleinen Mädchens. Kinder wie Vinciya müssen im Haushalt, auf dem Feld oder in Fabriken mithelfen. Um ihre Familien zu entlasten, werden Mädchen zudem oft früh verheiratet.

Lernen ist für indische Kinder tiefer Kasten mit vielen Hindernissen verbunden. Lesen, Schreiben, Rechnen- zahlreichen Kindern ist dies fremd. Deshalb ist es ora ein wichtiges Anliegen, unterprivilegierten Kindern wie Vinciya die Chance auf Bildung ohne Diskriminierung nach Kaste, Geschlecht oder Religion zu ermöglichen. Weiterlesen

Ein Zückerchen Hoffnung – Erfolge aus dem Patenschaftsprogramm

Überlegen Sie sich, eine Patenschaft zu übernehmen, sind sich aber doch ein wenig unsicher? Fragen Sie sich zum Beispiel, was denn eine Patenschaft wirklich bringt und inwiefern Sie das Leben eines Kindes nachhaltig verändern können? In diesem Beitrag möchte ora international Ihnen ein paar Beispiele von Kindern zeigen, die dank der Patenschaft auf eigenen Beinen werden stehen können.

Als Erstes ein Beispiel aus Moldawien: Die heute 18-jährige Constanta wuchs mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter unter der Armutsgrenze auf. Die Lebensbedingungen waren nie einfach – dies änderte sich zum Besseren, als Constanta in das Patenschaftsprogramm von ora international aufgenommen wurde. Ihr Pate erklärte sich ausserdem bereit, ihr nach dem obligatorischen Schulabschluss noch weitere Ausbildung zu finanzieren: Heute besucht sie die medizinische Hochschule und wird Krankenschwester werden.

Laut ora’s Patenschaftskoordinatorin Enikö in Rumänien ereignete sich in diesem Jahr einer der grössten Erfolge des Programms: Rita wuchs auf dem Land auf, ihre Eltern haben beide praktisch keine Schulbildung. Ihr Leben war vorprogrammiert, auch sie würde keine Hochschule besuchen oder eine Lehre machen können und sich der Landwirtschaft widmen. Enikö aber konnte die Eltern überzeugen, Rita auf eine bessere Schule gehen zu lassen, denn das Geld dazu wurde von ora international ermöglicht. Nun ist sie 16 Jahre alt und hat gerade die Gastronomie-Schule abgeschlossen, auf deren Diplom sie nun aufbauen kann.

In Indien besucht der 19-jährige Boobhalan die Hochschule für Ingenieurwesen und wird Maschinenbauer werden. Seine Eltern konnten ihm keine Schulbildung ermöglichen und hätten ihn mit grosser Wahrscheinlichkeit zum Arbeiten im Kindesalter schicken müssen – und nun studiert er und hat laut dem Patenschaftskoordinator Pastor Aristotle gute Noten und studiert sehr gerne.

Aus Ruanda erreichten uns verschiedenste Erfolge, welche die Gesundheit von Patenkindern betreffen: Sandrine kam mit dem HI-Virus zur Welt, ihr Vater ist an Aids gestorben und ihre Mutter konnte sich nicht um sie kümmern. Seit Sandrine sechs Monate alt ist, lebt sie bei ihrer Grossmutter. In der Schule lief es leider gar nicht gut, da Sandrine öfters krank war und die besten Medikamente zu teuer waren. Ihre Grossmutter hatte Angst, dass Sandrine nicht überleben würde. Mit ihrer Patenschaft konnte Sandrine eine antiretrovirale Therapie ermöglich werden, die die Virusvermehrung bekämpft. Mittlerweile ist sie 11 Jahre alt, geht zur Schule und hat gute Noten. Das Mädchen möchte mal Lehrerin werden. Auch dem HIV-positiven und mittlerweile 19-jährigen Robert konnte gesundheitlich geholfen werden – und auch schulisch, er befindet sich momentan im letzten Schuljahr und möchte mal im Bauwesen tätig sein.

So, sind Sie noch am überlegen oder möchten Sie hier klicken?

Von meinem Praktikum bei ora international

„Let us move forward and make a difference. There are hundreds of problems but millions of solutions. Your life is a message, keep it inspiring!“

Schwester Ephrem, Projektleiterin und Patenschaftskoordinatorin in Indien, schrieb dem ganzen Büro eine Weihnachtskarte, deren Worte mich in mehrer Hinsicht berührt hatten. Ja, es gibt Hunderte von Probleme, aber die Arbeit, wie sie von ora international geführt wird, ist eine der Millionen von Lösungen.

IMG_1643Nach dem Abschluss meines Bachelorstudiums wollte ich nur eines – Erfahrungen sammeln in einem Arbeitsbereich, der mich interessiert und wohinter ich stehen kann. Also sollte es etwas Soziales mit internationaler Wirkung sein. Dies hat geklappt: Ich sammelte Erfahrungen in verschiedensten Bereichen, häufig auch Bereiche, in welche ich vorher noch keinerlei Einblick gewonnen hatte: So beschäftigte ich mich u.a. mit der Patenschaftsverwaltung, der Administration, der Öffentlichkeitsarbeit und der Kommunikation. Mit der Mitarbeit am Projekt „16 Tage gegen Gewalt“ durch ora’s „BH gegen Gewalt“ kam auch der politische Input nicht zu kurz. Weiterlesen

Weihnachten in Haiti

ora’s Patenschaftsleiterin Madeleine in Haiti hat einen Brief über Weihnachten in ihrer Gemeinschaft geschrieben. Dies soll Ihnen nicht vorenthalten werden: Viel Spass beim Lesen!

Weihnachten wird als traditionelles Fest auch in Haiti gefeiert, aber meistens nur in den wohlhabenden Haushalten. Auf dem Land, wo ärmere Leute leben, fehlen die Voraussetzungen für ein ausgelassenes Fest. Kinder fragen sich jedes Jahr, wie denn Weihnachten ablaufen wird und ob es einfach ein ganz normaler Tag sein wird. Für die Kinder in Raymond und Lougou konnten wir jedes Jahr ein kleines Fest organisieren. In diesem Jahr war es allerdings besonders schön: 455 Kinder kamen in Lougou und 172 Kinder in Raymond zusammen, haben zusammen Lieder gesungen, getanzt und Gedichte rezitiert. In der Schule von Lougou, der La Petite Académie de Lougou, war Full House: Alle Patenkinder von ora Schweiz und ora Österreich versammelten sich und feierten zusammen. Wir konnten allen Kindern, auch jenen ohne Patenschaft, ein kleines Geschenk überreichen. Das war wunderbar, so fühlten sich alle Kinder geliebt und unterstützt. Weiterlesen

Nachträgliche Weihnachtsgrüsse aus Moldawien

Schauen Sie sich diese Festessen an! ora’s Patenschaftskoordinatoren konnten eine Weihnachtsfeier für die Kinder aus den jeweiligen Kindertagesstätten organisieren. Dies war dank den Weihnachtsbatzen der grosszügigen Schweizer Spenderinnen und Spender möglich. Wie Sie sehen können, waren die Weihnachtsfeiern ein voller Erfolg und konnten viele Kinder glücklich machen und auf Weihnachten einstimmen.

Viel Spass beim Anschauen!

Nachträgliche Weihnachtsgrüsse aus dem Casa Emanuel

Die Weihnachtsfotos aus dem Casa Emanuel sind da! Die Bilder zeugen von einem frohen Fest mit vielen lachenden Kindergesichtern und entspannten Betreuerinnen.

Wie in jedem Jahr haben manche Paten einen Weihnachtsbatzen an die Patenkinder schicken können. Mit diesem Weihnachtsbatzen konnte ein Fest mit Spiel, Spass und gutem Essen und zusätzlich noch Geschenken organisiert werden. Aber überzeugen Sie sich selbst!

Einblick in das Casa Emanuel in Guinea-Bissau

 

Ein liebevolles Zuhause – das wohl wichtigste für Kinder. Für jene, die die Eltern verloren haben oder die gar ausgesetzt wurden, bietet das Casa Emanuel in Guinea-Bissau dies. Deswegen ist es verdienterweise im ganzen Land bekannt: Das Waisenhaus umfasst mehrere Schulen, ein Spital und eine Einrichtung speziell für geistig und körperlich behinderte Kinder. Schauen Sie sich das Video an und erhalten Sie einen Einblick in das Leben im Casa Emanuel! Weiterlesen